Der Koran verheißt den Juden das Land Israel

Posted in Islam, Israel on 4. April 2014 by derwille

 Im Koran wird nicht ein einziges Mal erwähnt, dass Eretz Israel (Palästina) den Moslems heilig ist“, erklärte Dr. Nissim Dana israel heute. Dr. Dana hatte kürzlich seine neue Untersuchung bezüglich der Beziehungen zwischen Juden und dem Land Israel im Koran veröffentlicht. „Im Koran steht nirgendwo geschrieben, dass Eretz Israel den Moslems verheißen wurde. Im Gegenteil, trotz der judenfeindlichen Verse des Korans gibt der Koran zweifellos nur den Juden das Recht auf Israel.“ Im Koran wird, laut Dr. Dana, in drei Versen das jüdische Erbrecht auf Eretz Israel bestätigt.

„Und gedenke als Mose zu seinem Volk (Kinder Israel) sprach: Oh Leute, gedenkt der Gnade Allahs gegen euch, da er unter euch Propheten erweckte und euch Könige einsetzte und euch gab, was er keinem von aller Welt gegeben hat. Oh Volk, betritt das Heilige Land, das Allah euch bestimmte; und kehret nicht den Rücken, auf dass ihr nicht als Verlorene umkehrt. (Sure 5, 20-21)“ (Reclam)

„Und zum Erbe gaben wir dem Volk, das für schwach erachtet war, den Osten und den Westen der Erde, die wir gesegnet hatten, und erfüllt ward das schöne Wort deines Herrn an den Kindern Israel, darum dass sie standhaft geblieben sind. Und wir zerstörten die Werke und Bauten Pharaos und seines Volkes. (Sure 7, 137)“ (Reclam)

„Und wir sprachen nach seiner Vernichtung zu den Kindern Israel: Bewohnet das Land, und wenn die Verheißung des Jenseits eintrifft, dann werden wir euch herzubringen in bunten Haufen. (Sure 17, 104)“ (Reclam)

Moslems kennen den Koran nicht Auf die Frage, wo sich die pro-jüdischen Verse im Koran verstecken würden, antwortete Dr. Dana: „Die geistlichen Führer des Islam, die den Text im Koran kennen, gehen davon aus, dass die Mehrheit den Koran nicht liest und daher die „Koranischen Verheißungsverse an die Kinder Israels“ gar nicht kennen. Bei einem Test in den Straßen Jerusalems konnte mir keiner der vierzehn befragten Palästinenser (Moslems) die Koranischen Verheißungen für das Volk der Juden nennen. Nicht ein einziger Moslem in Jerusalem hat diese drei Verse gekannt!“

„Palästina gehört den Moslems und nicht den Juden, dass steht so im Koran“, sagten uns die Brüder Muhammad und Taufiq aus Ras el Amud in Ostjerusalem. Wo, konnte keiner sagen. Im Gegenteil, alle erwähnten nur das moslemische Recht auf dieses Land, was im Koran in keiner der 114 Suren vorkommt!

„Ich möchte nicht schlecht über Dr. Dana reden, doch er ist ein Lügner, der vom Islam keine Ahnung hat. Er ist ein absolut Unwissender“, sagte wütend der arabische Knessetabgeordnete und Parteichef Abdulmalick Dahamshi, der ebenfalls Mitglied des obersten Komitees der Islamischen Bewegung ist. „Wer ist Dr. Dana, und mit welchem Recht will er uns den Islam lehren?“ Auf die Frage, wie er die drei koranischen Verheißungen für das Volk Israel auslegen würde, sagte Dahamshi: „Zu jeder Zeit hat es immer ein Volk gegeben, das Allah treu war; damals waren es die Juden und deswegen wurden sie gesegnet. Aber nachdem die Juden den geraden Weg verlassen hatten, hat Allah sie verlassen und heute sind wir Allahs treue Nachfolger.“ Dennoch konnte er uns keinen konkreten Vers aus dem Koran aufzeigen, in dem Eretz Israel den Moslems verheißen wurde und nicht den Kindern Israels. „Es gibt mindestens einen Vers. Allah vererbt die Erde und das Universum denjenigen, die ihm folgen. Das sind wir, die Moslems, und das genügt.“ Dass Israel hier nicht ausdrücklich vorkommt, stört Dahamshi nicht, denn „Israel ist ein Teil dieser Erde!“

„Das ist falsch“, erklärte uns der Leiter der Jerusalemer Gemeinde King of Kings, Wayne Hilsden. „So wie die Propheten in der Bibel einen jüdischen Messias prophezeiten, der in der Stadt Bethlehem von einer Jungfrau geboren wurde, so kehrten auch die Juden in ihre Heimat zurück, die ihnen im Bund mit Abraham, Isaak, Jakob (Israel) und seinen Nachfahren verheißen wurde“, sagte Hilsden. Er machte ferner auf „Gottes Aufforderung an Israel zur Rückkehr in das gelobte Land“ aus Jeremia 31 aufmerksam: „So hat der Herr der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen: Noch wird man im Lande Juda und in den Städten, wenn ich ihr Geschick gewandt habe, diesen Gruß aussprechen: Der Herr segne dich, du Gefilde der Gerechtigkeit, du heiliger Berg! Und Juda wird darin wohnen samt allen seinen Städten ohne Ausnahme, die Ackerleute und solche, die mit der Herde umherziehen.“ Und im Vers 32 des selben Kapitels: „Da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen, nicht einen solchen Bund, wie ich ihn mit ihren Vätern damals geschlossen habe, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland wegzuführen, einen Bund, den sie gebrochen haben, wiewohl ich Herrenrecht über sie hatte!“

Der Streit um das Erbe „Scheich Ahmed Jassin zitiert in der Hamas-Charta in Bezug auf Israel mehrere Verse aus dem Koran, obwohl diese nichts mit dem jüdischen Volk und Israel zu tun haben“, erklärte Dr. Dana. „Beide moslemischen Chartas (PLO und Hamas) ignorieren die Verse, in denen das Land nur den Juden verheißen ist. Dagegen versuchen Moslems ihre Verbindungen zu Israel durch die anfängliche Gebetsausrichtung auf Jerusalem hin und durch Mohammeds Himmelfahrt von der Entfernten (in arabisch Al-Aksa) zu begründen.“ Mit diesen zwei Behauptungen stimmt Dr. Dana nicht überein. „Der Name Jerusalem kommt nicht ein einziges Mal im Koran vor. Nur indirekt wird Jerusalem einmal in negativer Weise in der 2. Sure, Vers 143 erwähnt: „Die Toren unter dem Volk sagen: Was wendet sie von ihrer bisherigen Gesichtsrichtung im Gebet ab? Sage ihnen: Allah gehört Ost und West. Er leitet den auf den rechten Weg, wen er will.“ In diesem Vers gibt Mohammed den Moslems die neue Gebetsrichtung zur Kaaba, der Moschee in Mekka, vor. Mohammed hatte früher den Tempel in Jerusalem als Kibla (Gebetsrichtung) befohlen, um die Juden für sich zu gewinnen. Als diese Geste bei den Juden jedoch erfolglos blieb, ordnete er Mekka als Richtung an.

Bezüglich Mohammeds Vision, von Jerusalem aus in den Himmel aufgefahren zu sein, betonte Dr. Dana, dass die meisten moslemischen Theologen, darunter der Ägypter Eben Qassir aus dem 14. Jahrhundert, diejenigen als Ungläubige bezeichneten, die an Mohammeds Himmelfahrt von Jerusalem aus glaubten. „Die geistlichen Führer haben Mohammeds Himmelfahrt als Legende bezeichnet“, sagte uns Dr. Dana. Auch wenn Dahamshi zugibt, dass Jerusalem nicht ausdrücklich im Koran erwähnt wird, ist er sich doch sicher, dass mit der „Entfernten (Moschee) – Al-Aksa“ nur Jerusalem gemeint sein kann. „Wir haben das Land geerbt und nicht die Juden!“, so Dahamshi. Dass die Jerusalemer Al-Aksa-Moschee erst viele Jahre nach der Koranveröffentlichung errichtet wurde und daher nicht gemeint sein konnte, ist für Dahamshi unwichtig.

„Das Land Israel wurde laut dem Koran nicht an die Moslems vererbt und ist ihnen auch nicht heilig“, sagte Dr. Dana. Er erzählte, wie er an einer Tagung in der arabischen Ortschaft Schefaram teilnahm und vor den Führern der Islamischen Bewegung die drei Verheißungsverse zitierte. „Anfänglich wusste keiner mir zu antworten, bis jemand mir sagte, dass es sich um eine alte Verheißung handelt. Gott hat den Bund mit den Kindern Israel aufgrund ihrer Anbetung des goldenen Kalbes gebrochen.“

Anstatt Dr. Danas Fakten sachlich aufzugreifen, wurde er im September dieses Jahres von der Islamischen Bewegung als Schänder verurteilt, nachdem er in der israelischen Tageszeitung Jediot Achronot auf das jüdische Anrecht Israels im Koran hingewiesen hatte. „Dr. Dana schändet die moslemische Geschichte dieses Landes“, schrieb das offizielle Blatt der Islamischen Bewegung, ohne aber Verse anzuführen, in denen das Land den Moslems verheißen wurde. „Der Prophet Mohammed ist der letzte Prophet, und Allah hat uns befohlen, dass die ganze Menschheit Mohammed nachfolgen muss, denn der gerade Weg zu Allah ist der Islam, und nur der Islam vervollständigt alle anderen Religionen“, sagte Dahamshi, anstatt sachlich Koranverse vorzubringen, die Dr. Danas Behauptung dementieren.

Quelle: Israel-Heute

Die Araber im Heiligen Land – Einheimische oder Fremde?

Posted in Gaza, Islam, Israel, Jordanien on 27. Dezember 2012 by derwille

von Dr. Harry Mandelbaum

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten praktisch keine Araber im Heiligen Land. Historisch betrachtet hat ein „palästinensisches“ Volk niemals existiert. Der englische Name „Palestine“ (=Palästina) wurde erst nach der Gründung des Staates Israel 1948 von den Arabern für sich beansprucht. Denn die arabische Sprache kennt keine eigene Bezeichnung für die dortigen arabischen Bewohner. Die Araber, die jetzt von sich behaupten, Einheimische des Heiligen Landes zu sein, sind erst ab 1917/18 aus den benachbarten arabischen Ländern nach Palästina eingewandert und haben das Land besetzt. Dem Großteil der Welt ist nicht bekannt, dass die „palästinensischen“ Araber ihren Anspruch auf das Heilige Land auf den kurzen Zeitraum von nur 30 Jahren gründen (1918 – 1948).

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten praktisch keine moslemischen Araber im Heiligen Land. Im Gegensatz dazu waren die Juden, trotz 2000 – jähriger Verfolgung durch zahlreiche Eroberer, den Großteil der Geschichte hindurch die Mehrheitsbevölkerung. In Jerusalem stellten Juden immer die größte demographische Gruppe, außer zu den Zeiten, in denen Eroberer eigens sie vertrieben und an der Rückkehr hinderten.

Als General Allenby, der Kommandeur der britischen Streitkräfte, um 1917/18 Palästina eroberte, wohnten nur wenige tausend moslemischer Araber im ganzen Heiligen Land. Die meisten Araber waren Christen, und die meisten Moslems der Gegend stammten entweder aus der Türkei, oder sie waren die Nachkommen von Juden und Christen, die unter den moslemischen Eroberern zwangsweise zum Islam konvertiert waren. Diese Moslems hatten keine arabische Herkunft.

Touristen und Politiker, Araber und Nicht-Araber gleichermaßen, habe ihre Beobachtungen über die Bevölkerung des Heiligen Landes seit mehr als 1000 Jahren dokumentiert.

  • Der Historiker James Parker schrieb: „Während des ersten Jahrhunderts nach der arabischen Eroberung (670-740 A.D.), herrschten die Kalifen und Gouverneure über Syrien und das Heilige Land ausschließlich über christliche und jüdische Untertanen. Abgesehen von den Beduinen waren in den frühesten Tagen der arabischen Eroberung, die einzigen Araber westlich des Jordan die Garnisonen.“
  • Im Jahr 985 klagte der arabische Schriftsteller Muqaddasi: „In der Moschee sind keine Anbeter… Die Juden stellen die Mehrheit der Bevölkerung Jerusalems.“
  • Im Jahr 1695 stellte der holländische Gelehrte Adriaan Reland, Philologe und Kartograph eine Dokumentation vorhandener Quellen zusammen: Die Namen der Siedlungen sind meist hebräisch, einige griechisch und einige lateinisch-römisch. Keine Siedlung hat einen ursprünglich moslemisch-arabischen Namen mit historischer Gründung an dieser Stätte. Die meisten der Einwohner der Städte sind Juden, die anderen Christen. Die Araber sind vorwiegend Christen, eine kleine Minderheit Moslems. In Nazareth lebten ungefähr 700 Menschen – alles Christen. In Gaza lebten ungefähr 550 Menschen – die Hälfte von ihnen Juden, die anderen Christen. Der Ort Um-El Phachem war eine Ortschaft, in der 10 Familien lebten – alle waren Christen. Reland beschreibt sämtliche moslemischen Araber als nomadisch lebende Beduinen, die in der Gegend jeweils als Saisonarbeiter eintrafen.
  • 1835 schrieb Alphonse de Lamartine: „Außerhalb der Stadt Jerusalem sahen wir kein lebendes Wesen, hörten keinen lebenden Klang… Ein vollständiges ewiges Schweigen regiert… auf den Landwegen, im Lande.“
  • 1844 schrieb William Thackeray über die Straße, die von Jaffa nach Jerusalem führt: „Diese Gegend ist gänzlich verlassen, und man reitet entlang einer Landschaft, die sich ausnimmt wie viele versteinerte Wasserfälle. Wie sahen keine Tiere entlang des steinigen Wegs; kaum ein dutzend kleiner Vögel während der ganzen Zeit unserer Reise.“
  • Im Jahr 1857 berichtete der britische Konsul in Palästina, James Finn: „Das Land ist in einem beträchtlichen Maße leer jedweder Bewohner, und daher besteht die größte Notwendigkeit darin, dass es bevölkert wird.“
  • Im Jahr 1866 schrieb W. M. Thomson: „Wie melancholisch ist diese äußerste Verödung. Nicht ein Haus, nicht die Spur einer Bevölkerung, nicht einmal Schafhirten, um die trübe Monotonie aufzuhellen… Der Großteil des Landes, durch das wir eine Woche lang reisten, scheint niemals bewohnt gewesen zu sein, nicht einmal je bebaut worden zu sein – und es gibt noch andere Landesteile, die, so hört man, sogar noch öder sind.“
  • 1867 bereiste Mark Twain, – Samuel Clemens, der berühmte Autor von „Huckleberry Finn“ und „Tom Sawyer“ das Heilige Land. Er beschrieb das Land wie folgt: „Es gab auf der ganzen Wegstrecke keine einzige Ortschaft; nicht 30 Meilen weit in jede Richtung …. Man kann 10 Meilen weit reiten und keinen 10 menschlichen Wesen begegnen … Nazareth ist trostlos … Jericho eine vergammelnde Ruine … Bethlehem und Bethanien sind in ihrer Armut und Erniedrigung … unbewohnt von jedweder lebenden Kreatur … Ein trostloses Land, dessen Boden reich genug wäre, das aber völlig dem Unkraut preisgegeben ist. Eine weite schweigende, trauernde Fläche. Wir sahen nicht ein einziges menschliches Wesen auf der ganzen Wegstrecke. Es gab kaum einen Baum oder einen Strauch irgendwo. Selbst der Olivenbaum und der Kaktus, diese beständigen Freunde eines wertlosen Bodens haben das Land fast vollständig verlassen.“
  • Im Jahr 1874 schrieb der Pfarrer Samuel Manning: „Aber wo waren die Bewohner? Diese fruchtbare Ebene, die eine große Bevölkerung ernähren könnte, ist fast eine menschenleere Einsamkeit … Tag für Tag erfuhren wir erneut die Lektion, dass die alten Prophezeiungen sich bis ins Detail erfüllt haben — „Das Land ist zur Trümmerstätte, zum Entsetzen und zum Fluch geworden, ohne Bewohner, wie es an diesem Tag ist.“ (Jeremia, Kapitel 44, Vers 22)“
  • 1892 schrieb B. W. Johnson: „Im Großteil der Ebene zwischen dem Berg Karmel und Jaffa sieht man kaum je eine Ortschaft oder ein anderes Anzeichen menschlichen Lebens … Nach einer weiteren halben Stunde gelangten wir zu den Ruinen der alten Stadt Cäsarea, der ehemaligen römischen Hauptstadt von Palästina, in der einst 200.000 Einwohner gelebt hatten, die aber nun vollkommen verlassen ist … In der Nacht ruhte ich auf meinem Lager und hörte das Klagen der Meereswellen und dachte an die Trostlosigkeit rings um uns her.“
  • Im Jahr 1913 zitiert die Mitteilung der britischen Palestinian Royal Commission einen Bericht, der die Bedingungen entlang der Küstenebene am Mittelmeer beschreibt: „Die Straße, die von Gaza nach Norden führt, ist nur im Sommer ein begehbarer Pfad, geeignet für den Transport mittels Kamelen oder Karren. Keine Orangenhaine, Obstgärten oder Weingärten sind vorhanden, bis man das jüdische Dorf Yabna erreicht. Die Häuser bestehen aus Lehm. Es gibt keine Schulen. Der westliche Teil zum Meer hin ist wie eine Wüste. Die Orte in dieser Gegend sind wenige und spärlich bevölkert. Viele Dörfer sind von ihren Einwohnern verlassen worden.“

Wir haben gesehen, dass arabische Historiker und ausländische Beobachter dokumentierten, dass das Land die gesamte Geschichte hindurch bis 1917 verlassen war; es gab keine moslemischen Araber in den Städten außerhalb Jerusalems; und Zahl der moslemischen Araber (zu unterscheiden von den ottomanischen Moslems oder den christlichen Arabern) war gering, die meisten von ihnen waren nomadische Beduinen.

Indem die Briten 1917/18 dem ottomanischen Reich das Heilige Land wegnahmen, war das Land nicht länger unter moslemischer Kontrolle. Da der Koran den Moslems gebietet, den Nicht-Moslems Land wegzunehmen – einschließlich des Landes, das niemals zuvor moslemisch war – geschah im Fall des Heiligen Landes nach der britischen Eroberung folgendes: Die moslemischen Araber starteten eine massive Einwanderungswelle in das Heilige Land. Dadurch erfüllten sie ihre religiöse Pflicht, so viel fremdes Land wie möglich in Besitz zu nehmen. Die folgenden Berichte beschreiben die massive arabische Einwanderung nach 1918:

  • Im Jahr 1930/31, schrieb Lewis French, der britische Direktor der Entwicklungsabteilung über die Araber in Palästina: „Wir fanden das Land bewohnt von Fellachen (arabische Bauern), die in Lehmhütten lebten und an der verbreiteten Malaria litten … Weite Gebiete waren nicht bepflanzt … Die Fellachen, wenn sie nicht selbst Viehdiebe waren, waren immer bereit, diese und andere Kriminelle bei sich aufzunehmen. Die jeweiligen Landparzellen kamen jährlich in andere Hände. Es gab wenig öffentliche Sicherheit, und das Los der Fellachen war eine Abfolge von Plünderung und Erpressung durch ihre Nachbarn, die Beduinen (arabische Nomaden).“
  • Die britische Hope-Simpson Kommission empfahl 1930, die illegale arabische Einwanderung aus den benachbarten arabischen Ländern zu beenden.
  • Der britische Gouverneur des Sinai (1922-36) berichtete im Palästina Royal Commission Report: „Diese illegale Einwanderung ging nicht nur aus dem Sinai vor sich, sondern auch aus Transjordanien und Syrien.“
  • Der Gouverneur des syrischen Distrikts Hauran, Tewfik Bey El Hurani gab 1934 zu, dass innerhalb weniger Monate über 30.000 Syrer aus Hauran nach Palästina hinüber gezogen waren.
  • Winston Churchill erklärte 1939, dass „die Araber, weit davon entfernt, verfolgt zu werden, tatsächlich in das Land nur so hineingeströmt sind, so dass ihre Bevölkerungszahl mehr angestiegen ist, als selbst alle Juden der Welt die jüdische Bevölkerungszahl ansteigen lassen könnten.“

Die arabische Bevölkerung des Heiligen Landes nahm nur wegen der massiven Einwanderung aus den benachbarten arabischen Ländern zu. Vor 1918, als die arabische Einwanderung startete, lebte nur eine winzige Zahl moslemischer Araber im Heiligen Land, und praktisch alle von ihnen wohnten in Jerusalem. Das ist der Grund, warum es so schwierig ist, einen bejahrten Araber im Heiligen Land zu finden, dessen Großeltern schon im Heiligen Land geboren wurden.

Der Name „Palästina“ bzw. „Palästinenser“ ist eine Latinisierung des hebräischen biblischen Namens der alten „Philister“ — auf Hebräisch „Plishtim“. Übersetzt bedeutet dieser Name nichts anders als „Invasoren“ oder „Besatzer“. Die Philister stammten von den Mittelmeerinseln bei Griechenland und kamen vor ungefähr 4000 Jahren ins Land. Seit etwa 2000 Jahren sind die Philister ausgestorben. Es besteht keine historische Verwandtschaft oder sonstige Beziehung zu den Arabern.

Die Ottomanen nannten das Heilige Land, während ihrer 400 Jahre dauernden Herrschaft bis 1917, nicht „Palästina“. Die Briten entschieden sich, diesen alten Begriff aufzugreifen und nannten das Land „Palästina“. Die örtlichen Araber selbst nannten sich niemals „Palästinenser“, nicht einmal während des britischen Mandats. Auch die arabischen und britischen Führer bezogen sich auf sie nur als „Araber“, wie der Hope-Simpson Bericht, den die Briten 1930 veröffentlichten, zeigt.

Mit dem Ende des britischen Mandats und mit der Ausrufung des Staates Israel im Jahr 1948 gingen 30 Jahre arabischer Einwanderung zu Ende. In diesem Jahr erkannten die Araber die Tatsache an, dass sie fremdes Land besetzt hatten und erfanden für sich selbst einen Namen, der aus dem Englischen stammte — „Palästinenser“. (Anm. Dies heißt von der ursprünglichen Wortbedeutung her „Invasoren“ oder „Besatzer“).

Diese Araber, die sich selbst nach 1948 als „die palästinensische Nation“ bezeichneten, haben in ihrer arabischen Sprache keinen Namen, weil sie keine einheitliche Gruppe oder Nation sind, noch es jemals waren. Historisch gesehen, hat ein „palästinensisches“ Volk niemals existiert. Selbst arabische Führer und Historiker haben zugegeben, dass ein „palästinensisches“ Volk niemals existiert hat. Zum Beispiel:

  • 1937 teilte der arabische Führer Auni Bey Abdul Hadi der Peel Kommission mit: „Es gibt kein Land namens Palästina. Palästina ist ein Ausdruck, den die Zionisten erfunden haben. Palästina ist uns fremd.“
  • Im Jahr 1946 sagte der arabische Professor für Nahöstliche Geschichte an der Universität Princeton, Philip Hitti, dem angloamerikanischen Untersuchungskomitee: „Es ist Allgemeinwissen, das es so etwas wie Palästina in der Geschichte niemals gab.“
  • Im März 1977, sagte Zahir Muhsein, ein leitendes Mitglied der PLO, in einem Interview mit der holländischen Zeitung Trouw: „Das „palästinensische Volk“ existiert nicht. Die Schaffung eines palästinensischen Staates ist nur Mittel zum Zweck für unseren Kampf gegen den Staat Israel.“
  • Walid Shoebat, ein früherer PLO Terrorist erkannte, dass er für eine Lüge kämpfte: „Wir betrachteten uns selbst als Jordanier bis die Juden nach Jerusalem zurückkehrten. Dann waren wir plötzlich Palästinenser. Sie entfernten den Stern von der jordanischen Flagge und ganz plötzlich hatten wir eine palästinensische Flagge.“
  • Der syrische Diktator Hafez Assad sagte: „Es gibt so etwas wie das palästinensische Volk nicht, es gibt kein palästinensisches Ganzes.“

Die Araber, die nun beanspruchen, Einheimische des Heiligen Landes zu sein, sind aus den benachbarten arabischen Ländern nach Palästina eingewandert und haben das Land besetzt. Vorwiegend kamen sie aus den Gebieten, die nun als Ägypten, Jordanien, Syrien, Libanon, Kuwait, Saudi Arabien und Irak bekannt sind.

In ihrer Propaganda fordern die Araber, die sich nun selbst „Palästinenser“ nennen, beständig, dass Israel und die Welt ihre Ansprüche „vor 1948“ anerkennen. Das ist nun etwas über 60 Jahre her. Mysteriöserweise sind diese Araber aber nicht bereit, für ihren „historischen“ Anspruch auf das Heilige Land noch weitere 60 Jahre zurück zu gehen. Sie wissen nämlich sehr gut, dass sie dies dorthin zurückschicken würde, von woher sie gekommen sind – nach Jordanien, Syrien, Ägypten, Libanon, Kuwait, Saudi Arabien und dem Irak. Vor Jahren, während der Verhandlungen mit den, so genannten, Palästinensern machte ein israelischer Unterhändler den Vorschlag, den Anspruch auf die Rechte „vor 1948“ abzuändern, und mit dem Anspruch auf die Rechte „vor 1917“ zu ersetzen. Die „Palästinenser“ leisteten diesem Vorschlag heftigen Widerstand. Nun wissen wir auch warum.

Das wirkliche Problem, dem diese Araber heute gegenüberstehen, ist nicht der Mangel an einem Heimatland. Die historische Wurzel ihres Problems und ihrer Enttäuschung ist die Tatsache, dass die Länder, aus denen sie stammen, sie nicht mehr zurückkehren lassen. Das ist der Grund, warum so viele von ihnen, bis zum heutigen Tag, in den arabischen Ländern in Flüchtlingslagern leben und keine Bürgerrechte haben. In ihrer Enttäuschung sehen sie es als ihre einzige Hoffnung an, ein Land zu stehlen. Ihre Vorstellung von Gerechtigkeit ist es, dorthin zurück zu kehren, wo ihre Vorfahren weniger als 30 Jahre lang lebten. Gemäß derselben Definition ist ihre Rückkehr dorthin, wo ihre Vorfahren hunderte oder tausende von Jahren gelebt haben, eine höhere Gerechtigkeit.

Die Geschichte beweist, dass ein Bevölkerungsaustausch bei Konflikten zwischen Moslems und Nicht-Moslems die einzig mögliche Lösung ist, wenn es gilt, Krieg zu vermeiden. Der Koran enthält mehr als 100 Verse mit dem Befehl, dass Moslems gegen Nicht-Moslems Krieg führen sollen. Andere Verse gebieten Moslems, den Nicht-Moslems Kopf und Hände abzuschneiden, sie zu ängstigen und zu töten. Wieder andere Verse gebieten den Moslems, den Nicht-Moslems das Land wegzunehmen. Moslems wird auch verboten, auf nicht-moslemischem Land in Frieden mit Nicht-Moslems zu leben. Jedem Moslem, der es vermeidet, gegen Nicht-Moslems zu kämpfen, wird Bestrafung angedroht. Aufgrund dieser religiösen Gebote gibt es keine Hoffnung, dass Moslems jemals mit Nicht-Moslems friedlich zusammen leben können. Zeitabschnitte der Ruhe sind nichts als eine Wartezeit – ein abwartendes Lauern im Hinterhalt – ein Warten auf die Gelegenheit zum Zuschlagen. 1923 endete der Krieg zwischen der Türkei und Griechenland erst, als beide Seiten einem Bevölkerungsaustausch von mehr als zwei Millionen Moslems und griechisch-orthodoxen Christen zustimmten. Das gleiche geschah 1947 mit mehr als 14 Millionen Moslems, Hindus und Sikhs in Indien, Pakistan und Bangladesh.

Mehr als 800.000 Juden wurden aus den arabischen Ländern vertrieben; etwa 600.000 zogen nach Israel und 200.000 zogen in andere Länder. Die zweite Hälfte dieses jüdisch-moslemischen Bevölkerungsaustausches würde darin bestehen, dass nun auch die Moslems, die nach 1918 aus arabischen Ländern ins Heilige Land kamen, in diese zurückkehren. Wie jeder anhand von Landkarten leicht sehen kann, haben die arabisch-moslemischen Länder in einem Punkt gewiss keinen Mangel – an Land.

„Sohn der Hamas“: „Waffenruhe ist ein Fehler“

Posted in Israel on 25. November 2012 by derwille

 

SAN DIEGO (inn) – Der als „Sohn der Hamas“ bekannt gewordene Mossab Hassan Yousef hat es als einen Fehler bezeichnet, dass Israel sich auf eine Waffenruhe mit der Hamas verständigt hat. Die islamistische Organisation müsse konsequent bekämpft werden, sagte er in einem Interview mit dem TV-Sender Channel 2.

„Lasst uns nicht vergessen, dass unser Feind barbarisch ist, dass er Frauen und Kinder als menschliche Schutzschilde benutzt“, sagte Yousef am Freitagabend im israelischen Fernsehen. Der 1978 bei Ramallah geborene Sohn von  Hamas -Mitbegründer Scheich Hassan Yousef war 1996 zum israelischen Geheimdienst übergelaufen, konvertierte zum Christentum und schrieb das in zahlreiche Sprachen übersetzte Buch „Sohn der  Hamas- Mein Leben als Terrorist“.

Israel solle den Gazastreifen nicht erneut besetzen, erklärte Yousef. Es müsse sich aber bemühen, die  Hamas -Regierung zu stürzen: „Das ist nicht nur im Interesse Israels notwendig, sondern auch im Interesse der Menschlichkeit. Die  Hamas  wurde gegründet, um zu zerstören. Sie kann nichts aufbauen.“ Der 33-Jährige, der zwischenzeitlich in den USA untergetaucht war, fuhr fort: „Israel hilft den Palästinensern mehr als irgendjemand sonst. Israel liefert neben der Elektrizität auch verschiedene humanitäre Güter nach Gaza.“ Ziel müsse es sein, die gemäßigten Menschen im Gazastreifen zu erreichen – etwa durch Fernseh- und Radiosender, die der Fortbildung und Information der Palästinenser dienen.

Wie das Nachrichtenportal „Arutz Scheva“ berichtet, wandte sich Yousef am Ende des Interviews direkt an die  Hamas  und an seinen Vater, den er unter den TV-Zuschauern vermutete: „Ich möchte euch sagen: Mutige Männer verstecken sich nicht hinter Kindern und feuern Raketen ab. Wenn ihr nur etwas Mut hättet, dann würdet ihr Gaza verlassen, anstatt euch wie Ratten zu verstecken.“

Goodbye Besatzungsmythos.

Posted in Gaza, Islam, Israel, Jordanien on 18. Juli 2012 by derwille

Sogar rein rechtlich betrachtet hat Israel niemals auch nur einen Fußbreit von Judäa oder Samaria besetzt gehalten.

Die Zeit der Besatzung von Judäa und Samaria ist in dieser Woche zu Ende gegangen. Endlich und endgültig. Ein Komitee unter dem Vorsitz des Richters Edmund Levy und weiterer hochrangiger Juristen ist hervorgetreten und hat festgestellt, dass Israel keine Besatzungsmacht in Judäa und Samaria ist; sondern vielmehr dessen rechtmäßiger Besitzer.

Diplomatisch gesehen ist dies eine problematische Aussage. Nichtjüdische Nationen werden nicht verstehen, wie die Erkenntnisse des Levy Komitees mit all jenen Aussagen von israelischer Seite übereinstimmen, die im vergangenen Jahrzehnt gemacht wurden, angefangen mit der Latrun Rede des früheren PM Sharon bis zur Bar-Ilan Rede des gegenwärtigen PM Netanyahu. Sie werden die Ergebnisse als betrügerischen Trick betrachten, der darauf abzielt, dass wir uns der moralischen Pflicht entziehen den wirklichen Eigentümern des Landes einen Staat zu gewähren. Nach ihrer Sichtweise ist dies seit Ewigkeiten arabisches Gebiet.

Obwohl jedes christliche Buchregal eine Bibel enthält, die das Gegenteil sagt, haben sogar die Juden selber diese allmählich mit einem anderen als heilig geltenden Buch ersetzt. Die zehn Gebote dieses anderen Buches enthalten Gebote wie z.B. „Zwei Staaten für zwei Völker!“, „Du sollst nicht besetzen!“, „Du sollst nicht siedeln!“ und so weiter. Das erschwert es, sich an den Levy Bericht zu gewöhnen.

Im Tat, dies könnte schwierig werden; aber was soll’s? Ein bedeutendes rechtliches Prinzip stellt klar, dass richterliche Entscheidungen nicht der Willkür der öffentlichen Meinung anzupassen sind. Die Rolle ehrenwerter Richter besteht eindeutig darin, Vorurteile oder verbreitete Lügen auszumerzen, wie zum Beispiel die Behauptung  bezüglich Israels Besatzung von Judäa und Samaria. Die sprachgewandten Redner des Friedenslagers haben diese Behauptung eifrig gepflegt. Sie haben ein falsches Image geschaffen und so getan als würde diese Sichtweise von allen Juristen der Welt geteilt werden, mit der Ausnahme ein paar bedeutungsloser Rechter hier und da.

Legales Vakuum

Das Levy Komitee hat diese falsche Darstellungsweise zerfallen und zerbrechen lassen. Es hat uns daran erinnert, dass Israel auch in rein rechtlicher Hinsicht nicht einen Fußbreit Bodens in Judäa und Samaria besetzt hält. Dieses Gebiet wurde uns vor weniger als 100 Jahren von dem wichtigsten internationalen Forum dieser Zeit, der San Remo Konferenz, versprochen. Ein palästinensischer Staat hat dort niemals existiert.

Die Jordanier haben dieses Gebiet im Jahr 1950 mit Gewalt annektiert, wobei fast niemand diese Übernahme zur Kenntnis nahm.

Von daher verhält es sich höchstens so, dass diese Region nun einem gewissen rechtlichen Vakuum gegenübersteht. Ausgehend von unseren historischen Rechten gibt es keinen moralischen Grund, uns davon abzuhalten dieses Vakuum zu füllen.

Als Meir Shamgar der Generalstaatsanwalt Israels war, hat er freiwillig die Genfer Konvention und die Hager Konvention in Judäa und Samaria anwenden lassen. Das war nicht das Zugeständnis einer Besatzung, sondern vielmehr eine humanitäre Geste an die Palästinenser. In jenen fernen Tagen herrschte darin Übereinstimmung, dass ein palästinensischer Staat eine irrwitzige und gefährliche Idee ist. Die Befürworter des Rückzugs argumentierten meist mit demographischen Argumenten.

Das Gerede von der Besatzung begann sich erst im Verlauf der Jahre zu entwickeln, als die demographische Bedrohung nicht ausreichte, um Kirjat Arba und den umliegenden Bezirk zu entwurzeln. Von einer historischen Perspektive aus gesehen, ist dieses Gerede eine ausgesprochen neue Angelegenheit. Wenn Benjamin Netanyahu die Schlussfolgerungen des Levy Komitees zügig übernimmt, dass wäre er in der Lage das Rad zurück zu drehen. Sein Englisch ist gut genug, auch die nichtjüdischen Nationen zu überzeugen.

http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4255005,00.html

In Wahrheit ist die Mordgier der Araber das Friedenshindernis, sagt ein Soldat, der in der [so genannten] West Bank gedient hat.

Posted in Extremismus, Gaza, Hamas, Islam, Israel on 7. Mai 2012 by derwille

 

Beerdigung der von jungen Arabern ermordeten Familie Fogel. 

 Vergangene Woche endete mein monatelanger Reservedienst in Judäa und Samaria; dies war seit meinem obligatorischen Dienst in der IDF mein erster Aufenthalt in diesen Gebieten. Wenn man ein paar Jahre älter geworden ist, dann verändert sich die Sichtweise. Man sieht die verschiedenen Umstände klarer und gelangt zu neuen Schlussfolgerungen. Vergesst alles, was man euch beigebracht hat: Von wegen Straßensperren, Kontrollen, Demütigungen, Apartheid. Ich bin einer anderen Realität begegnet und beschreibe nun meine Eindrücke. 

Jeder Mensch darf etwas anders als schockierend empfinden, entsprechend seiner Glaubensüberzeugung, seinen Moral- und Wertvorstellungen und seiner Weltsicht. Manche betrachten eine Militärpatrouille, die einen Palästinenser wegen einer Sicherheitsüberprüfung anhält, als moralisches Verbrechen und sind tief erschüttert. Ich ziehe es vor, wegen anderer Ursachen erschüttert und entsetzt zu sein.

Ich war erschüttert, als ich begriff, dass etliche Israelis ihr tägliches Leben unter beständiger Lebensgefahr führen, und dass eine jüdische Ortschaft von einem Zaun umgeben werden muss, damit deren Einwohner nicht niedergemetzelt werden.

 Plötzlich verstand ich, was wahrhaft entsetzlich ist: dass ich am abendlichen Beginn eines jüdischen Feiertages neben einem jüdischen Dorf in einem Versteck Wache halten musste, um den Mord an Juden durch die in der Nachbarschaft wohnende arabische Bevölkerung zu verhindern; denn, ein jüdischer Feiertag ist natürlich ein wunderbares Datum für Terrorgruppen, um den Juden noch etwas mehr Schmerz zuzufügen.

 Ich war erschüttert, zu erfahren, dass Juden nicht gestattet ist, im Tal unterhalb ihres Dorfes wandern zu gehen und dass sie die umliegenden Dörfer nicht betreten dürfen, weil sie diese nicht mehr lebendig verlassen würden. Und ich war erschüttert, zu erfahren, dass ihre Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, und dass sie zu bestimmten Zeiten nicht einmal ihr Dorf verlassen dürfen. Sie leben unter der beständigen Bedrohung, gesteinigt, erschossen und gelyncht zu werden.

 Seit Jahren erzählt man uns die Lüge, dass unsere Anwesenheit dort das Hindernis für den Frieden wäre; gleichzeitig werden alle Arten seltsamer Entschuldigungen für den mörderischen Terror vorgebracht.

 Aber über das Massaker in Hebrons jüdischer Gemeinde im Jahr 1929, das sich ganze 38 Jahre vor der Eroberung von Judäa und Samaria ereignet hat, erzählt man uns nichts. Genauso wenig erzählt man uns, dass zwischen 1949 und 1956 mehr als 300 jüdische Zivilisten bei “palästinensischen” Terrorangriffen ermordet worden sind.

 Das Verhindern von Massenmord

Niemand erzählt uns, dass die palästinensische Befreiungsorganisation im Jahr 1964 gegründet wurde; das war drei Jahre bevor Judäa und Samaria unter dem Kommando des IDF Stabschefs Yitzhak Rabin erobert wurden.

 Jedes einzelne Gebiet, das bis zum heutigen Tag an die Palästinenser übergeben wurde, wurde anschließend mit einer Terror Infrastruktur ausgestattet. Und das jüngste Beispiel – die Evakuierung von Gush Katif – zeigt dies in der klarst möglichen und offenbarsten Art und Weise.

 Die Palästinenser entwickeln ihren Hass gegen Israel nicht wegen des Soldaten am Checkpoint. Dieses ist meine persönliche Überzeugung. Sie beziehen ihren Hass direkt vom Fernsehen, das die Palästinensische Autonomiebehörde und die Hamas ausstrahlen. In diesem Fernsehen werden Juden mit Affen und Schweinen verglichen, die getötet werden müssen. Sie beziehen ihren Hass von der Hetze in Moscheen, Schulen und von den Photos von “Märtyrern“, die jede Wand und jeden Platz in den arabischen Städten in Judäa und Samaria zieren.

 Sie holen ihren Antrieb zum Hassen von ihren palästinensischen Idolen, Marwan Barghouti und dem Massenmörder Yasser Arafat. Sie werden durch öffentliche Plätze und Fußballstadien inspiriert, die nach Terroristen benannt wurde; Jahrzehnte der Hetze und der Verrohung zeigen ihre Auswirkungen.

 Ich bedauere, dies feststellen zu müssen, aber die Gleichung ist schlicht und einfach die: Ohne unsere Anwesenheit dort, würden wir einen Massenmord an Juden durch die Hände der Araber erleben, gegen den die Morde von 1929 sich noch vergleichsweise geringfügig ausnehmen würden.

Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Soldaten der IDF während ihres Dienstes in den Territorien komplizierten Situationen gegenüberstehen. Meine Kameraden und ich, die wir aufgerufen wurden, dort zu dienen, gingen nicht dorthin, um Blut zu vergießen, zu erniedrigen oder auf der Ehre der Palästinenser herumzutrampeln. Das Gegenteil ist der Fall. Wir wurden alle im Sinn der zionistischen Werte, Toleranz und dem Wunsch nach Frieden erzogen, gleichgültig ob die politischen Ansichten eher nach links oder rechts tendierten. Ich weiß dass die echten Linken keine radikalen Aktivisten oder gewalttätigen Anarchisten sind, die an Freitagen auf IDF Truppen Steine werfen. Für mich repräsentiert die wahre Linke: Rabin, möge er in Frieden ruhen, Zionismus, Aufbau und Freundschaft. Auch wenn wir politisch nicht in allem übereinstimmen, werden wir dennoch weiterhin Seite an Seite kämpfen.

 Und auch abgesehen von der politischen Debatte bin ich stolz in Judäa und Samaria zu dienen, Ich bin stolz, dass dank mir und meinen Mitreservisten, die Einwohner des Dorfes sicher Pessach feiern konnten, ohne ermordet zu werden. Ich bin stolz, dass die Straßensperre, an der ich gedient habe, verhindert hat, dass Messerstecher und Sprengstoff hinter die grüne Linie gelangen konnten. Ich bin auch stolz, dass meine Anwesenheit verhindert hat, dass Felsbrocken auf jüdische Autos geschleudert worden sind. Ich bin stolz, dass ich all diese Einsätze ausführen konnte, und so Morde und Schaden für Menschenleben verhindern konnte.

Yaniv Blumenfeld, 25, lebt in zentral Israel und dient bei den Fallschirmjägern.

[Über den Mörder:] “Aber Israel zu kritisieren ist erlaubt und ist legitim” – Scherbenschaufen nach antisemitischen Massaker in Toulouse…

Posted in Aus dem Rechten Eck, Extremismus, Israel, Religion on 26. März 2012 by derwille

 

 

Das erste mal als ich über das Massaker an der jüdische Schule “Otzar HaTorah” (Schatz der Torah) hörte, dachte ich an einem islamistischen Täter, ja dachte sogar an einen iranischen Auftragsanschlag, nach der grösstenteils verhinderten iranischen Anschlagsserie der letzten Wochen, die eventuell zunehmens ‘weichere’ Ziele aussuchte, und auch das Motorradprofil passte dazu.

Auch als die französische Politik und Presse enthusiastisch wie selten neonazistische Täter vorzeigen wollte, und auf die muslimische Identität der ermordeten französischen Soldaten verwies, hatte ich sehr grosse Zweifel.

Das passte weniger zu Neonazis, die Soldaten ihres eigenen Landes als erstes zu ermorden, selbst wenn sie ‘Ausländer’ sind und die schiere Brutalität und grausame Kaltblütigkeit, einem achtjährigen, angeschossenen Mädchen hinterher zu rennen, es an den Haaren zu packen und es mit angelegter Pistole hinzurichten passte eher in die leidenschaftliche, islamistische Welt des mörderischen Sadismus, und weniger zu selbst ‘ultranationalen Rechten’ ‘weissen’ Franzosen.

Aber man kann ja nie wissen und da ich im Fall Breivik eines Besseren belehrt wurde, hielt ich den Mund und liess voreilige Spekulationen.

Es passte aber meiner Meinung nach alles bestens in den Bild eines Islamisten, französische Soldaten zu ermorden und dann jüdische Kinder. ‘Kreuzfahrer’ zu töten und ‘El Jahud’ niederzumetzeln. So sehen ihre blutigen Träume aus. Und wie Merach auch bestätigte, er “genosse es ohne Ende” besonders die jüdischen Kinder zu ermorden und gab an, dass er gerne mehr ermordet hätte.

Überlebende Juden aus der Schule gaben an, dass zum Zeitpunkt des Angriffs zufälligerweise ein Auto vor dem Eingang so geparkt hatte, dass er mit seinem Motorroller nicht in den Innenhof fahren konnte, um ein noch viel grösseres Massaker anzurichten, wie er es anscheinend geplant hatte.

Von den Märchen der Neonazis ging man dann zum Märchen ‘wir sind alle Opfer’ über und dann zum ‘psychopathischen Einzeltäter’, bis sich langsam endlich herauskristallisiert, was man ohnehin vermuten konnte, dass man es hier mit einem Vertreter einer sehr viel breiteren Bewegung der jungen, gewaltbereiten und bluthungrigen Islamisten Europas zu tun hat, die sich wiederum durch eine grösseren islamistische Erwachungsbewegung und islamistische Terrorgruppen und Staaten nährt.

Dem islamistischen Terror nicht gewachsen – II) Mental: Ein peinliches Scheitern der franzöischen Elitekräfte…

Die französischen Polizeikräfte und Regierenden legten wirklich einen atemberaubenden Fehlerkatalog des Scheiterns an den Tag, als wollten sie keine Fehler auslassen. Es scheint fast so, als hätte Merach sie mehr auf seine eigene Spur gebracht, als durch ihre eigenen Anstrengungen. Und da ist z.B. gleich der erste Punkt, den das westliche selbstverleugnende Denken kaum nachvollziehen kann und daher auch im Praktischen nicht so Recht weiss, was zu tun ist: Der europäische Judenmörder oder sonstige Straftäter würde in den meisten Fällen versuchen, seine Verbrechen geheimzuhalten, sie zu vertuschen, abzutauchen, alles für seine Deckung unternehmen, und im Fall der Stellung, alles Abstreiten, Ausreden suchen etc.. Der Islamist Merach nicht. Er selbst lieferte bereitwillig der Polizei Videoaufnahmen von sich selbst beim Begehen der grausamen Morde. Er selbst ‘beschuldigte’ sich immer wieder der Taten und beschrieb sie. Kein Zweifel der Täterschaft und vor allem: Kein Korn Reue.

Im Gegenteil: Stolz, auf das was er tat! Stolz und Ehre, Erfüllung und Freude, Extase. Das kommt u.a. daher, dass dieser Täter nicht der gleichen Gesellschaft und Kultur angehört, sondern seine Legitimation und Identifikation aus seiner islamischen Welt bezieht und die sieht seine Taten sehr anders, als die französischen Behörden oder die französische Gesellschaft. Er wusste, dass er bei den islamistischen Jugendlichen sofort ein Starstatus erhalten würde, geehrt, gefeeirt, bewundert. Er, der es geschafft hat, als einsamer Wolf den ‘dekadenten Westen’ auszutricksten, als grosser Dschihadkämpfer französische Soldaten und einige von den ‘weltverschwörenden Zionisten’ zu erlegen, so dass sie litten und weinten – ein Genuss ohne Ende. Und wie er bis zum Ende einer Mehrheit getrotzt hat, sie lächerlich machte etc. – all das erhebt die islamistische Seele und lässt sie Allah preisen. ‘Allahu Akbar!’

In den isrälischen Medien wurden einige Spezialisten von Armee und Polizei in Sachen Verhandlungen und Erstürmung zitiert und sie kommen alle mehr oder weniger zum gleichen Ergebnis, dass die nahezu dilletantischen Ergebnisse der franzöischen Polizeiaktion kaum nachzuvollziehen sind:

Die Vorraussetzungen war sehr förderlich: Es handelte sich um einen Terroristen, alleine – ohne Geiseln – in einer Wohnung. Es handelte sich nicht um ein kompliziertes Gebäude, nicht um weitere Gefährdungen und besondere Vorsichtsmassnahmen. Es handelte sich nicht um eine Operation in feindlichen Gebiet – alles umliegende Gelände stand zu vollständigen freien Verfügung der französischen Polizei. Es handelte sich nicht um ein Haus mit Sprengfallen oder einem Sprengstoffgürtel. Der Terrorist verhandelte sogar mit ihnen. Sie verfügen über zig Leute und auch z.B. chemische Substanzen, die jemanden betäuben können, oder speziell trainierte Hunde etc.. Sie konnten den Ort und die Zeit wählen etc..

Sprich – praktisch ein relativ vorteilhaftes Szenario für solche Fälle, wohingegen Israelis oft ähnliche Operationen in feindlichem Gebiet arbeiten müssen, wo aus jedem Fenster plötzlich eine Kalaschnikow oder ein RPG auf die eigenen Truppen, die ein Haus belagern, feuern kann, wo überall Sprengfall zu vermuten sind, wo Terroristen oft zu kleinen Gruppen sich in Häusern verschanzen und teilweise Sprengstoffgürtel tragen etc..

Aber auch hier fängt die Sache vielleicht im Kopf an und ich fragte mich von anfang an, was denn so edles an diesem sadistischen Mörder war, dass sich Sarkozy persönlich für sein Leben einsetzte? Warum war es ihm so wichtig, in alle Welt zu tönen, dass man ihn unbedingt lebend haben wolle. Warum? Warum lebend? Die Story von dem Herausfinden seiner Netzwerke kaufe ich ihm nicht so richtig ab, dafür lieferte Merach selbst genug Beweismaterial und ihm medialen Zeitalter kann man sowas auch ganz gut bei toten Terroristen rekonstruieren. Was war also so ungeheür wichtig daran, dass dieser Mörder unter dem Risiko französischer Elitepolizisten am leben gehalten werden musste?

Aber wenn sie schon so entschieden, so haben sie sich sowohl bei den Verhandlungen als auch bei der Erstürmung offenbar äusserst unprofessionell verhalten.

Ein israelischer Verhandlungsspezialist gab an, dass es in der Tat schwierig ist, einen überzeugten und narzistischen Islamisten gross zu bewegen, aber die Taktik des Verhandlers sollte es z.B. sein – wenn man denn das Ziel hat, ihn lebend zur Aufgabe zu bringen -, ihm einiges ‘Verständnis’ entgegen zu bringen (in einem Rahmen, den er glauben kann), ihm erzählen, wie viel er jetzt schon erreicht hat, wie die ganze Welt ihn verfolgt, wie er ein grosser Held im islamistischen Lager ist und wie sinnlos es jetzt für ihn wäre abzutreten und er doch viel besser und berühmter seinen Kämpf in dieser Welt noch fortsetzen könnte.

Falls dies nichts wirkt, könnte man ihn auch ermüden und unter Einsatz von speziellen Mittel – wie Schlafgas – ihn relativ einfach überwinden. In der Tat aber begannen die Franzosen ihren Einsatz noch zur Hochzeit seiner Überzeugung und Aufmerksamkeit, betäubten ihn nicht und verhedderten sich anscheinend mit der High Tech so, dass er sie durch Geschwindigkeit und Todesmut überraschen konnte – etwas dass eigentlich nicht hätte passieren dürfen. Und dass er es sogar schaffte, seinen Belagerungsort zu verlassen – auch wenn man 20 untödlichen Kugeln im Körper und einer tödlichen jeweils im Kopf und im Bauch -, ist ein grosses Scheitern der Aktion.

Dem islamistischen Terror nicht gewachsen – II) Mental: Das ewige Leben in der zum Himmel schreienden Verdrängung…

Als Sarkozy eine Schweigeminute für alle französischen Schulen befahl, dachte ich mir, dass er sich selbst noch mal ein Bein stellte und das Aussmass des Antisemitismus’ in seinem Land noch deutlicher hervorkehrte, da sicherlich einige Schulen – nicht zuletzt muslimische – diese Schweigeminute verweigern werden. Jetzt erst kam ein Fall ans Licht, der sogar noch weiter ging: Anstatt den jüdischen Opfern eine Schweigeminute zu verweigern, wollte eine Englischlehrerin gleich eine Schweigeminute für den Mörder Merach abhalten.

Denn Mohammed Merach sei doch “ein Opfer” und die Terror- und El Kaida Berichte seien “Erfindungen” der Medien und der Politik. Ich hatte gerade schon geschrieben, warum es diesen Menschen, wie dieser Lehrerin so wichtig ist, die jüdischen Opfer zu relativierien, also lasse ich Wiederholungen.

Und übrigens ist es nach den Äusserungen des Terroristen Merachs, wonach er u.a. Rache für die “Kinder von Gasa” jetzt noch beeindruckender, wieviel gemeinsame Ausgangsbasis er mit der EU-Aussenministerin Ashton hat – beide meinen, man könne das Abschlachten von Juden – nicht mal ‘Israelis’ – damit in Verbindung bringen, dass bei der Terrorangriffen auf Juden aus Gasa, manchmal bei militärischen Präventivschlägen oder Reaktionen versehentlich auch Zivilisten getroffen werden, die die örtlichen Terroristen willentlich als menschliche Schutzschilde nutzen.

Ich wiederhole: Frau Ashton – die aussenpolitische Vertreterin der EU – befindet sich gedanlich, argumentativ, nicht sehr weit weg von dem sadistischen, antisemitischen Serienkiller von Toulouse. Und hiernach sollte man eigentlich ein paar Minuten nachdenken.

Und dass weder Merach ein ‘Einzelfall’ war, noch Frau Ashton, zeigt z.B. ein Interview mit dem (sozialistischen) Bürgermeister von Toulouse und dem ‘Berater für kulturelle Fragen’ seiner Stadtverwaltung in der Freitagsausgabe von Jedijot Achronoth in besonders erschreckender Eindrücklichkeit.

Auf die Frage, was er der jüdische Gemeinde zu sagen hat, die fühlen, dass die französischen Behörden ihren Kopf im Namen der ‘neutralen Republik’ in den Sand stecken, und nicht zugeben wollen, dass es sich hier um Antisemitismus gegen Juden (durch Moslems) handelt, antwortete er folgendermassen:

“Was wir gerade in Toulouse durchmachen, beweist uns, dass man untescheiden muss und es nicht zulassen darf, dass internationale Konflikte [sic!] die Werte der laizistischen Republik beeinflussen. …”

Der israelische Journalist fragt weiter:

“Aber es gibt das Gefühl, dass in der muslimischen Gemeinde es jemanden gibt, der diese Werte ablehnt, und Ihren Aussagen hier nicht beipflichtet, oder nicht?”

Der Bürgermeister von Toulouse antwortet:

“Was meiner Meinung nach das Wichtigste ist [sic!], ist nicht in die Falle von Vorurteilen zu treten, uns betonen, dass der Glauben eines Menschen seine Privatangelegenheit ist…”

Und wenn man jetzt schon meint, man sollte nur seine jiddischen Beine in die Hand nehmen und den Kontinent verlassen, hat noch nicht den ‘Kulturverantwortlichen’ von Toulouse gehört – anscheinend eine Jobumschreibung für ‘islamistischer Terrorversteher von Beruf’:

Auf die widerholte Frage, ob er hier nicht “Spannungen zwischen Juden und Moslems” feststellen kann – nachdem sämtliche Vertreter der jüdischen Gemeinde dem Reporter ihre Ängste erzählten, das tägliche Bedrohtsein, das ausrüsten mit Waffen, das Schicken der Kindern nach Israel, sobald sie alt genung sind, in der Hoffnung, dass sie sich in Israel niederlassen und dort ihre Zukunft und Familie aufbauen, antwortet er: “In keinster[sic!] Weise. Ein vereinzelter Verrückter kann nicht die Wirklichkeit diktieren oder primitive Vorurteile erzeugen.

Der Journalist muss wohl auf die Basics zurückfallen und fragt dann (- als letzte Hoffnung?):

“Der Mord diese Woche in der Schule, war in Ihren Augen eine antisemitische Tat?”

Und alle europäischen Gutmenschen, Terrorversteher, Judenhasser Blocke und Stifte raus und mitschreiben – der Typ hat’s wirklich skrupellos drauf. Hier die Antwort vom ‘Kulturbeauftragten’ der Stadtverwaltung von Toulouse:

“Ich weiss nicht, ob er Antisemit ist. Ich habe mit dem Verdächtigen[sic!] nicht gesprochen. Ich weiss, dass er ein deutliches Motiv angab, wonach sein Antrieb die israelische Politik in Gasa war. Ich stimme in keinster Weise in dem überein, was er tat und verurteile es, aber Israel zu kritisieren ist erlaubt und das ist legitim.”

Kein Zweifel, Merach und seinesgleichen – antisemistische, islamistische Mörder – sind die grösste Gefahr. Aber Menschen, wie dieser ‘Kulturbeauftragter’ machen diese Morde möglich und lassen sie vor allem auch in der Zukunft wieder möglich werden. Die Europär – und vielleicht allen voran die Franzosen – leben in der Illusion der automatischen ‘Volksgemeinschaft’, bzw. der Nation, als alle Bürger eines Staates. Sie wollen oder können nicht verstehen, dass die Idee vom Volk als Passgemeinschaft gescheitert ist und ganz egal wie sehr sie daran festhalten, islamistischte Kräfte sie so oder so aushebeln und dagegen arbeiten. Sie können sie auch auch morgen noch als ‘Franzosen’ bezeichnen, während sie sich als Ummah und Teil des kommenden Kalifats sehen, dass zuerst einmal Menschen wie den Herrn ‘Kulturbeauftragten’ entrechten werden.

Ja selbst im arabischen Frühling bekommt es der Westen einfach nicht auf die Reihe, die islamistischen Hintergründe und Volkserwachungsbewegungen zu benennen oder sich zuzugeben, und sie verharren in den alten Phrasen von ‘Nation’ und ‘Volk’. Wie oft haben wir von Hillary und Co. gehört, dass doch von Kadaffi bis Assad, diese doch nicht “gegen ihre eigenes Volk” vorgehen können. Ich bezweifle, dass weder Kadaffi noch Assad, die Leute, die abschlachten liessen oder wollten, als Teil ihres ‘Volkes’ ansahen. Frag mal einen Beduinenstamm im libyschen Staatsgebiet, ob er und der nächsten Bediunenstamm ‘eine Nation’ sind. Und wenn gerade Schiiten und Allawiten Sunniten in Syrien abschlachten, sich christen und Drusen noch auf ihrer Seite halten, während Sunniten versuchen Schiiten und Allawiten zu töten, von welchem ‘Volk’ ist hier genau die Rede? Wenn sunnitische Islamisten in Ägypten gerade langsam aber sicher die Kopten entrechten, was hat das mit ‘einem Volk’ zu tun?

Vielleicht sollte die laizistische Republik mal eine Volksumfrage machen, wieviele Moslems sich als Teil der französischen Nation betrachten und wieviele nichtmuslmische Franzosen diese als solche betrachten. Man kann sich selbst belügen, die Wirklichkeit verleugnen, dadurch wird sie aber nicht besser – eher im Gegenteil.

Den Juden – vor allen den Jungen – in Frankreich und Europa allgemein kann man nur immer wieder raten: Verlasst das sinkende Schiff und lauft in euren eigenen und euch am besten beschützenden Hafen ein – Israel.

Raketenbedrohung Israels (Der neue islamistische ‘hybride Krieg’ zur Judenvernichtung und Weltherrschaft)

Posted in Hamas, Iran, Israel, Libanon on 16. Dezember 2011 by derwille
Ulrich W. Sahm, Jerusalem

Tausende Raketen stehen bereit, um Israel von allen Seiten zu beschießen und jeden Ort zu treffen. „Keine Stelle in Israel ist mehr immun.“ Uzi Rubin, 67 , der „Erfinder“ der mit den Amerikanern entwickelten „Arrow“ Abwehrrakete gegen ballistische, mit atomarem Sprengkopf bestückte Raketen, hat bei einer Pressekonferenz in Naharijah nahe der Grenze zu Libanon das Raketenarsenal und das strategische Konzept hinter der Bedrohung von Iran, Syrien, der Hisbollah im Libanon und der Hamas im Gazastreifen analysiert.

Nicht nur die Anzahl der geschätzten 50.000 Raketen allein bei der Hisbollah-Miliz im Libanon oder die potentielle Fähigkeit des Iran, künftig Atombomben über Tel Aviv abzuwerfen, bestimmen deren Bemühungen, neue Raketen mit noch größerer Reichweite zu entwickeln. Rubin, heute Berater des israelischen Verteidigungsministeriums, beobachtet das Geschehen in arabischen Staaten, um israelische Antworten zu suchen. „Ich sammle Bilder arabischer Waffensysteme und vermute, dass der Unterschied zwischen öffentlich zugänglichen Fotos und geheimen Informationen nicht sehr groß ist.“ Seine Präsentation habe die neuesten Entwicklungen mit ungewissem Ausgang in Syrien noch nicht berücksichtigen können. Rubin redete von einer „radikalen Koalition“ gegen Israel, ausgehend von Iran, mit Syrien als Verbündetem und Hisbollah wie Hamas als „Satelliten“. Ob die Hisbollah den Libanon beherrsche oder der Libanon die Hisbollah kontrolliere, könne man nicht genau sagen. Im Gazastreifen gebe es neben der Hamas inzwischen auch den „Islamischen Dschihad“. Die Hamas habe die Unterstützung des Iran verloren. Die jüngste Runde der Gewalt zwischen Gaza und Israel sei vom erstarkten „Islamischen Dschihad“ ausgegangen. „Hisbollahchef  Hassan Nasrallah ist der eloquenteste Sprecher dieser radikalen Koalition, sagt aber das gleiche wie iranische Generäle“ erklärt Rubin. „Ich liebe diesen Mann nicht, aber ich mag seine Reden. Sie sind Kunstwerke.“ Der Fachbegriff für das neue Kriegskonzept sei „Hybrider Krieg“. Nasrallah definierte es 2008: “Wir haben eine neue Form der Kriegsführung entwickelt, wie es sie in der Welt noch nicht gab, irgendwas zwischen klassischem Krieg und Guerillakampf.“ Das Konzept folge der Vorstellung, dass die westlichen Gesellschaften innerlich schwach und moralisch korrupt seien. Sie hätten Angst vor Verlusten „weil sie sich an das Leben klammern“. Im Gegensatz dazu seien die Kämpfer des „Hybriden Krieges“ stark, moralischen aufrecht, heroisch und ohne Angst, weil sie den Tod umarmen. Der „Hybride Krieg“ nutze eine empfundene soziale Asymmetrie, um die Gesellschaft des Gegners nicht aber dessen Streitkräfte zu zerstören. Die Idee sei nicht ganz neu, sagt Rubin. Sie gehe teilweise auf Mao Tse-tung zurück. Sie sei schon in Vietnam und Afghanistan praktiziert worden. Zu ihren Methoden gehöre Einschüchterung und die Drohung, das Hinterland des Feindes mit Raketen zu zerstören, ein Zermürbungskrieg mit intensiven verlustreichen Attacken auf dessen Zivilbevölkerung (etwa mit Raketen oder Terroranschlägen), sowie das Verteilen und Verstecken der eigenen offensiven Waffen in zivilen Wohngebieten. So könnten die eigenen Waffen Gegenmaßnahmen des Feindes am besten überleben und führten dank dieser Verwendung „menschlicher Schutzschilde“ zu einer Delegitimierung des Gegners. Gemäß westlichen Normen dürfen keine „unschuldige Zivilisten“ getroffen werden, selbst wenn Waffenlager unter Schulen oder Hospitälern oder in Moscheen eingerichtet worden sind und eigentlich, sogar gemäß den Genfer Konventionen, sich in legitime militärische Ziele verwandeln. „Für Nasrallah handelt es sich um einen Krieg zwischen zwei Gesellschaften. Deshalb unterscheidet er nicht zwischen Kämpfern und unbeteiligten Zivilisten, da die gesamte Gesellschaft am Kampf beteiligt ist“, erklärt Rubin die Unbedenklichkeit, Kinder und Dorfbewohner als „menschliche Schutzschilde“ für militärische Anlagen zu missbrauchen. „Sie sind stolz darauf, dass auch ihre Frauen und Kinder den Tod umarmen, wie es die Hamas 2009 während des Gazakrieges es darstellte.“ Die moralische Niederlage, Israels oder der USA, sei umso größer, je mehr „unbeteiligte Zivilisten“ durch „Kolateralschaden“ getötet werden. Gemäß dem Konzept werden die feindlichen Streitkräfte provoziert, um sie ausbluten zu lassen und um so deren Gesellschaft zu demoralisieren. Und gleichgültig wie eine Schlacht ausgeht oder und wie hoch die eigenen Verluste sind, werde sie immer als ein „Sieg“ dargestellt. Das verwirre die westlichen Gegner. „Wenn Nasrallah oder die Hamas nach einem Krieg mit Israel behaupten können, dass sie immer noch existieren, ist das für sie ein Zeichen, dass sie den Krieg gewonnen haben“, erklärte Rubin. Das mache diese Organisationen „unbesiegbar“. Auch Syrien habe sich nach dem Jom Kippur Krieg 1973 diesem Konzept angeschlossen. Bis dahin führte es noch einen klassischen Krieg mit vielen Panzer und einer großen Armee. „Heute nicht mehr. Die Panzer verrosten irgendwo, während Syrien sein Raketenarsenal ausbaut und eine bewegliche Infanterie verstärkt hat.“ Die Syrer investieren viel in Flak und Waffen gegen Schiffe wie Panzer, weil sie den Gegner provozieren und dann mit viel Feuerkraft zerstören wollen. Rubin erzählt, jahrelang Bilder syrischer Militärflugzeuge gesucht und keines gefunden zu haben, weder am Boden noch im Flug. Die Syrer hätten nichts veröffentlicht und alles versteckt. Aus unerfindlichen Gründen hätten die Syrer vor einem Jahr eine Parade abgehalten und dabei auch einige ihrer Flugzeuge gezeigt, darunter ehemals sowjetische Suchoi „die wohl nirgendwo anders mehr fliegen“ und „hoffnungslos veraltete“ MIG 29, die Syrien 1991 in Moskau gekauft habe. Im Gegensatz zu den Syrern liebt der Iran Militärparaden. Aber auch dort gab es nur veraltete Flugzeuge zu sehen, die Iran teilweise noch in Zeiten des Schah erworben hat und die in keiner anderen Luftwaffe mehr im Dienst stünden, wie die Phantom F-4. „Sie investieren nicht mehr in ihre Luftwaffe, obgleich die Iraner das Geld dazu hätten.“ Stattdessen rüsten sie ihre Raketenarsenale auf. Rubin zeigt Bilder und erklärt, wie durch Abmessen von Umfang und Länge der Raketen die Reichweite und das Gewicht des Sprengkopfes der iranischen Schihab, Silsal oder Aschura Raketen mit den symbolischen Namen ermittelt würden. Es handle sich um in Nordkorea, China und Russland entwickelte, aber im Iran verbesserte Systeme. „Es ist mir unverständlich, wozu der Iran die BM25 Musudan Rakete mit 3000 Kilometern Reichweite, also fast bis London, benötigt“, sagte Rubin. Doch die Antwort lieferte Präsident Ahmadinidschad in einer geheimen Rede. Darin äußerte er den Traum einer iranischen „Weltherrschaft“. Jene Landstreckenrakete stamme ursprünglich aus Nordkorea, wo die gleiche Frage gestellt werden musste, da die Feinde Japan oder Südkorea viel näher bei Nordkorea liegen. Die Antwort war, dass Pjönjang wohl auch amerikanische Stützpunkte in Guam im Pazifik treffen können wolle. Mysteriös ist für Rubin auch, wieso sich die Hisbollah im Libanon Raketen zugelegt hat, die El Arisch in Ägypten und sogar Saudi Arabien erreichen können. Weiter erzählte Rubin, am vergangenen Montag, zum ersten Mal „in der Geschichte“, bewegte Bilder des Starts einer syrischen SS21 “Tochka” Scud-Rakete gesehen zu haben. Die Reichweite von 700 Kilometern mache Sinn, selbst wenn es Syrien nur darum gehe, das von seiner Grenze nur 200 Kilometer entfernte Tel Aviv zu treffen. Denn so könnten die Raketen von der Grenze zu Iran aus abgeschossen werden und seien so relativ geschützt vor Angriffen der israelischen Luftwaffe. Bei einer Show in Teheran sei bei einer Rakete die Reichweite von „1948 Kilometern“ angegeben worden. Verwirrt hätten Amerikaner gefragt: „Was ist denn das für eine Angabe?“ Rubin erklärte ihnen, dass es sich um das Gründungsjahr Israels handelte… Iran verfüge auch über 12 oder 20 Marschflugkörper, die 2000 aus der Ukraine gestohlen und nach Iran gebracht worden seien, angeblich um sie nachzubauen. Rubin erinnerte daran, dass Iran Silsal Raketen an die Hisbollah im Libanon geliefert habe. Nasrallah hatte 2006 gedroht, mit ihnen Tel Aviv treffen zu wollen, was aber nicht geschehen ist, weil Israel mutmaßlich deren Silos rechtzeitig zerstören konnte. Rubin zeigte wie Iran die Raketenspitzen mit Sensoren versehen habe, sodass sie nicht nur willkürlich die israelische Metropole, sondern sogar spezielle Ziele in der Stadt treffen könnten. Rubin ging auch auf die Bewaffnung der Hamas im Gazastreifen ein. In jüngster Zeit filmten israelische Drohnen das Entladen einer neuen Rakete, die von vier Männern getragen werden musste und doppelt so lang war, wie alle bisher auf Israel abgeschossenen Raketen, die in Beer Schewa und kurz vor Tel Aviv einschlugen. Die neue Rakete wurde zerstört. Die Männer und der Befehlshaber der Raketeneinheit des Islamischen Dschihad wurden getötet. Rubin berichtete bei der Gelegenheit, wieso die Hamas im Jahr 2000 begonnen habe, mit einer explosiven Mischung aus Zucker und Kunstdünger betriebene primitive Kassam-Raketen zu bauen. „Zwischen dem Westjordanland und Israel gab es damals keinen Zaun. Da konnte man ungehindert Attentäter losschicken. Aber um Autodiebstähle zu verhindern, hatte Israel einen Zaun rund um den Gazastreifen gezogen. Um Israel weiter bekämpfen zu können, seien deshalb „lokal produzierte Raketen aus Materialien, die aus Israel importiert werden konnten“, zum Einsatz gekommen. Israel habe dem Gazastreifen weder Zucker noch Dünger vorenthalten können, „weil das unmenschlich gewesen wäre“, sagte Rubin zynisch. Ihm selber sei das eigene Auto fünf Mal in Richtung Gazastreifen gestohlen worden. Erst später habe die Hamas durch die Schmugglertunnel vom Iran gelieferte Katjuschas (Stalinorgeln), Gradraketen und Fadjar importiert. Rubin kommt zum Schluss, dass kein anderes Land neben Israel derart bedroht werde. Einzigartig sei, dass die Raketen von Terrororganisationen (Hisbollah, Hamas und Dschihad) abgeschossen werden könnten, die von einem ordentlichen UNO-Mitglied und Staat (Iran) unterstützt und beliefert würden. Israels Gegenmittel seien „hoch intensive offensive Gegenangriffe“, also kurze Kommandounternehmen, und ein neu entwickelter Raketen-Abwehrschirm, also ein passiver Schutz.

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