Archiv für Mai, 2012

In Wahrheit ist die Mordgier der Araber das Friedenshindernis, sagt ein Soldat, der in der [so genannten] West Bank gedient hat.

Posted in Extremismus, Gaza, Hamas, Islam, Israel on 7. Mai 2012 by derwille

 

Beerdigung der von jungen Arabern ermordeten Familie Fogel. 

 Vergangene Woche endete mein monatelanger Reservedienst in Judäa und Samaria; dies war seit meinem obligatorischen Dienst in der IDF mein erster Aufenthalt in diesen Gebieten. Wenn man ein paar Jahre älter geworden ist, dann verändert sich die Sichtweise. Man sieht die verschiedenen Umstände klarer und gelangt zu neuen Schlussfolgerungen. Vergesst alles, was man euch beigebracht hat: Von wegen Straßensperren, Kontrollen, Demütigungen, Apartheid. Ich bin einer anderen Realität begegnet und beschreibe nun meine Eindrücke. 

Jeder Mensch darf etwas anders als schockierend empfinden, entsprechend seiner Glaubensüberzeugung, seinen Moral- und Wertvorstellungen und seiner Weltsicht. Manche betrachten eine Militärpatrouille, die einen Palästinenser wegen einer Sicherheitsüberprüfung anhält, als moralisches Verbrechen und sind tief erschüttert. Ich ziehe es vor, wegen anderer Ursachen erschüttert und entsetzt zu sein.

Ich war erschüttert, als ich begriff, dass etliche Israelis ihr tägliches Leben unter beständiger Lebensgefahr führen, und dass eine jüdische Ortschaft von einem Zaun umgeben werden muss, damit deren Einwohner nicht niedergemetzelt werden.

 Plötzlich verstand ich, was wahrhaft entsetzlich ist: dass ich am abendlichen Beginn eines jüdischen Feiertages neben einem jüdischen Dorf in einem Versteck Wache halten musste, um den Mord an Juden durch die in der Nachbarschaft wohnende arabische Bevölkerung zu verhindern; denn, ein jüdischer Feiertag ist natürlich ein wunderbares Datum für Terrorgruppen, um den Juden noch etwas mehr Schmerz zuzufügen.

 Ich war erschüttert, zu erfahren, dass Juden nicht gestattet ist, im Tal unterhalb ihres Dorfes wandern zu gehen und dass sie die umliegenden Dörfer nicht betreten dürfen, weil sie diese nicht mehr lebendig verlassen würden. Und ich war erschüttert, zu erfahren, dass ihre Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, und dass sie zu bestimmten Zeiten nicht einmal ihr Dorf verlassen dürfen. Sie leben unter der beständigen Bedrohung, gesteinigt, erschossen und gelyncht zu werden.

 Seit Jahren erzählt man uns die Lüge, dass unsere Anwesenheit dort das Hindernis für den Frieden wäre; gleichzeitig werden alle Arten seltsamer Entschuldigungen für den mörderischen Terror vorgebracht.

 Aber über das Massaker in Hebrons jüdischer Gemeinde im Jahr 1929, das sich ganze 38 Jahre vor der Eroberung von Judäa und Samaria ereignet hat, erzählt man uns nichts. Genauso wenig erzählt man uns, dass zwischen 1949 und 1956 mehr als 300 jüdische Zivilisten bei “palästinensischen” Terrorangriffen ermordet worden sind.

 Das Verhindern von Massenmord

Niemand erzählt uns, dass die palästinensische Befreiungsorganisation im Jahr 1964 gegründet wurde; das war drei Jahre bevor Judäa und Samaria unter dem Kommando des IDF Stabschefs Yitzhak Rabin erobert wurden.

 Jedes einzelne Gebiet, das bis zum heutigen Tag an die Palästinenser übergeben wurde, wurde anschließend mit einer Terror Infrastruktur ausgestattet. Und das jüngste Beispiel – die Evakuierung von Gush Katif – zeigt dies in der klarst möglichen und offenbarsten Art und Weise.

 Die Palästinenser entwickeln ihren Hass gegen Israel nicht wegen des Soldaten am Checkpoint. Dieses ist meine persönliche Überzeugung. Sie beziehen ihren Hass direkt vom Fernsehen, das die Palästinensische Autonomiebehörde und die Hamas ausstrahlen. In diesem Fernsehen werden Juden mit Affen und Schweinen verglichen, die getötet werden müssen. Sie beziehen ihren Hass von der Hetze in Moscheen, Schulen und von den Photos von “Märtyrern“, die jede Wand und jeden Platz in den arabischen Städten in Judäa und Samaria zieren.

 Sie holen ihren Antrieb zum Hassen von ihren palästinensischen Idolen, Marwan Barghouti und dem Massenmörder Yasser Arafat. Sie werden durch öffentliche Plätze und Fußballstadien inspiriert, die nach Terroristen benannt wurde; Jahrzehnte der Hetze und der Verrohung zeigen ihre Auswirkungen.

 Ich bedauere, dies feststellen zu müssen, aber die Gleichung ist schlicht und einfach die: Ohne unsere Anwesenheit dort, würden wir einen Massenmord an Juden durch die Hände der Araber erleben, gegen den die Morde von 1929 sich noch vergleichsweise geringfügig ausnehmen würden.

Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Soldaten der IDF während ihres Dienstes in den Territorien komplizierten Situationen gegenüberstehen. Meine Kameraden und ich, die wir aufgerufen wurden, dort zu dienen, gingen nicht dorthin, um Blut zu vergießen, zu erniedrigen oder auf der Ehre der Palästinenser herumzutrampeln. Das Gegenteil ist der Fall. Wir wurden alle im Sinn der zionistischen Werte, Toleranz und dem Wunsch nach Frieden erzogen, gleichgültig ob die politischen Ansichten eher nach links oder rechts tendierten. Ich weiß dass die echten Linken keine radikalen Aktivisten oder gewalttätigen Anarchisten sind, die an Freitagen auf IDF Truppen Steine werfen. Für mich repräsentiert die wahre Linke: Rabin, möge er in Frieden ruhen, Zionismus, Aufbau und Freundschaft. Auch wenn wir politisch nicht in allem übereinstimmen, werden wir dennoch weiterhin Seite an Seite kämpfen.

 Und auch abgesehen von der politischen Debatte bin ich stolz in Judäa und Samaria zu dienen, Ich bin stolz, dass dank mir und meinen Mitreservisten, die Einwohner des Dorfes sicher Pessach feiern konnten, ohne ermordet zu werden. Ich bin stolz, dass die Straßensperre, an der ich gedient habe, verhindert hat, dass Messerstecher und Sprengstoff hinter die grüne Linie gelangen konnten. Ich bin auch stolz, dass meine Anwesenheit verhindert hat, dass Felsbrocken auf jüdische Autos geschleudert worden sind. Ich bin stolz, dass ich all diese Einsätze ausführen konnte, und so Morde und Schaden für Menschenleben verhindern konnte.

Yaniv Blumenfeld, 25, lebt in zentral Israel und dient bei den Fallschirmjägern.