Die Araber im Heiligen Land – Einheimische oder Fremde?

Veröffentlicht in Gaza, Islam, Israel, Jordanien am 27. Dezember 2012 von derwille

von Dr. Harry Mandelbaum

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten praktisch keine Araber im Heiligen Land. Historisch betrachtet hat ein „palästinensisches“ Volk niemals existiert. Der englische Name „Palestine“ (=Palästina) wurde erst nach der Gründung des Staates Israel 1948 von den Arabern für sich beansprucht. Denn die arabische Sprache kennt keine eigene Bezeichnung für die dortigen arabischen Bewohner. Die Araber, die jetzt von sich behaupten, Einheimische des Heiligen Landes zu sein, sind erst ab 1917/18 aus den benachbarten arabischen Ländern nach Palästina eingewandert und haben das Land besetzt. Dem Großteil der Welt ist nicht bekannt, dass die „palästinensischen“ Araber ihren Anspruch auf das Heilige Land auf den kurzen Zeitraum von nur 30 Jahren gründen (1918 – 1948).

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten praktisch keine moslemischen Araber im Heiligen Land. Im Gegensatz dazu waren die Juden, trotz 2000 – jähriger Verfolgung durch zahlreiche Eroberer, den Großteil der Geschichte hindurch die Mehrheitsbevölkerung. In Jerusalem stellten Juden immer die größte demographische Gruppe, außer zu den Zeiten, in denen Eroberer eigens sie vertrieben und an der Rückkehr hinderten.

Als General Allenby, der Kommandeur der britischen Streitkräfte, um 1917/18 Palästina eroberte, wohnten nur wenige tausend moslemischer Araber im ganzen Heiligen Land. Die meisten Araber waren Christen, und die meisten Moslems der Gegend stammten entweder aus der Türkei, oder sie waren die Nachkommen von Juden und Christen, die unter den moslemischen Eroberern zwangsweise zum Islam konvertiert waren. Diese Moslems hatten keine arabische Herkunft.

Touristen und Politiker, Araber und Nicht-Araber gleichermaßen, habe ihre Beobachtungen über die Bevölkerung des Heiligen Landes seit mehr als 1000 Jahren dokumentiert.

  • Der Historiker James Parker schrieb: „Während des ersten Jahrhunderts nach der arabischen Eroberung (670-740 A.D.), herrschten die Kalifen und Gouverneure über Syrien und das Heilige Land ausschließlich über christliche und jüdische Untertanen. Abgesehen von den Beduinen waren in den frühesten Tagen der arabischen Eroberung, die einzigen Araber westlich des Jordan die Garnisonen.“
  • Im Jahr 985 klagte der arabische Schriftsteller Muqaddasi: „In der Moschee sind keine Anbeter… Die Juden stellen die Mehrheit der Bevölkerung Jerusalems.“
  • Im Jahr 1695 stellte der holländische Gelehrte Adriaan Reland, Philologe und Kartograph eine Dokumentation vorhandener Quellen zusammen: Die Namen der Siedlungen sind meist hebräisch, einige griechisch und einige lateinisch-römisch. Keine Siedlung hat einen ursprünglich moslemisch-arabischen Namen mit historischer Gründung an dieser Stätte. Die meisten der Einwohner der Städte sind Juden, die anderen Christen. Die Araber sind vorwiegend Christen, eine kleine Minderheit Moslems. In Nazareth lebten ungefähr 700 Menschen – alles Christen. In Gaza lebten ungefähr 550 Menschen – die Hälfte von ihnen Juden, die anderen Christen. Der Ort Um-El Phachem war eine Ortschaft, in der 10 Familien lebten – alle waren Christen. Reland beschreibt sämtliche moslemischen Araber als nomadisch lebende Beduinen, die in der Gegend jeweils als Saisonarbeiter eintrafen.
  • 1835 schrieb Alphonse de Lamartine: „Außerhalb der Stadt Jerusalem sahen wir kein lebendes Wesen, hörten keinen lebenden Klang… Ein vollständiges ewiges Schweigen regiert… auf den Landwegen, im Lande.“
  • 1844 schrieb William Thackeray über die Straße, die von Jaffa nach Jerusalem führt: „Diese Gegend ist gänzlich verlassen, und man reitet entlang einer Landschaft, die sich ausnimmt wie viele versteinerte Wasserfälle. Wie sahen keine Tiere entlang des steinigen Wegs; kaum ein dutzend kleiner Vögel während der ganzen Zeit unserer Reise.“
  • Im Jahr 1857 berichtete der britische Konsul in Palästina, James Finn: „Das Land ist in einem beträchtlichen Maße leer jedweder Bewohner, und daher besteht die größte Notwendigkeit darin, dass es bevölkert wird.“
  • Im Jahr 1866 schrieb W. M. Thomson: „Wie melancholisch ist diese äußerste Verödung. Nicht ein Haus, nicht die Spur einer Bevölkerung, nicht einmal Schafhirten, um die trübe Monotonie aufzuhellen… Der Großteil des Landes, durch das wir eine Woche lang reisten, scheint niemals bewohnt gewesen zu sein, nicht einmal je bebaut worden zu sein – und es gibt noch andere Landesteile, die, so hört man, sogar noch öder sind.“
  • 1867 bereiste Mark Twain, – Samuel Clemens, der berühmte Autor von „Huckleberry Finn“ und „Tom Sawyer“ das Heilige Land. Er beschrieb das Land wie folgt: „Es gab auf der ganzen Wegstrecke keine einzige Ortschaft; nicht 30 Meilen weit in jede Richtung …. Man kann 10 Meilen weit reiten und keinen 10 menschlichen Wesen begegnen … Nazareth ist trostlos … Jericho eine vergammelnde Ruine … Bethlehem und Bethanien sind in ihrer Armut und Erniedrigung … unbewohnt von jedweder lebenden Kreatur … Ein trostloses Land, dessen Boden reich genug wäre, das aber völlig dem Unkraut preisgegeben ist. Eine weite schweigende, trauernde Fläche. Wir sahen nicht ein einziges menschliches Wesen auf der ganzen Wegstrecke. Es gab kaum einen Baum oder einen Strauch irgendwo. Selbst der Olivenbaum und der Kaktus, diese beständigen Freunde eines wertlosen Bodens haben das Land fast vollständig verlassen.“
  • Im Jahr 1874 schrieb der Pfarrer Samuel Manning: „Aber wo waren die Bewohner? Diese fruchtbare Ebene, die eine große Bevölkerung ernähren könnte, ist fast eine menschenleere Einsamkeit … Tag für Tag erfuhren wir erneut die Lektion, dass die alten Prophezeiungen sich bis ins Detail erfüllt haben — „Das Land ist zur Trümmerstätte, zum Entsetzen und zum Fluch geworden, ohne Bewohner, wie es an diesem Tag ist.“ (Jeremia, Kapitel 44, Vers 22)“
  • 1892 schrieb B. W. Johnson: „Im Großteil der Ebene zwischen dem Berg Karmel und Jaffa sieht man kaum je eine Ortschaft oder ein anderes Anzeichen menschlichen Lebens … Nach einer weiteren halben Stunde gelangten wir zu den Ruinen der alten Stadt Cäsarea, der ehemaligen römischen Hauptstadt von Palästina, in der einst 200.000 Einwohner gelebt hatten, die aber nun vollkommen verlassen ist … In der Nacht ruhte ich auf meinem Lager und hörte das Klagen der Meereswellen und dachte an die Trostlosigkeit rings um uns her.“
  • Im Jahr 1913 zitiert die Mitteilung der britischen Palestinian Royal Commission einen Bericht, der die Bedingungen entlang der Küstenebene am Mittelmeer beschreibt: „Die Straße, die von Gaza nach Norden führt, ist nur im Sommer ein begehbarer Pfad, geeignet für den Transport mittels Kamelen oder Karren. Keine Orangenhaine, Obstgärten oder Weingärten sind vorhanden, bis man das jüdische Dorf Yabna erreicht. Die Häuser bestehen aus Lehm. Es gibt keine Schulen. Der westliche Teil zum Meer hin ist wie eine Wüste. Die Orte in dieser Gegend sind wenige und spärlich bevölkert. Viele Dörfer sind von ihren Einwohnern verlassen worden.“

Wir haben gesehen, dass arabische Historiker und ausländische Beobachter dokumentierten, dass das Land die gesamte Geschichte hindurch bis 1917 verlassen war; es gab keine moslemischen Araber in den Städten außerhalb Jerusalems; und Zahl der moslemischen Araber (zu unterscheiden von den ottomanischen Moslems oder den christlichen Arabern) war gering, die meisten von ihnen waren nomadische Beduinen.

Indem die Briten 1917/18 dem ottomanischen Reich das Heilige Land wegnahmen, war das Land nicht länger unter moslemischer Kontrolle. Da der Koran den Moslems gebietet, den Nicht-Moslems Land wegzunehmen – einschließlich des Landes, das niemals zuvor moslemisch war – geschah im Fall des Heiligen Landes nach der britischen Eroberung folgendes: Die moslemischen Araber starteten eine massive Einwanderungswelle in das Heilige Land. Dadurch erfüllten sie ihre religiöse Pflicht, so viel fremdes Land wie möglich in Besitz zu nehmen. Die folgenden Berichte beschreiben die massive arabische Einwanderung nach 1918:

  • Im Jahr 1930/31, schrieb Lewis French, der britische Direktor der Entwicklungsabteilung über die Araber in Palästina: „Wir fanden das Land bewohnt von Fellachen (arabische Bauern), die in Lehmhütten lebten und an der verbreiteten Malaria litten … Weite Gebiete waren nicht bepflanzt … Die Fellachen, wenn sie nicht selbst Viehdiebe waren, waren immer bereit, diese und andere Kriminelle bei sich aufzunehmen. Die jeweiligen Landparzellen kamen jährlich in andere Hände. Es gab wenig öffentliche Sicherheit, und das Los der Fellachen war eine Abfolge von Plünderung und Erpressung durch ihre Nachbarn, die Beduinen (arabische Nomaden).“
  • Die britische Hope-Simpson Kommission empfahl 1930, die illegale arabische Einwanderung aus den benachbarten arabischen Ländern zu beenden.
  • Der britische Gouverneur des Sinai (1922-36) berichtete im Palästina Royal Commission Report: „Diese illegale Einwanderung ging nicht nur aus dem Sinai vor sich, sondern auch aus Transjordanien und Syrien.“
  • Der Gouverneur des syrischen Distrikts Hauran, Tewfik Bey El Hurani gab 1934 zu, dass innerhalb weniger Monate über 30.000 Syrer aus Hauran nach Palästina hinüber gezogen waren.
  • Winston Churchill erklärte 1939, dass „die Araber, weit davon entfernt, verfolgt zu werden, tatsächlich in das Land nur so hineingeströmt sind, so dass ihre Bevölkerungszahl mehr angestiegen ist, als selbst alle Juden der Welt die jüdische Bevölkerungszahl ansteigen lassen könnten.“

Die arabische Bevölkerung des Heiligen Landes nahm nur wegen der massiven Einwanderung aus den benachbarten arabischen Ländern zu. Vor 1918, als die arabische Einwanderung startete, lebte nur eine winzige Zahl moslemischer Araber im Heiligen Land, und praktisch alle von ihnen wohnten in Jerusalem. Das ist der Grund, warum es so schwierig ist, einen bejahrten Araber im Heiligen Land zu finden, dessen Großeltern schon im Heiligen Land geboren wurden.

Der Name „Palästina“ bzw. „Palästinenser“ ist eine Latinisierung des hebräischen biblischen Namens der alten „Philister“ — auf Hebräisch „Plishtim“. Übersetzt bedeutet dieser Name nichts anders als „Invasoren“ oder „Besatzer“. Die Philister stammten von den Mittelmeerinseln bei Griechenland und kamen vor ungefähr 4000 Jahren ins Land. Seit etwa 2000 Jahren sind die Philister ausgestorben. Es besteht keine historische Verwandtschaft oder sonstige Beziehung zu den Arabern.

Die Ottomanen nannten das Heilige Land, während ihrer 400 Jahre dauernden Herrschaft bis 1917, nicht „Palästina“. Die Briten entschieden sich, diesen alten Begriff aufzugreifen und nannten das Land „Palästina“. Die örtlichen Araber selbst nannten sich niemals „Palästinenser“, nicht einmal während des britischen Mandats. Auch die arabischen und britischen Führer bezogen sich auf sie nur als „Araber“, wie der Hope-Simpson Bericht, den die Briten 1930 veröffentlichten, zeigt.

Mit dem Ende des britischen Mandats und mit der Ausrufung des Staates Israel im Jahr 1948 gingen 30 Jahre arabischer Einwanderung zu Ende. In diesem Jahr erkannten die Araber die Tatsache an, dass sie fremdes Land besetzt hatten und erfanden für sich selbst einen Namen, der aus dem Englischen stammte — „Palästinenser“. (Anm. Dies heißt von der ursprünglichen Wortbedeutung her „Invasoren“ oder „Besatzer“).

Diese Araber, die sich selbst nach 1948 als „die palästinensische Nation“ bezeichneten, haben in ihrer arabischen Sprache keinen Namen, weil sie keine einheitliche Gruppe oder Nation sind, noch es jemals waren. Historisch gesehen, hat ein „palästinensisches“ Volk niemals existiert. Selbst arabische Führer und Historiker haben zugegeben, dass ein „palästinensisches“ Volk niemals existiert hat. Zum Beispiel:

  • 1937 teilte der arabische Führer Auni Bey Abdul Hadi der Peel Kommission mit: „Es gibt kein Land namens Palästina. Palästina ist ein Ausdruck, den die Zionisten erfunden haben. Palästina ist uns fremd.“
  • Im Jahr 1946 sagte der arabische Professor für Nahöstliche Geschichte an der Universität Princeton, Philip Hitti, dem angloamerikanischen Untersuchungskomitee: „Es ist Allgemeinwissen, das es so etwas wie Palästina in der Geschichte niemals gab.“
  • Im März 1977, sagte Zahir Muhsein, ein leitendes Mitglied der PLO, in einem Interview mit der holländischen Zeitung Trouw: „Das „palästinensische Volk“ existiert nicht. Die Schaffung eines palästinensischen Staates ist nur Mittel zum Zweck für unseren Kampf gegen den Staat Israel.“
  • Walid Shoebat, ein früherer PLO Terrorist erkannte, dass er für eine Lüge kämpfte: „Wir betrachteten uns selbst als Jordanier bis die Juden nach Jerusalem zurückkehrten. Dann waren wir plötzlich Palästinenser. Sie entfernten den Stern von der jordanischen Flagge und ganz plötzlich hatten wir eine palästinensische Flagge.“
  • Der syrische Diktator Hafez Assad sagte: „Es gibt so etwas wie das palästinensische Volk nicht, es gibt kein palästinensisches Ganzes.“

Die Araber, die nun beanspruchen, Einheimische des Heiligen Landes zu sein, sind aus den benachbarten arabischen Ländern nach Palästina eingewandert und haben das Land besetzt. Vorwiegend kamen sie aus den Gebieten, die nun als Ägypten, Jordanien, Syrien, Libanon, Kuwait, Saudi Arabien und Irak bekannt sind.

In ihrer Propaganda fordern die Araber, die sich nun selbst „Palästinenser“ nennen, beständig, dass Israel und die Welt ihre Ansprüche „vor 1948“ anerkennen. Das ist nun etwas über 60 Jahre her. Mysteriöserweise sind diese Araber aber nicht bereit, für ihren „historischen“ Anspruch auf das Heilige Land noch weitere 60 Jahre zurück zu gehen. Sie wissen nämlich sehr gut, dass sie dies dorthin zurückschicken würde, von woher sie gekommen sind – nach Jordanien, Syrien, Ägypten, Libanon, Kuwait, Saudi Arabien und dem Irak. Vor Jahren, während der Verhandlungen mit den, so genannten, Palästinensern machte ein israelischer Unterhändler den Vorschlag, den Anspruch auf die Rechte „vor 1948“ abzuändern, und mit dem Anspruch auf die Rechte „vor 1917“ zu ersetzen. Die „Palästinenser“ leisteten diesem Vorschlag heftigen Widerstand. Nun wissen wir auch warum.

Das wirkliche Problem, dem diese Araber heute gegenüberstehen, ist nicht der Mangel an einem Heimatland. Die historische Wurzel ihres Problems und ihrer Enttäuschung ist die Tatsache, dass die Länder, aus denen sie stammen, sie nicht mehr zurückkehren lassen. Das ist der Grund, warum so viele von ihnen, bis zum heutigen Tag, in den arabischen Ländern in Flüchtlingslagern leben und keine Bürgerrechte haben. In ihrer Enttäuschung sehen sie es als ihre einzige Hoffnung an, ein Land zu stehlen. Ihre Vorstellung von Gerechtigkeit ist es, dorthin zurück zu kehren, wo ihre Vorfahren weniger als 30 Jahre lang lebten. Gemäß derselben Definition ist ihre Rückkehr dorthin, wo ihre Vorfahren hunderte oder tausende von Jahren gelebt haben, eine höhere Gerechtigkeit.

Die Geschichte beweist, dass ein Bevölkerungsaustausch bei Konflikten zwischen Moslems und Nicht-Moslems die einzig mögliche Lösung ist, wenn es gilt, Krieg zu vermeiden. Der Koran enthält mehr als 100 Verse mit dem Befehl, dass Moslems gegen Nicht-Moslems Krieg führen sollen. Andere Verse gebieten Moslems, den Nicht-Moslems Kopf und Hände abzuschneiden, sie zu ängstigen und zu töten. Wieder andere Verse gebieten den Moslems, den Nicht-Moslems das Land wegzunehmen. Moslems wird auch verboten, auf nicht-moslemischem Land in Frieden mit Nicht-Moslems zu leben. Jedem Moslem, der es vermeidet, gegen Nicht-Moslems zu kämpfen, wird Bestrafung angedroht. Aufgrund dieser religiösen Gebote gibt es keine Hoffnung, dass Moslems jemals mit Nicht-Moslems friedlich zusammen leben können. Zeitabschnitte der Ruhe sind nichts als eine Wartezeit – ein abwartendes Lauern im Hinterhalt – ein Warten auf die Gelegenheit zum Zuschlagen. 1923 endete der Krieg zwischen der Türkei und Griechenland erst, als beide Seiten einem Bevölkerungsaustausch von mehr als zwei Millionen Moslems und griechisch-orthodoxen Christen zustimmten. Das gleiche geschah 1947 mit mehr als 14 Millionen Moslems, Hindus und Sikhs in Indien, Pakistan und Bangladesh.

Mehr als 800.000 Juden wurden aus den arabischen Ländern vertrieben; etwa 600.000 zogen nach Israel und 200.000 zogen in andere Länder. Die zweite Hälfte dieses jüdisch-moslemischen Bevölkerungsaustausches würde darin bestehen, dass nun auch die Moslems, die nach 1918 aus arabischen Ländern ins Heilige Land kamen, in diese zurückkehren. Wie jeder anhand von Landkarten leicht sehen kann, haben die arabisch-moslemischen Länder in einem Punkt gewiss keinen Mangel – an Land.

„Sohn der Hamas“: „Waffenruhe ist ein Fehler“

Veröffentlicht in Israel am 25. November 2012 von derwille

 

SAN DIEGO (inn) – Der als „Sohn der Hamas“ bekannt gewordene Mossab Hassan Yousef hat es als einen Fehler bezeichnet, dass Israel sich auf eine Waffenruhe mit der Hamas verständigt hat. Die islamistische Organisation müsse konsequent bekämpft werden, sagte er in einem Interview mit dem TV-Sender Channel 2.

„Lasst uns nicht vergessen, dass unser Feind barbarisch ist, dass er Frauen und Kinder als menschliche Schutzschilde benutzt“, sagte Yousef am Freitagabend im israelischen Fernsehen. Der 1978 bei Ramallah geborene Sohn von  Hamas -Mitbegründer Scheich Hassan Yousef war 1996 zum israelischen Geheimdienst übergelaufen, konvertierte zum Christentum und schrieb das in zahlreiche Sprachen übersetzte Buch „Sohn der  Hamas- Mein Leben als Terrorist“.

Israel solle den Gazastreifen nicht erneut besetzen, erklärte Yousef. Es müsse sich aber bemühen, die  Hamas -Regierung zu stürzen: „Das ist nicht nur im Interesse Israels notwendig, sondern auch im Interesse der Menschlichkeit. Die  Hamas  wurde gegründet, um zu zerstören. Sie kann nichts aufbauen.“ Der 33-Jährige, der zwischenzeitlich in den USA untergetaucht war, fuhr fort: „Israel hilft den Palästinensern mehr als irgendjemand sonst. Israel liefert neben der Elektrizität auch verschiedene humanitäre Güter nach Gaza.“ Ziel müsse es sein, die gemäßigten Menschen im Gazastreifen zu erreichen – etwa durch Fernseh- und Radiosender, die der Fortbildung und Information der Palästinenser dienen.

Wie das Nachrichtenportal „Arutz Scheva“ berichtet, wandte sich Yousef am Ende des Interviews direkt an die  Hamas  und an seinen Vater, den er unter den TV-Zuschauern vermutete: „Ich möchte euch sagen: Mutige Männer verstecken sich nicht hinter Kindern und feuern Raketen ab. Wenn ihr nur etwas Mut hättet, dann würdet ihr Gaza verlassen, anstatt euch wie Ratten zu verstecken.“

Goodbye Besatzungsmythos.

Veröffentlicht in Gaza, Islam, Israel, Jordanien am 18. Juli 2012 von derwille

Sogar rein rechtlich betrachtet hat Israel niemals auch nur einen Fußbreit von Judäa oder Samaria besetzt gehalten.

Die Zeit der Besatzung von Judäa und Samaria ist in dieser Woche zu Ende gegangen. Endlich und endgültig. Ein Komitee unter dem Vorsitz des Richters Edmund Levy und weiterer hochrangiger Juristen ist hervorgetreten und hat festgestellt, dass Israel keine Besatzungsmacht in Judäa und Samaria ist; sondern vielmehr dessen rechtmäßiger Besitzer.

Diplomatisch gesehen ist dies eine problematische Aussage. Nichtjüdische Nationen werden nicht verstehen, wie die Erkenntnisse des Levy Komitees mit all jenen Aussagen von israelischer Seite übereinstimmen, die im vergangenen Jahrzehnt gemacht wurden, angefangen mit der Latrun Rede des früheren PM Sharon bis zur Bar-Ilan Rede des gegenwärtigen PM Netanyahu. Sie werden die Ergebnisse als betrügerischen Trick betrachten, der darauf abzielt, dass wir uns der moralischen Pflicht entziehen den wirklichen Eigentümern des Landes einen Staat zu gewähren. Nach ihrer Sichtweise ist dies seit Ewigkeiten arabisches Gebiet.

Obwohl jedes christliche Buchregal eine Bibel enthält, die das Gegenteil sagt, haben sogar die Juden selber diese allmählich mit einem anderen als heilig geltenden Buch ersetzt. Die zehn Gebote dieses anderen Buches enthalten Gebote wie z.B. „Zwei Staaten für zwei Völker!“, „Du sollst nicht besetzen!“, „Du sollst nicht siedeln!“ und so weiter. Das erschwert es, sich an den Levy Bericht zu gewöhnen.

Im Tat, dies könnte schwierig werden; aber was soll’s? Ein bedeutendes rechtliches Prinzip stellt klar, dass richterliche Entscheidungen nicht der Willkür der öffentlichen Meinung anzupassen sind. Die Rolle ehrenwerter Richter besteht eindeutig darin, Vorurteile oder verbreitete Lügen auszumerzen, wie zum Beispiel die Behauptung  bezüglich Israels Besatzung von Judäa und Samaria. Die sprachgewandten Redner des Friedenslagers haben diese Behauptung eifrig gepflegt. Sie haben ein falsches Image geschaffen und so getan als würde diese Sichtweise von allen Juristen der Welt geteilt werden, mit der Ausnahme ein paar bedeutungsloser Rechter hier und da.

Legales Vakuum

Das Levy Komitee hat diese falsche Darstellungsweise zerfallen und zerbrechen lassen. Es hat uns daran erinnert, dass Israel auch in rein rechtlicher Hinsicht nicht einen Fußbreit Bodens in Judäa und Samaria besetzt hält. Dieses Gebiet wurde uns vor weniger als 100 Jahren von dem wichtigsten internationalen Forum dieser Zeit, der San Remo Konferenz, versprochen. Ein palästinensischer Staat hat dort niemals existiert.

Die Jordanier haben dieses Gebiet im Jahr 1950 mit Gewalt annektiert, wobei fast niemand diese Übernahme zur Kenntnis nahm.

Von daher verhält es sich höchstens so, dass diese Region nun einem gewissen rechtlichen Vakuum gegenübersteht. Ausgehend von unseren historischen Rechten gibt es keinen moralischen Grund, uns davon abzuhalten dieses Vakuum zu füllen.

Als Meir Shamgar der Generalstaatsanwalt Israels war, hat er freiwillig die Genfer Konvention und die Hager Konvention in Judäa und Samaria anwenden lassen. Das war nicht das Zugeständnis einer Besatzung, sondern vielmehr eine humanitäre Geste an die Palästinenser. In jenen fernen Tagen herrschte darin Übereinstimmung, dass ein palästinensischer Staat eine irrwitzige und gefährliche Idee ist. Die Befürworter des Rückzugs argumentierten meist mit demographischen Argumenten.

Das Gerede von der Besatzung begann sich erst im Verlauf der Jahre zu entwickeln, als die demographische Bedrohung nicht ausreichte, um Kirjat Arba und den umliegenden Bezirk zu entwurzeln. Von einer historischen Perspektive aus gesehen, ist dieses Gerede eine ausgesprochen neue Angelegenheit. Wenn Benjamin Netanyahu die Schlussfolgerungen des Levy Komitees zügig übernimmt, dass wäre er in der Lage das Rad zurück zu drehen. Sein Englisch ist gut genug, auch die nichtjüdischen Nationen zu überzeugen.

http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4255005,00.html

In Wahrheit ist die Mordgier der Araber das Friedenshindernis, sagt ein Soldat, der in der [so genannten] West Bank gedient hat.

Veröffentlicht in Extremismus, Gaza, Hamas, Islam, Israel am 7. Mai 2012 von derwille

 

Beerdigung der von jungen Arabern ermordeten Familie Fogel. 

 Vergangene Woche endete mein monatelanger Reservedienst in Judäa und Samaria; dies war seit meinem obligatorischen Dienst in der IDF mein erster Aufenthalt in diesen Gebieten. Wenn man ein paar Jahre älter geworden ist, dann verändert sich die Sichtweise. Man sieht die verschiedenen Umstände klarer und gelangt zu neuen Schlussfolgerungen. Vergesst alles, was man euch beigebracht hat: Von wegen Straßensperren, Kontrollen, Demütigungen, Apartheid. Ich bin einer anderen Realität begegnet und beschreibe nun meine Eindrücke. 

Jeder Mensch darf etwas anders als schockierend empfinden, entsprechend seiner Glaubensüberzeugung, seinen Moral- und Wertvorstellungen und seiner Weltsicht. Manche betrachten eine Militärpatrouille, die einen Palästinenser wegen einer Sicherheitsüberprüfung anhält, als moralisches Verbrechen und sind tief erschüttert. Ich ziehe es vor, wegen anderer Ursachen erschüttert und entsetzt zu sein.

Ich war erschüttert, als ich begriff, dass etliche Israelis ihr tägliches Leben unter beständiger Lebensgefahr führen, und dass eine jüdische Ortschaft von einem Zaun umgeben werden muss, damit deren Einwohner nicht niedergemetzelt werden.

 Plötzlich verstand ich, was wahrhaft entsetzlich ist: dass ich am abendlichen Beginn eines jüdischen Feiertages neben einem jüdischen Dorf in einem Versteck Wache halten musste, um den Mord an Juden durch die in der Nachbarschaft wohnende arabische Bevölkerung zu verhindern; denn, ein jüdischer Feiertag ist natürlich ein wunderbares Datum für Terrorgruppen, um den Juden noch etwas mehr Schmerz zuzufügen.

 Ich war erschüttert, zu erfahren, dass Juden nicht gestattet ist, im Tal unterhalb ihres Dorfes wandern zu gehen und dass sie die umliegenden Dörfer nicht betreten dürfen, weil sie diese nicht mehr lebendig verlassen würden. Und ich war erschüttert, zu erfahren, dass ihre Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, und dass sie zu bestimmten Zeiten nicht einmal ihr Dorf verlassen dürfen. Sie leben unter der beständigen Bedrohung, gesteinigt, erschossen und gelyncht zu werden.

 Seit Jahren erzählt man uns die Lüge, dass unsere Anwesenheit dort das Hindernis für den Frieden wäre; gleichzeitig werden alle Arten seltsamer Entschuldigungen für den mörderischen Terror vorgebracht.

 Aber über das Massaker in Hebrons jüdischer Gemeinde im Jahr 1929, das sich ganze 38 Jahre vor der Eroberung von Judäa und Samaria ereignet hat, erzählt man uns nichts. Genauso wenig erzählt man uns, dass zwischen 1949 und 1956 mehr als 300 jüdische Zivilisten bei “palästinensischen” Terrorangriffen ermordet worden sind.

 Das Verhindern von Massenmord

Niemand erzählt uns, dass die palästinensische Befreiungsorganisation im Jahr 1964 gegründet wurde; das war drei Jahre bevor Judäa und Samaria unter dem Kommando des IDF Stabschefs Yitzhak Rabin erobert wurden.

 Jedes einzelne Gebiet, das bis zum heutigen Tag an die Palästinenser übergeben wurde, wurde anschließend mit einer Terror Infrastruktur ausgestattet. Und das jüngste Beispiel – die Evakuierung von Gush Katif – zeigt dies in der klarst möglichen und offenbarsten Art und Weise.

 Die Palästinenser entwickeln ihren Hass gegen Israel nicht wegen des Soldaten am Checkpoint. Dieses ist meine persönliche Überzeugung. Sie beziehen ihren Hass direkt vom Fernsehen, das die Palästinensische Autonomiebehörde und die Hamas ausstrahlen. In diesem Fernsehen werden Juden mit Affen und Schweinen verglichen, die getötet werden müssen. Sie beziehen ihren Hass von der Hetze in Moscheen, Schulen und von den Photos von “Märtyrern“, die jede Wand und jeden Platz in den arabischen Städten in Judäa und Samaria zieren.

 Sie holen ihren Antrieb zum Hassen von ihren palästinensischen Idolen, Marwan Barghouti und dem Massenmörder Yasser Arafat. Sie werden durch öffentliche Plätze und Fußballstadien inspiriert, die nach Terroristen benannt wurde; Jahrzehnte der Hetze und der Verrohung zeigen ihre Auswirkungen.

 Ich bedauere, dies feststellen zu müssen, aber die Gleichung ist schlicht und einfach die: Ohne unsere Anwesenheit dort, würden wir einen Massenmord an Juden durch die Hände der Araber erleben, gegen den die Morde von 1929 sich noch vergleichsweise geringfügig ausnehmen würden.

Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Soldaten der IDF während ihres Dienstes in den Territorien komplizierten Situationen gegenüberstehen. Meine Kameraden und ich, die wir aufgerufen wurden, dort zu dienen, gingen nicht dorthin, um Blut zu vergießen, zu erniedrigen oder auf der Ehre der Palästinenser herumzutrampeln. Das Gegenteil ist der Fall. Wir wurden alle im Sinn der zionistischen Werte, Toleranz und dem Wunsch nach Frieden erzogen, gleichgültig ob die politischen Ansichten eher nach links oder rechts tendierten. Ich weiß dass die echten Linken keine radikalen Aktivisten oder gewalttätigen Anarchisten sind, die an Freitagen auf IDF Truppen Steine werfen. Für mich repräsentiert die wahre Linke: Rabin, möge er in Frieden ruhen, Zionismus, Aufbau und Freundschaft. Auch wenn wir politisch nicht in allem übereinstimmen, werden wir dennoch weiterhin Seite an Seite kämpfen.

 Und auch abgesehen von der politischen Debatte bin ich stolz in Judäa und Samaria zu dienen, Ich bin stolz, dass dank mir und meinen Mitreservisten, die Einwohner des Dorfes sicher Pessach feiern konnten, ohne ermordet zu werden. Ich bin stolz, dass die Straßensperre, an der ich gedient habe, verhindert hat, dass Messerstecher und Sprengstoff hinter die grüne Linie gelangen konnten. Ich bin auch stolz, dass meine Anwesenheit verhindert hat, dass Felsbrocken auf jüdische Autos geschleudert worden sind. Ich bin stolz, dass ich all diese Einsätze ausführen konnte, und so Morde und Schaden für Menschenleben verhindern konnte.

Yaniv Blumenfeld, 25, lebt in zentral Israel und dient bei den Fallschirmjägern.

[Über den Mörder:] “Aber Israel zu kritisieren ist erlaubt und ist legitim” – Scherbenschaufen nach antisemitischen Massaker in Toulouse…

Veröffentlicht in Aus dem Rechten Eck, Extremismus, Israel, Religion am 26. März 2012 von derwille

 

 

Das erste mal als ich über das Massaker an der jüdische Schule “Otzar HaTorah” (Schatz der Torah) hörte, dachte ich an einem islamistischen Täter, ja dachte sogar an einen iranischen Auftragsanschlag, nach der grösstenteils verhinderten iranischen Anschlagsserie der letzten Wochen, die eventuell zunehmens ‘weichere’ Ziele aussuchte, und auch das Motorradprofil passte dazu.

Auch als die französische Politik und Presse enthusiastisch wie selten neonazistische Täter vorzeigen wollte, und auf die muslimische Identität der ermordeten französischen Soldaten verwies, hatte ich sehr grosse Zweifel.

Das passte weniger zu Neonazis, die Soldaten ihres eigenen Landes als erstes zu ermorden, selbst wenn sie ‘Ausländer’ sind und die schiere Brutalität und grausame Kaltblütigkeit, einem achtjährigen, angeschossenen Mädchen hinterher zu rennen, es an den Haaren zu packen und es mit angelegter Pistole hinzurichten passte eher in die leidenschaftliche, islamistische Welt des mörderischen Sadismus, und weniger zu selbst ‘ultranationalen Rechten’ ‘weissen’ Franzosen.

Aber man kann ja nie wissen und da ich im Fall Breivik eines Besseren belehrt wurde, hielt ich den Mund und liess voreilige Spekulationen.

Es passte aber meiner Meinung nach alles bestens in den Bild eines Islamisten, französische Soldaten zu ermorden und dann jüdische Kinder. ‘Kreuzfahrer’ zu töten und ‘El Jahud’ niederzumetzeln. So sehen ihre blutigen Träume aus. Und wie Merach auch bestätigte, er “genosse es ohne Ende” besonders die jüdischen Kinder zu ermorden und gab an, dass er gerne mehr ermordet hätte.

Überlebende Juden aus der Schule gaben an, dass zum Zeitpunkt des Angriffs zufälligerweise ein Auto vor dem Eingang so geparkt hatte, dass er mit seinem Motorroller nicht in den Innenhof fahren konnte, um ein noch viel grösseres Massaker anzurichten, wie er es anscheinend geplant hatte.

Von den Märchen der Neonazis ging man dann zum Märchen ‘wir sind alle Opfer’ über und dann zum ‘psychopathischen Einzeltäter’, bis sich langsam endlich herauskristallisiert, was man ohnehin vermuten konnte, dass man es hier mit einem Vertreter einer sehr viel breiteren Bewegung der jungen, gewaltbereiten und bluthungrigen Islamisten Europas zu tun hat, die sich wiederum durch eine grösseren islamistische Erwachungsbewegung und islamistische Terrorgruppen und Staaten nährt.

Dem islamistischen Terror nicht gewachsen – II) Mental: Ein peinliches Scheitern der franzöischen Elitekräfte…

Die französischen Polizeikräfte und Regierenden legten wirklich einen atemberaubenden Fehlerkatalog des Scheiterns an den Tag, als wollten sie keine Fehler auslassen. Es scheint fast so, als hätte Merach sie mehr auf seine eigene Spur gebracht, als durch ihre eigenen Anstrengungen. Und da ist z.B. gleich der erste Punkt, den das westliche selbstverleugnende Denken kaum nachvollziehen kann und daher auch im Praktischen nicht so Recht weiss, was zu tun ist: Der europäische Judenmörder oder sonstige Straftäter würde in den meisten Fällen versuchen, seine Verbrechen geheimzuhalten, sie zu vertuschen, abzutauchen, alles für seine Deckung unternehmen, und im Fall der Stellung, alles Abstreiten, Ausreden suchen etc.. Der Islamist Merach nicht. Er selbst lieferte bereitwillig der Polizei Videoaufnahmen von sich selbst beim Begehen der grausamen Morde. Er selbst ‘beschuldigte’ sich immer wieder der Taten und beschrieb sie. Kein Zweifel der Täterschaft und vor allem: Kein Korn Reue.

Im Gegenteil: Stolz, auf das was er tat! Stolz und Ehre, Erfüllung und Freude, Extase. Das kommt u.a. daher, dass dieser Täter nicht der gleichen Gesellschaft und Kultur angehört, sondern seine Legitimation und Identifikation aus seiner islamischen Welt bezieht und die sieht seine Taten sehr anders, als die französischen Behörden oder die französische Gesellschaft. Er wusste, dass er bei den islamistischen Jugendlichen sofort ein Starstatus erhalten würde, geehrt, gefeeirt, bewundert. Er, der es geschafft hat, als einsamer Wolf den ‘dekadenten Westen’ auszutricksten, als grosser Dschihadkämpfer französische Soldaten und einige von den ‘weltverschwörenden Zionisten’ zu erlegen, so dass sie litten und weinten – ein Genuss ohne Ende. Und wie er bis zum Ende einer Mehrheit getrotzt hat, sie lächerlich machte etc. – all das erhebt die islamistische Seele und lässt sie Allah preisen. ‘Allahu Akbar!’

In den isrälischen Medien wurden einige Spezialisten von Armee und Polizei in Sachen Verhandlungen und Erstürmung zitiert und sie kommen alle mehr oder weniger zum gleichen Ergebnis, dass die nahezu dilletantischen Ergebnisse der franzöischen Polizeiaktion kaum nachzuvollziehen sind:

Die Vorraussetzungen war sehr förderlich: Es handelte sich um einen Terroristen, alleine – ohne Geiseln – in einer Wohnung. Es handelte sich nicht um ein kompliziertes Gebäude, nicht um weitere Gefährdungen und besondere Vorsichtsmassnahmen. Es handelte sich nicht um eine Operation in feindlichen Gebiet – alles umliegende Gelände stand zu vollständigen freien Verfügung der französischen Polizei. Es handelte sich nicht um ein Haus mit Sprengfallen oder einem Sprengstoffgürtel. Der Terrorist verhandelte sogar mit ihnen. Sie verfügen über zig Leute und auch z.B. chemische Substanzen, die jemanden betäuben können, oder speziell trainierte Hunde etc.. Sie konnten den Ort und die Zeit wählen etc..

Sprich – praktisch ein relativ vorteilhaftes Szenario für solche Fälle, wohingegen Israelis oft ähnliche Operationen in feindlichem Gebiet arbeiten müssen, wo aus jedem Fenster plötzlich eine Kalaschnikow oder ein RPG auf die eigenen Truppen, die ein Haus belagern, feuern kann, wo überall Sprengfall zu vermuten sind, wo Terroristen oft zu kleinen Gruppen sich in Häusern verschanzen und teilweise Sprengstoffgürtel tragen etc..

Aber auch hier fängt die Sache vielleicht im Kopf an und ich fragte mich von anfang an, was denn so edles an diesem sadistischen Mörder war, dass sich Sarkozy persönlich für sein Leben einsetzte? Warum war es ihm so wichtig, in alle Welt zu tönen, dass man ihn unbedingt lebend haben wolle. Warum? Warum lebend? Die Story von dem Herausfinden seiner Netzwerke kaufe ich ihm nicht so richtig ab, dafür lieferte Merach selbst genug Beweismaterial und ihm medialen Zeitalter kann man sowas auch ganz gut bei toten Terroristen rekonstruieren. Was war also so ungeheür wichtig daran, dass dieser Mörder unter dem Risiko französischer Elitepolizisten am leben gehalten werden musste?

Aber wenn sie schon so entschieden, so haben sie sich sowohl bei den Verhandlungen als auch bei der Erstürmung offenbar äusserst unprofessionell verhalten.

Ein israelischer Verhandlungsspezialist gab an, dass es in der Tat schwierig ist, einen überzeugten und narzistischen Islamisten gross zu bewegen, aber die Taktik des Verhandlers sollte es z.B. sein – wenn man denn das Ziel hat, ihn lebend zur Aufgabe zu bringen -, ihm einiges ‘Verständnis’ entgegen zu bringen (in einem Rahmen, den er glauben kann), ihm erzählen, wie viel er jetzt schon erreicht hat, wie die ganze Welt ihn verfolgt, wie er ein grosser Held im islamistischen Lager ist und wie sinnlos es jetzt für ihn wäre abzutreten und er doch viel besser und berühmter seinen Kämpf in dieser Welt noch fortsetzen könnte.

Falls dies nichts wirkt, könnte man ihn auch ermüden und unter Einsatz von speziellen Mittel – wie Schlafgas – ihn relativ einfach überwinden. In der Tat aber begannen die Franzosen ihren Einsatz noch zur Hochzeit seiner Überzeugung und Aufmerksamkeit, betäubten ihn nicht und verhedderten sich anscheinend mit der High Tech so, dass er sie durch Geschwindigkeit und Todesmut überraschen konnte – etwas dass eigentlich nicht hätte passieren dürfen. Und dass er es sogar schaffte, seinen Belagerungsort zu verlassen – auch wenn man 20 untödlichen Kugeln im Körper und einer tödlichen jeweils im Kopf und im Bauch -, ist ein grosses Scheitern der Aktion.

Dem islamistischen Terror nicht gewachsen – II) Mental: Das ewige Leben in der zum Himmel schreienden Verdrängung…

Als Sarkozy eine Schweigeminute für alle französischen Schulen befahl, dachte ich mir, dass er sich selbst noch mal ein Bein stellte und das Aussmass des Antisemitismus’ in seinem Land noch deutlicher hervorkehrte, da sicherlich einige Schulen – nicht zuletzt muslimische – diese Schweigeminute verweigern werden. Jetzt erst kam ein Fall ans Licht, der sogar noch weiter ging: Anstatt den jüdischen Opfern eine Schweigeminute zu verweigern, wollte eine Englischlehrerin gleich eine Schweigeminute für den Mörder Merach abhalten.

Denn Mohammed Merach sei doch “ein Opfer” und die Terror- und El Kaida Berichte seien “Erfindungen” der Medien und der Politik. Ich hatte gerade schon geschrieben, warum es diesen Menschen, wie dieser Lehrerin so wichtig ist, die jüdischen Opfer zu relativierien, also lasse ich Wiederholungen.

Und übrigens ist es nach den Äusserungen des Terroristen Merachs, wonach er u.a. Rache für die “Kinder von Gasa” jetzt noch beeindruckender, wieviel gemeinsame Ausgangsbasis er mit der EU-Aussenministerin Ashton hat – beide meinen, man könne das Abschlachten von Juden – nicht mal ‘Israelis’ – damit in Verbindung bringen, dass bei der Terrorangriffen auf Juden aus Gasa, manchmal bei militärischen Präventivschlägen oder Reaktionen versehentlich auch Zivilisten getroffen werden, die die örtlichen Terroristen willentlich als menschliche Schutzschilde nutzen.

Ich wiederhole: Frau Ashton – die aussenpolitische Vertreterin der EU – befindet sich gedanlich, argumentativ, nicht sehr weit weg von dem sadistischen, antisemitischen Serienkiller von Toulouse. Und hiernach sollte man eigentlich ein paar Minuten nachdenken.

Und dass weder Merach ein ‘Einzelfall’ war, noch Frau Ashton, zeigt z.B. ein Interview mit dem (sozialistischen) Bürgermeister von Toulouse und dem ‘Berater für kulturelle Fragen’ seiner Stadtverwaltung in der Freitagsausgabe von Jedijot Achronoth in besonders erschreckender Eindrücklichkeit.

Auf die Frage, was er der jüdische Gemeinde zu sagen hat, die fühlen, dass die französischen Behörden ihren Kopf im Namen der ‘neutralen Republik’ in den Sand stecken, und nicht zugeben wollen, dass es sich hier um Antisemitismus gegen Juden (durch Moslems) handelt, antwortete er folgendermassen:

“Was wir gerade in Toulouse durchmachen, beweist uns, dass man untescheiden muss und es nicht zulassen darf, dass internationale Konflikte [sic!] die Werte der laizistischen Republik beeinflussen. …”

Der israelische Journalist fragt weiter:

“Aber es gibt das Gefühl, dass in der muslimischen Gemeinde es jemanden gibt, der diese Werte ablehnt, und Ihren Aussagen hier nicht beipflichtet, oder nicht?”

Der Bürgermeister von Toulouse antwortet:

“Was meiner Meinung nach das Wichtigste ist [sic!], ist nicht in die Falle von Vorurteilen zu treten, uns betonen, dass der Glauben eines Menschen seine Privatangelegenheit ist…”

Und wenn man jetzt schon meint, man sollte nur seine jiddischen Beine in die Hand nehmen und den Kontinent verlassen, hat noch nicht den ‘Kulturverantwortlichen’ von Toulouse gehört – anscheinend eine Jobumschreibung für ‘islamistischer Terrorversteher von Beruf’:

Auf die widerholte Frage, ob er hier nicht “Spannungen zwischen Juden und Moslems” feststellen kann – nachdem sämtliche Vertreter der jüdischen Gemeinde dem Reporter ihre Ängste erzählten, das tägliche Bedrohtsein, das ausrüsten mit Waffen, das Schicken der Kindern nach Israel, sobald sie alt genung sind, in der Hoffnung, dass sie sich in Israel niederlassen und dort ihre Zukunft und Familie aufbauen, antwortet er: “In keinster[sic!] Weise. Ein vereinzelter Verrückter kann nicht die Wirklichkeit diktieren oder primitive Vorurteile erzeugen.

Der Journalist muss wohl auf die Basics zurückfallen und fragt dann (- als letzte Hoffnung?):

“Der Mord diese Woche in der Schule, war in Ihren Augen eine antisemitische Tat?”

Und alle europäischen Gutmenschen, Terrorversteher, Judenhasser Blocke und Stifte raus und mitschreiben – der Typ hat’s wirklich skrupellos drauf. Hier die Antwort vom ‘Kulturbeauftragten’ der Stadtverwaltung von Toulouse:

“Ich weiss nicht, ob er Antisemit ist. Ich habe mit dem Verdächtigen[sic!] nicht gesprochen. Ich weiss, dass er ein deutliches Motiv angab, wonach sein Antrieb die israelische Politik in Gasa war. Ich stimme in keinster Weise in dem überein, was er tat und verurteile es, aber Israel zu kritisieren ist erlaubt und das ist legitim.”

Kein Zweifel, Merach und seinesgleichen – antisemistische, islamistische Mörder – sind die grösste Gefahr. Aber Menschen, wie dieser ‘Kulturbeauftragter’ machen diese Morde möglich und lassen sie vor allem auch in der Zukunft wieder möglich werden. Die Europär – und vielleicht allen voran die Franzosen – leben in der Illusion der automatischen ‘Volksgemeinschaft’, bzw. der Nation, als alle Bürger eines Staates. Sie wollen oder können nicht verstehen, dass die Idee vom Volk als Passgemeinschaft gescheitert ist und ganz egal wie sehr sie daran festhalten, islamistischte Kräfte sie so oder so aushebeln und dagegen arbeiten. Sie können sie auch auch morgen noch als ‘Franzosen’ bezeichnen, während sie sich als Ummah und Teil des kommenden Kalifats sehen, dass zuerst einmal Menschen wie den Herrn ‘Kulturbeauftragten’ entrechten werden.

Ja selbst im arabischen Frühling bekommt es der Westen einfach nicht auf die Reihe, die islamistischen Hintergründe und Volkserwachungsbewegungen zu benennen oder sich zuzugeben, und sie verharren in den alten Phrasen von ‘Nation’ und ‘Volk’. Wie oft haben wir von Hillary und Co. gehört, dass doch von Kadaffi bis Assad, diese doch nicht “gegen ihre eigenes Volk” vorgehen können. Ich bezweifle, dass weder Kadaffi noch Assad, die Leute, die abschlachten liessen oder wollten, als Teil ihres ‘Volkes’ ansahen. Frag mal einen Beduinenstamm im libyschen Staatsgebiet, ob er und der nächsten Bediunenstamm ‘eine Nation’ sind. Und wenn gerade Schiiten und Allawiten Sunniten in Syrien abschlachten, sich christen und Drusen noch auf ihrer Seite halten, während Sunniten versuchen Schiiten und Allawiten zu töten, von welchem ‘Volk’ ist hier genau die Rede? Wenn sunnitische Islamisten in Ägypten gerade langsam aber sicher die Kopten entrechten, was hat das mit ‘einem Volk’ zu tun?

Vielleicht sollte die laizistische Republik mal eine Volksumfrage machen, wieviele Moslems sich als Teil der französischen Nation betrachten und wieviele nichtmuslmische Franzosen diese als solche betrachten. Man kann sich selbst belügen, die Wirklichkeit verleugnen, dadurch wird sie aber nicht besser – eher im Gegenteil.

Den Juden – vor allen den Jungen – in Frankreich und Europa allgemein kann man nur immer wieder raten: Verlasst das sinkende Schiff und lauft in euren eigenen und euch am besten beschützenden Hafen ein – Israel.

Raketenbedrohung Israels (Der neue islamistische ‘hybride Krieg’ zur Judenvernichtung und Weltherrschaft)

Veröffentlicht in Hamas, Iran, Israel, Libanon am 16. Dezember 2011 von derwille
Ulrich W. Sahm, Jerusalem

Tausende Raketen stehen bereit, um Israel von allen Seiten zu beschießen und jeden Ort zu treffen. „Keine Stelle in Israel ist mehr immun.“ Uzi Rubin, 67 , der „Erfinder“ der mit den Amerikanern entwickelten „Arrow“ Abwehrrakete gegen ballistische, mit atomarem Sprengkopf bestückte Raketen, hat bei einer Pressekonferenz in Naharijah nahe der Grenze zu Libanon das Raketenarsenal und das strategische Konzept hinter der Bedrohung von Iran, Syrien, der Hisbollah im Libanon und der Hamas im Gazastreifen analysiert.

Nicht nur die Anzahl der geschätzten 50.000 Raketen allein bei der Hisbollah-Miliz im Libanon oder die potentielle Fähigkeit des Iran, künftig Atombomben über Tel Aviv abzuwerfen, bestimmen deren Bemühungen, neue Raketen mit noch größerer Reichweite zu entwickeln. Rubin, heute Berater des israelischen Verteidigungsministeriums, beobachtet das Geschehen in arabischen Staaten, um israelische Antworten zu suchen. „Ich sammle Bilder arabischer Waffensysteme und vermute, dass der Unterschied zwischen öffentlich zugänglichen Fotos und geheimen Informationen nicht sehr groß ist.“ Seine Präsentation habe die neuesten Entwicklungen mit ungewissem Ausgang in Syrien noch nicht berücksichtigen können. Rubin redete von einer „radikalen Koalition“ gegen Israel, ausgehend von Iran, mit Syrien als Verbündetem und Hisbollah wie Hamas als „Satelliten“. Ob die Hisbollah den Libanon beherrsche oder der Libanon die Hisbollah kontrolliere, könne man nicht genau sagen. Im Gazastreifen gebe es neben der Hamas inzwischen auch den „Islamischen Dschihad“. Die Hamas habe die Unterstützung des Iran verloren. Die jüngste Runde der Gewalt zwischen Gaza und Israel sei vom erstarkten „Islamischen Dschihad“ ausgegangen. „Hisbollahchef  Hassan Nasrallah ist der eloquenteste Sprecher dieser radikalen Koalition, sagt aber das gleiche wie iranische Generäle“ erklärt Rubin. „Ich liebe diesen Mann nicht, aber ich mag seine Reden. Sie sind Kunstwerke.“ Der Fachbegriff für das neue Kriegskonzept sei „Hybrider Krieg“. Nasrallah definierte es 2008: “Wir haben eine neue Form der Kriegsführung entwickelt, wie es sie in der Welt noch nicht gab, irgendwas zwischen klassischem Krieg und Guerillakampf.“ Das Konzept folge der Vorstellung, dass die westlichen Gesellschaften innerlich schwach und moralisch korrupt seien. Sie hätten Angst vor Verlusten „weil sie sich an das Leben klammern“. Im Gegensatz dazu seien die Kämpfer des „Hybriden Krieges“ stark, moralischen aufrecht, heroisch und ohne Angst, weil sie den Tod umarmen. Der „Hybride Krieg“ nutze eine empfundene soziale Asymmetrie, um die Gesellschaft des Gegners nicht aber dessen Streitkräfte zu zerstören. Die Idee sei nicht ganz neu, sagt Rubin. Sie gehe teilweise auf Mao Tse-tung zurück. Sie sei schon in Vietnam und Afghanistan praktiziert worden. Zu ihren Methoden gehöre Einschüchterung und die Drohung, das Hinterland des Feindes mit Raketen zu zerstören, ein Zermürbungskrieg mit intensiven verlustreichen Attacken auf dessen Zivilbevölkerung (etwa mit Raketen oder Terroranschlägen), sowie das Verteilen und Verstecken der eigenen offensiven Waffen in zivilen Wohngebieten. So könnten die eigenen Waffen Gegenmaßnahmen des Feindes am besten überleben und führten dank dieser Verwendung „menschlicher Schutzschilde“ zu einer Delegitimierung des Gegners. Gemäß westlichen Normen dürfen keine „unschuldige Zivilisten“ getroffen werden, selbst wenn Waffenlager unter Schulen oder Hospitälern oder in Moscheen eingerichtet worden sind und eigentlich, sogar gemäß den Genfer Konventionen, sich in legitime militärische Ziele verwandeln. „Für Nasrallah handelt es sich um einen Krieg zwischen zwei Gesellschaften. Deshalb unterscheidet er nicht zwischen Kämpfern und unbeteiligten Zivilisten, da die gesamte Gesellschaft am Kampf beteiligt ist“, erklärt Rubin die Unbedenklichkeit, Kinder und Dorfbewohner als „menschliche Schutzschilde“ für militärische Anlagen zu missbrauchen. „Sie sind stolz darauf, dass auch ihre Frauen und Kinder den Tod umarmen, wie es die Hamas 2009 während des Gazakrieges es darstellte.“ Die moralische Niederlage, Israels oder der USA, sei umso größer, je mehr „unbeteiligte Zivilisten“ durch „Kolateralschaden“ getötet werden. Gemäß dem Konzept werden die feindlichen Streitkräfte provoziert, um sie ausbluten zu lassen und um so deren Gesellschaft zu demoralisieren. Und gleichgültig wie eine Schlacht ausgeht oder und wie hoch die eigenen Verluste sind, werde sie immer als ein „Sieg“ dargestellt. Das verwirre die westlichen Gegner. „Wenn Nasrallah oder die Hamas nach einem Krieg mit Israel behaupten können, dass sie immer noch existieren, ist das für sie ein Zeichen, dass sie den Krieg gewonnen haben“, erklärte Rubin. Das mache diese Organisationen „unbesiegbar“. Auch Syrien habe sich nach dem Jom Kippur Krieg 1973 diesem Konzept angeschlossen. Bis dahin führte es noch einen klassischen Krieg mit vielen Panzer und einer großen Armee. „Heute nicht mehr. Die Panzer verrosten irgendwo, während Syrien sein Raketenarsenal ausbaut und eine bewegliche Infanterie verstärkt hat.“ Die Syrer investieren viel in Flak und Waffen gegen Schiffe wie Panzer, weil sie den Gegner provozieren und dann mit viel Feuerkraft zerstören wollen. Rubin erzählt, jahrelang Bilder syrischer Militärflugzeuge gesucht und keines gefunden zu haben, weder am Boden noch im Flug. Die Syrer hätten nichts veröffentlicht und alles versteckt. Aus unerfindlichen Gründen hätten die Syrer vor einem Jahr eine Parade abgehalten und dabei auch einige ihrer Flugzeuge gezeigt, darunter ehemals sowjetische Suchoi „die wohl nirgendwo anders mehr fliegen“ und „hoffnungslos veraltete“ MIG 29, die Syrien 1991 in Moskau gekauft habe. Im Gegensatz zu den Syrern liebt der Iran Militärparaden. Aber auch dort gab es nur veraltete Flugzeuge zu sehen, die Iran teilweise noch in Zeiten des Schah erworben hat und die in keiner anderen Luftwaffe mehr im Dienst stünden, wie die Phantom F-4. „Sie investieren nicht mehr in ihre Luftwaffe, obgleich die Iraner das Geld dazu hätten.“ Stattdessen rüsten sie ihre Raketenarsenale auf. Rubin zeigt Bilder und erklärt, wie durch Abmessen von Umfang und Länge der Raketen die Reichweite und das Gewicht des Sprengkopfes der iranischen Schihab, Silsal oder Aschura Raketen mit den symbolischen Namen ermittelt würden. Es handle sich um in Nordkorea, China und Russland entwickelte, aber im Iran verbesserte Systeme. „Es ist mir unverständlich, wozu der Iran die BM25 Musudan Rakete mit 3000 Kilometern Reichweite, also fast bis London, benötigt“, sagte Rubin. Doch die Antwort lieferte Präsident Ahmadinidschad in einer geheimen Rede. Darin äußerte er den Traum einer iranischen „Weltherrschaft“. Jene Landstreckenrakete stamme ursprünglich aus Nordkorea, wo die gleiche Frage gestellt werden musste, da die Feinde Japan oder Südkorea viel näher bei Nordkorea liegen. Die Antwort war, dass Pjönjang wohl auch amerikanische Stützpunkte in Guam im Pazifik treffen können wolle. Mysteriös ist für Rubin auch, wieso sich die Hisbollah im Libanon Raketen zugelegt hat, die El Arisch in Ägypten und sogar Saudi Arabien erreichen können. Weiter erzählte Rubin, am vergangenen Montag, zum ersten Mal „in der Geschichte“, bewegte Bilder des Starts einer syrischen SS21 “Tochka” Scud-Rakete gesehen zu haben. Die Reichweite von 700 Kilometern mache Sinn, selbst wenn es Syrien nur darum gehe, das von seiner Grenze nur 200 Kilometer entfernte Tel Aviv zu treffen. Denn so könnten die Raketen von der Grenze zu Iran aus abgeschossen werden und seien so relativ geschützt vor Angriffen der israelischen Luftwaffe. Bei einer Show in Teheran sei bei einer Rakete die Reichweite von „1948 Kilometern“ angegeben worden. Verwirrt hätten Amerikaner gefragt: „Was ist denn das für eine Angabe?“ Rubin erklärte ihnen, dass es sich um das Gründungsjahr Israels handelte… Iran verfüge auch über 12 oder 20 Marschflugkörper, die 2000 aus der Ukraine gestohlen und nach Iran gebracht worden seien, angeblich um sie nachzubauen. Rubin erinnerte daran, dass Iran Silsal Raketen an die Hisbollah im Libanon geliefert habe. Nasrallah hatte 2006 gedroht, mit ihnen Tel Aviv treffen zu wollen, was aber nicht geschehen ist, weil Israel mutmaßlich deren Silos rechtzeitig zerstören konnte. Rubin zeigte wie Iran die Raketenspitzen mit Sensoren versehen habe, sodass sie nicht nur willkürlich die israelische Metropole, sondern sogar spezielle Ziele in der Stadt treffen könnten. Rubin ging auch auf die Bewaffnung der Hamas im Gazastreifen ein. In jüngster Zeit filmten israelische Drohnen das Entladen einer neuen Rakete, die von vier Männern getragen werden musste und doppelt so lang war, wie alle bisher auf Israel abgeschossenen Raketen, die in Beer Schewa und kurz vor Tel Aviv einschlugen. Die neue Rakete wurde zerstört. Die Männer und der Befehlshaber der Raketeneinheit des Islamischen Dschihad wurden getötet. Rubin berichtete bei der Gelegenheit, wieso die Hamas im Jahr 2000 begonnen habe, mit einer explosiven Mischung aus Zucker und Kunstdünger betriebene primitive Kassam-Raketen zu bauen. „Zwischen dem Westjordanland und Israel gab es damals keinen Zaun. Da konnte man ungehindert Attentäter losschicken. Aber um Autodiebstähle zu verhindern, hatte Israel einen Zaun rund um den Gazastreifen gezogen. Um Israel weiter bekämpfen zu können, seien deshalb „lokal produzierte Raketen aus Materialien, die aus Israel importiert werden konnten“, zum Einsatz gekommen. Israel habe dem Gazastreifen weder Zucker noch Dünger vorenthalten können, „weil das unmenschlich gewesen wäre“, sagte Rubin zynisch. Ihm selber sei das eigene Auto fünf Mal in Richtung Gazastreifen gestohlen worden. Erst später habe die Hamas durch die Schmugglertunnel vom Iran gelieferte Katjuschas (Stalinorgeln), Gradraketen und Fadjar importiert. Rubin kommt zum Schluss, dass kein anderes Land neben Israel derart bedroht werde. Einzigartig sei, dass die Raketen von Terrororganisationen (Hisbollah, Hamas und Dschihad) abgeschossen werden könnten, die von einem ordentlichen UNO-Mitglied und Staat (Iran) unterstützt und beliefert würden. Israels Gegenmittel seien „hoch intensive offensive Gegenangriffe“, also kurze Kommandounternehmen, und ein neu entwickelter Raketen-Abwehrschirm, also ein passiver Schutz.

Jetzt bestaetigt: Deutschland drohte Israel mit Stornierung des U-Boot-Deals um Geld fuer das neue Hamas-Fatach-Buednis freizupressen… Deutschland, wo stehst du?

Veröffentlicht in Extremismus, Gaza, Hamas, Israel am 9. Dezember 2011 von derwille

Die Feindlichkeit der deutschen Regierung gegenueber Israel erreicht eine neue Stufe:

Es ist nicht das erste mal, dass Deutschland versucht, Israel gegen seine innersten Interessen zu erpressen, aber diesmal will man sich nicht nur mit irgendeiner Pseudogerechtigkeit gegenueber den ‘Palaestinensern’ einbringen, sondern unterstuetzt fast direkt die Hamas, die mit allen Mitteln die Vernichtung des Judenstaates sucht.

Herzlichen Glueckwunsch ‘historische Verantwortung’ – oder haben wir die nur falsch verstanden? Deutschland muss die Heuchlerei beseite legen und sich entscheiden: Freund Israels, oder Freund seiner Feinde…

Schon damals bekamen wir nur dank Wikileaks die fiese Fratze der deutschen Regierung hinter dem netten ‘israelfreundlichen Laecheln’ zu Gesicht:

Antiisraelischer als die Obama-Administration, deren Hillary Clinton sich gerade wieder – auch erst ohne Mikrofone – als antiisraelisch fixierte und von Fakten frei schwebende, uebertriebene ‘Kritikern’ Israels herausstellte, verlangte der Merkelvertraute Heusgen damals von den Amerikanern, Israel unter Druck zu setzen und es mit der westlichen Rueckendeckung in UNO-Abstimmungen zu erpressen.

Der angebliche Grund war damals der gleiche wie jetzt fuer diese letzte masslose und dreiste Einmischung in israelische Angelgenheiten und erneute Erpressung Israels: Der Bau von Wohnungen in vornehmlichen juedischen Wohngegenden.

Aber gehen wir es mal langsam an:

Die WELT war es, die als erste berichtete, dass die ploetzliche Umstimmung im israelischen Kabinett in Sachen Freigabe eingefrorener PA-Steuergelder, eng mit der Lieferung eines weiteren deutschen Dolphin-U-Boots verknuepft war, welche Deutschland nach verschiedenen Berichten zuvor erbost storniert hatte.

In Israel folgten dann einige Artikel, wie hier bei Ynet, und heute erst berichtete Benjamin Weinthal – der Berlin Korrespondent der Jerusalem Post, dass ungenannte deutsche Offizielle diese Verbindung bestaetigten. Kurz: Deutschland erpresste den juedischen Staat – schon wieder.

Aber gehen wir noch mal etwas zurueck. Was war da mit den ‘palaestinensischen Geldern’ los?

Die WELT schrieb dazu:

“Bei dem Geld handelt es sich um Steuereinnahmen aus den besetzten Gebieten, die Israel für die Autonomiebehörde eingetrieben, aber wegen des palästinensischen Antrags auf Vollmitgliedschaft in der Unesco nicht weitergereicht hat.”

 

Das ist nur teilweise zutreffend, denn waehrend eine urpruengliche Sperrung der Gelder wohl in Israel mit der vertrauensbrechenden und einseitigen UN-Attacke der PA begruendet wurde, sah das am Ende ganz anders aus:

Nach Berichten in Israel wollte man die Gelder – auch auf auslaendischen, sprich vor allem europaeischen, aber auch amerikanischen, Druck – wieder freigeben, da die PA sich in Sachen erzwungende ‘Palaestina’-Ausrufung durch die UN etwas zurueckzog und somit die Begruendung, sich gegen ‘einseitige Schritte’ der PA zu wenden, fuer manche nicht mehr ganz fasste.

Dann aber passierte etwas worueber die deutschen Medien auffaellig wenig, um nicht zu sagen so gut wie NICHTS, berichteten: Machmud Abbas – ich weigere mich seinen ‘Kampfnamen (denn gegen wen kaempft er wohl?) ‘Abu Masen’ als Standardbezeichnung zu verwenden – fuhr nach Kairo in das sich zusehens talibanisierende Aegypten um dort feierlich auf den Hamas-Chef Maschaal zu treffen, sich zu verbruedern und oeffentlich zu erklaeren, dass “keinerlei Meinungsverschiedenheiten” zwischen der ‘palaestinensischen’ Fuehrung in Judea und Samaria (‘Westbank’) und der antisemitischen, genozidalen, verbrecherischen Hamas bestehen.

Das war nicht nur ein weiterer ‘Alleingang’ der PA, sondern eine de facto Kriegserklaerung an Israel: Ein eins-zu-eins Buednis mit der Partei, die sich unsere kompromisslose Vernichtung ganz oben auf die Fahne geschrieben hat, kann keine partnerschaftlich-kritische Beziehung darstellen bzw. Verhaldung oder das Ueberweisen von Geldern weiter ermoeglichen.

Genau so sah es das israelische Kabinett offensichtlich auch und beschloss, die Gelder aufgrund der ploetzlichen Hamas-Ambitionen der PA doch nicht freizugeben und weiterhin zurueckzuhalten.

Aber dann – welch Wunder – ploetzlich, ohne dass irgendeine Aenderung auf der ‘palaestinensischen’ Seite zu erkennen war, wurden die Gelder vom selben Kabinett freigegen – nur Lieberman widersetzte sich oeffentlich gegen diese Frei-Haus-Ueberweisung “an Terroristen“.

Es scheint das Mysterium dieser Handlung, so inkosequent und so vollkommen gegen israelische Interessen und zum Wohle unserer grausamsten Feinde, ist jetzt gelueftet: Deutschland leisete der Hamas und Co. Schuetzenhilfe.

Die deutsche Regierung erpresste Israel mit der Auslieferung eines weiteren strategisch wichtigen U-Boots und machte es von den Ueberweisungen der Gelder an die (Hamas)-PA abhaengig.

Diese U-Boote sollen fuer Israel immens wichtig sein und ich persoenlich denke, dass die angebliche ‘nukleare Zweitschlagoption’ – wenn tatsaechlich vorhanden – nur eine von vielen wichtigen Missionsarten der kleinen aber qualitativ hochueberlgenden israelischen U-Boot-Flotte ist: Besonders in Sachen Informationsbeschaffung, Abfangen von feindlichen Waffenlieferungen, Geheimoperationen tief im Feindeland und fern, sehr fern, von Israel etc. sind sie wahrscheinlich Gold wert.

Deutschland weiss das sicher und weiss daher auch nur zu gut, wie man Israel effektiv gegen seine Interessen erpressen kann.

Juden in Jerusalem? – keine gute Idee fuer die deutsche Regierung

Die Frage ist, warum? Warum tut Deutschland das?

Der angeblich Grund sind Wohnungen. Ja, das schlimme Verbrechen Wohnungen zu bauen und diese dann auch noch von ortsansaessigen Juden erwerben zu lassen… Der U-Boot Deal soll urspruenlich wegen einigen hundert Wohnungen im Jerusalemer Stadtteil Gilo auf Eis gelegt worden sein.

Und ja, fuer die Gruenen war diese “Siedlungspolitik” nicht einmal mit der Kontoueberweisung an Hamas und Co. wettzumachen, sondern trotz allem wollten sie den boese Judenstaat abstrafen und das U-Boot – trotz Vereinbarungen – nicht ausliefern:

“Umso heftiger reagieren sie jetzt, da Merkel doch noch unterschrieben hat: „Die israelische Regierung hält nach wie vor an ihrer Siedlungspolitik fest und genehmigt ständig neue Wohneinheiten. Es ist daher ein falsches Signal, dass die Lieferung der U-Boote doch noch erfolgt“, sagt etwa die außenpolitische Sprecherin der Grünen, Kerstin Müller.”

 

Lassen wir jetzt mal die Siedlungsfrage allgemein aussen vor und gehen nur spezifisch auf die Geschichte im Jerusalemer Stadtteil Gilo ein, welche angeblich Israel fast um ein U-Boot gebracht haette:

Nicht nur, dass es noch Jahre dauern wird, bevor fuer dieses Projekt hier der erste Bagger zu schaufeln beginnt (und jeder Friedensfreund auf der anderen Seite bis dahin drei Friedesnabkommen abschliessen kann), ich finde die Frechheit der deutschen Regierung, Juden ein Recht auf Hausbau in Jerusalem abzusprechen, ist im internationalen Vergleich einfach einmalig.

Sagt mir doch, liebe Frau Merkel und Co., welches Volk auf dieser Erde auf irgendeine Stadt solch einen historischen, durchgehenden, kulturellen und religioesen Anspruch hat, wie das juedische auf Jerusalem? Juden duerfen Jerusalem viel eher ihre zu Hause und als ihre Stadt bezeichnen als Amerikaner Washington D.C., als Tuerken Istanbul, als ‘Syrer’ oder Araber Damaskus, als Deutsche Berlin.

Die atemberaubende Blindheit und antiisraelische Fixiertheit ist atemberaubend und quillt aus allen emotionalen Anfeindungen Berlins gegen unsere gewaehlte Regierung.

Wenn der deutschen Regierung angeblich etwas an unserer Existenz oder auch nur an unserem Recht auf eine solche lieget, wie man dort immer man wieder gerne behauptet, dann warum sich hinter unsere Feinde und gegen uns stellen? Warum Absprachen brechen, warum unsere militaerischen Faehigkeiten beschaedigen, warum Hamasfreunden mit Geld ueberhaeufen? Ist jetzt anstatt unserem ‘Existenzrecht’, das ‘Recht auf Terrorfinanzierung’ zur deutschen Staatsraeson erwachsen? Anstatt unserer Sicherheit, das Wohlergehen der Hamas?

Ich kann mich nicht erinnern, dass der feindliche Zynismus einer deutschen Regierung  je so hoch gegen Israel wie jetzt: Uns mit der Aufkuendigung einer wichtigen militaerischen Bestellungen zu drohen, weil wir Wohnungen in Jerusalem bauen und uns auch noch gegen natioanle Interessen zu zwingen einem antisemitischen Buednis unserer Feinden Gelder (zu unserer Vernichtung) in die Hand zu geben – einfach atemberaubend…

Ja, klar, es stimmt schon, die deutsche Regierung reiht sich damit in eine internationale und natuerlich auch historische Mode, Juden das Wohnen in ihrer heiligsten Stadt verbieten zu wollen und es alle kriminelle Tat hinzustellen.

Und ja, in der sich schnell islamisierenden und radikalisierenden antisemitischen arabischen Welt, wo Deutschland ohnehin schon einen ‘Holocaustbonus’ geniessen kann, lassen sich so Tueren oeffnen und Absatzmaerkte schaffen.

Aber eins geht nicht, liebe deutsche Regierung: Auf zwei Hochzeiten tanzen.

Deutschland muss Farbe bekennen

Seien sie ehrlich – mit sich selbst, mit der deutschen Bevoelkerung und mit uns. Sagen Sie wo sie stehen – auf der Seite Israels oder der Seite unserer Vernichter. Es steht ihnen frei sich fuer die antiisraelische Internationale ins Zeug zu schmeissen, nur seien sie ehrlich. Und wenn Sie uns gegen unsere Sicherheit und Interessen erpressen wollen und die Hamas gerne hofieren, finanzieren etc. wollen, dann sagen sie das offen. In dem Falle, stehen sie zur Feindschaft zum juedischen Staat, zur Ungunst, wenn Juden selbstbestimmt ihrem kleinen Staat errichten, selbstbestimmt verwalten, selbstbestimmt verteidigen, wenn sie wachsen, florieren und erfolgreich sind. Seien sie ehrlich und hoeren sie auf, auf der einen Seite ihr historisches Gewissen mit Phrasen von Freundschaft, Verwantwortung und ‘besonderen Beziehungen’ zu erleichtern und sich toll und ‘judenfreundlich’ zu fuehlen und uns auf der anderen Seite das Messer in den Ruecken stechen bzw. uns die Haende zu binden und es Ihren ‘palaestinensischen Freunden’ in die Haende zu legen – am besten noch per Zwang durch uns.

Frau Merkel muss sich entscheiden – Freund Israels oder Schuetzenhilfe derjenigen, die den naechsten Holocaust planen. Und wenn es zweiteres ist, dann sagen sie das und hoeren sie auf zu heucheln, dann kann sich Israel entsprechend einrichten und bestellt nicht weiter U-Boote bei angeblichen Freunden, die im entscheidenen Moment die Auslieferung davon abhaengig machen, ob wir in der juedischen Hauptstadt Wohnungen fuer Juden bauen oder dass wir doch gefaelligst unseren Feinden die Mittel nicht streichen. Reicht es nicht schon, dass sie die Iraner mit grossen Geschaeften und Technologie bei der Stange halten, und eventuelle militaerische Operationen gegen deren Holocaustbombe kategorisch(!) ausschliesen – ich erinnere an Herr Westerwelles iranischen ‘Blankocheque’, der auch entsprechend von der iranischen Staatspresse gefeiert wurde (Titel: “Deutschland wiederholt heftigen Widerstand gegen die antiiranische Rhetorik der USA und Israel“).

Israel braucht Freunde, keine Heuchler und Beinsteller. Und wenn sie das sind, dann nehmen sie doch bitte den Titel ‘Freund’ aus dem Mund.

Und nochwas, liebe deutsche Regierung: Wenn sie sich schon im Nahostkonflikt verheddern, gleichzeitig behaupten unser Freund zu sein und unsere Feinde auf Haenden tragen, es Juden und Arabern/Moslems zu gleich recht machen wollen, und ihnen das alles zu viel wird, dann halten Sie sich doch einfach raus.

Mehr wert als ein Gefasel von ‘historischer Verantwortung’, die dann im Enddefekt so ausgelegt wird, dass dafuer verantwortlich ist, die Juden schoen an die Leine zu nehmen, damit sie sich nicht zu effektiv gegen ihre Vernichter wehren koennen, ist ein Deutschland, das sich raushaelt.

Wenn das die ‘historische Verantwortung’ und ‘besondere Beziehung’ ist, dann kann sie Israelis und Juden gestohlen bleiben. Oder noch besser: Lassen Sie alle historischen Gewissensspiele in jegliche Richtung draussen und seien Sie einfach ‘a Mensch’, hoeren auf Terroristen zu unterstuetzen und bevorzugen Sie Demokratien ueber islamistische und menschenverachtende Regime.

Seien Sie nicht unser ‘Freund’, sondern Freund der Rationalitaet und Menschlichkeit – das waere doch mal ein Anfang…

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