Archive for the Aus dem Rechten Eck Category

[Über den Mörder:] “Aber Israel zu kritisieren ist erlaubt und ist legitim” – Scherbenschaufen nach antisemitischen Massaker in Toulouse…

Posted in Aus dem Rechten Eck, Extremismus, Israel, Religion on 26. März 2012 by derwille

 

 

Das erste mal als ich über das Massaker an der jüdische Schule “Otzar HaTorah” (Schatz der Torah) hörte, dachte ich an einem islamistischen Täter, ja dachte sogar an einen iranischen Auftragsanschlag, nach der grösstenteils verhinderten iranischen Anschlagsserie der letzten Wochen, die eventuell zunehmens ‘weichere’ Ziele aussuchte, und auch das Motorradprofil passte dazu.

Auch als die französische Politik und Presse enthusiastisch wie selten neonazistische Täter vorzeigen wollte, und auf die muslimische Identität der ermordeten französischen Soldaten verwies, hatte ich sehr grosse Zweifel.

Das passte weniger zu Neonazis, die Soldaten ihres eigenen Landes als erstes zu ermorden, selbst wenn sie ‘Ausländer’ sind und die schiere Brutalität und grausame Kaltblütigkeit, einem achtjährigen, angeschossenen Mädchen hinterher zu rennen, es an den Haaren zu packen und es mit angelegter Pistole hinzurichten passte eher in die leidenschaftliche, islamistische Welt des mörderischen Sadismus, und weniger zu selbst ‘ultranationalen Rechten’ ‘weissen’ Franzosen.

Aber man kann ja nie wissen und da ich im Fall Breivik eines Besseren belehrt wurde, hielt ich den Mund und liess voreilige Spekulationen.

Es passte aber meiner Meinung nach alles bestens in den Bild eines Islamisten, französische Soldaten zu ermorden und dann jüdische Kinder. ‘Kreuzfahrer’ zu töten und ‘El Jahud’ niederzumetzeln. So sehen ihre blutigen Träume aus. Und wie Merach auch bestätigte, er “genosse es ohne Ende” besonders die jüdischen Kinder zu ermorden und gab an, dass er gerne mehr ermordet hätte.

Überlebende Juden aus der Schule gaben an, dass zum Zeitpunkt des Angriffs zufälligerweise ein Auto vor dem Eingang so geparkt hatte, dass er mit seinem Motorroller nicht in den Innenhof fahren konnte, um ein noch viel grösseres Massaker anzurichten, wie er es anscheinend geplant hatte.

Von den Märchen der Neonazis ging man dann zum Märchen ‘wir sind alle Opfer’ über und dann zum ‘psychopathischen Einzeltäter’, bis sich langsam endlich herauskristallisiert, was man ohnehin vermuten konnte, dass man es hier mit einem Vertreter einer sehr viel breiteren Bewegung der jungen, gewaltbereiten und bluthungrigen Islamisten Europas zu tun hat, die sich wiederum durch eine grösseren islamistische Erwachungsbewegung und islamistische Terrorgruppen und Staaten nährt.

Dem islamistischen Terror nicht gewachsen – II) Mental: Ein peinliches Scheitern der franzöischen Elitekräfte…

Die französischen Polizeikräfte und Regierenden legten wirklich einen atemberaubenden Fehlerkatalog des Scheiterns an den Tag, als wollten sie keine Fehler auslassen. Es scheint fast so, als hätte Merach sie mehr auf seine eigene Spur gebracht, als durch ihre eigenen Anstrengungen. Und da ist z.B. gleich der erste Punkt, den das westliche selbstverleugnende Denken kaum nachvollziehen kann und daher auch im Praktischen nicht so Recht weiss, was zu tun ist: Der europäische Judenmörder oder sonstige Straftäter würde in den meisten Fällen versuchen, seine Verbrechen geheimzuhalten, sie zu vertuschen, abzutauchen, alles für seine Deckung unternehmen, und im Fall der Stellung, alles Abstreiten, Ausreden suchen etc.. Der Islamist Merach nicht. Er selbst lieferte bereitwillig der Polizei Videoaufnahmen von sich selbst beim Begehen der grausamen Morde. Er selbst ‘beschuldigte’ sich immer wieder der Taten und beschrieb sie. Kein Zweifel der Täterschaft und vor allem: Kein Korn Reue.

Im Gegenteil: Stolz, auf das was er tat! Stolz und Ehre, Erfüllung und Freude, Extase. Das kommt u.a. daher, dass dieser Täter nicht der gleichen Gesellschaft und Kultur angehört, sondern seine Legitimation und Identifikation aus seiner islamischen Welt bezieht und die sieht seine Taten sehr anders, als die französischen Behörden oder die französische Gesellschaft. Er wusste, dass er bei den islamistischen Jugendlichen sofort ein Starstatus erhalten würde, geehrt, gefeeirt, bewundert. Er, der es geschafft hat, als einsamer Wolf den ‘dekadenten Westen’ auszutricksten, als grosser Dschihadkämpfer französische Soldaten und einige von den ‘weltverschwörenden Zionisten’ zu erlegen, so dass sie litten und weinten – ein Genuss ohne Ende. Und wie er bis zum Ende einer Mehrheit getrotzt hat, sie lächerlich machte etc. – all das erhebt die islamistische Seele und lässt sie Allah preisen. ‘Allahu Akbar!’

In den isrälischen Medien wurden einige Spezialisten von Armee und Polizei in Sachen Verhandlungen und Erstürmung zitiert und sie kommen alle mehr oder weniger zum gleichen Ergebnis, dass die nahezu dilletantischen Ergebnisse der franzöischen Polizeiaktion kaum nachzuvollziehen sind:

Die Vorraussetzungen war sehr förderlich: Es handelte sich um einen Terroristen, alleine – ohne Geiseln – in einer Wohnung. Es handelte sich nicht um ein kompliziertes Gebäude, nicht um weitere Gefährdungen und besondere Vorsichtsmassnahmen. Es handelte sich nicht um eine Operation in feindlichen Gebiet – alles umliegende Gelände stand zu vollständigen freien Verfügung der französischen Polizei. Es handelte sich nicht um ein Haus mit Sprengfallen oder einem Sprengstoffgürtel. Der Terrorist verhandelte sogar mit ihnen. Sie verfügen über zig Leute und auch z.B. chemische Substanzen, die jemanden betäuben können, oder speziell trainierte Hunde etc.. Sie konnten den Ort und die Zeit wählen etc..

Sprich – praktisch ein relativ vorteilhaftes Szenario für solche Fälle, wohingegen Israelis oft ähnliche Operationen in feindlichem Gebiet arbeiten müssen, wo aus jedem Fenster plötzlich eine Kalaschnikow oder ein RPG auf die eigenen Truppen, die ein Haus belagern, feuern kann, wo überall Sprengfall zu vermuten sind, wo Terroristen oft zu kleinen Gruppen sich in Häusern verschanzen und teilweise Sprengstoffgürtel tragen etc..

Aber auch hier fängt die Sache vielleicht im Kopf an und ich fragte mich von anfang an, was denn so edles an diesem sadistischen Mörder war, dass sich Sarkozy persönlich für sein Leben einsetzte? Warum war es ihm so wichtig, in alle Welt zu tönen, dass man ihn unbedingt lebend haben wolle. Warum? Warum lebend? Die Story von dem Herausfinden seiner Netzwerke kaufe ich ihm nicht so richtig ab, dafür lieferte Merach selbst genug Beweismaterial und ihm medialen Zeitalter kann man sowas auch ganz gut bei toten Terroristen rekonstruieren. Was war also so ungeheür wichtig daran, dass dieser Mörder unter dem Risiko französischer Elitepolizisten am leben gehalten werden musste?

Aber wenn sie schon so entschieden, so haben sie sich sowohl bei den Verhandlungen als auch bei der Erstürmung offenbar äusserst unprofessionell verhalten.

Ein israelischer Verhandlungsspezialist gab an, dass es in der Tat schwierig ist, einen überzeugten und narzistischen Islamisten gross zu bewegen, aber die Taktik des Verhandlers sollte es z.B. sein – wenn man denn das Ziel hat, ihn lebend zur Aufgabe zu bringen -, ihm einiges ‘Verständnis’ entgegen zu bringen (in einem Rahmen, den er glauben kann), ihm erzählen, wie viel er jetzt schon erreicht hat, wie die ganze Welt ihn verfolgt, wie er ein grosser Held im islamistischen Lager ist und wie sinnlos es jetzt für ihn wäre abzutreten und er doch viel besser und berühmter seinen Kämpf in dieser Welt noch fortsetzen könnte.

Falls dies nichts wirkt, könnte man ihn auch ermüden und unter Einsatz von speziellen Mittel – wie Schlafgas – ihn relativ einfach überwinden. In der Tat aber begannen die Franzosen ihren Einsatz noch zur Hochzeit seiner Überzeugung und Aufmerksamkeit, betäubten ihn nicht und verhedderten sich anscheinend mit der High Tech so, dass er sie durch Geschwindigkeit und Todesmut überraschen konnte – etwas dass eigentlich nicht hätte passieren dürfen. Und dass er es sogar schaffte, seinen Belagerungsort zu verlassen – auch wenn man 20 untödlichen Kugeln im Körper und einer tödlichen jeweils im Kopf und im Bauch -, ist ein grosses Scheitern der Aktion.

Dem islamistischen Terror nicht gewachsen – II) Mental: Das ewige Leben in der zum Himmel schreienden Verdrängung…

Als Sarkozy eine Schweigeminute für alle französischen Schulen befahl, dachte ich mir, dass er sich selbst noch mal ein Bein stellte und das Aussmass des Antisemitismus’ in seinem Land noch deutlicher hervorkehrte, da sicherlich einige Schulen – nicht zuletzt muslimische – diese Schweigeminute verweigern werden. Jetzt erst kam ein Fall ans Licht, der sogar noch weiter ging: Anstatt den jüdischen Opfern eine Schweigeminute zu verweigern, wollte eine Englischlehrerin gleich eine Schweigeminute für den Mörder Merach abhalten.

Denn Mohammed Merach sei doch “ein Opfer” und die Terror- und El Kaida Berichte seien “Erfindungen” der Medien und der Politik. Ich hatte gerade schon geschrieben, warum es diesen Menschen, wie dieser Lehrerin so wichtig ist, die jüdischen Opfer zu relativierien, also lasse ich Wiederholungen.

Und übrigens ist es nach den Äusserungen des Terroristen Merachs, wonach er u.a. Rache für die “Kinder von Gasa” jetzt noch beeindruckender, wieviel gemeinsame Ausgangsbasis er mit der EU-Aussenministerin Ashton hat – beide meinen, man könne das Abschlachten von Juden – nicht mal ‘Israelis’ – damit in Verbindung bringen, dass bei der Terrorangriffen auf Juden aus Gasa, manchmal bei militärischen Präventivschlägen oder Reaktionen versehentlich auch Zivilisten getroffen werden, die die örtlichen Terroristen willentlich als menschliche Schutzschilde nutzen.

Ich wiederhole: Frau Ashton – die aussenpolitische Vertreterin der EU – befindet sich gedanlich, argumentativ, nicht sehr weit weg von dem sadistischen, antisemitischen Serienkiller von Toulouse. Und hiernach sollte man eigentlich ein paar Minuten nachdenken.

Und dass weder Merach ein ‘Einzelfall’ war, noch Frau Ashton, zeigt z.B. ein Interview mit dem (sozialistischen) Bürgermeister von Toulouse und dem ‘Berater für kulturelle Fragen’ seiner Stadtverwaltung in der Freitagsausgabe von Jedijot Achronoth in besonders erschreckender Eindrücklichkeit.

Auf die Frage, was er der jüdische Gemeinde zu sagen hat, die fühlen, dass die französischen Behörden ihren Kopf im Namen der ‘neutralen Republik’ in den Sand stecken, und nicht zugeben wollen, dass es sich hier um Antisemitismus gegen Juden (durch Moslems) handelt, antwortete er folgendermassen:

“Was wir gerade in Toulouse durchmachen, beweist uns, dass man untescheiden muss und es nicht zulassen darf, dass internationale Konflikte [sic!] die Werte der laizistischen Republik beeinflussen. …”

Der israelische Journalist fragt weiter:

“Aber es gibt das Gefühl, dass in der muslimischen Gemeinde es jemanden gibt, der diese Werte ablehnt, und Ihren Aussagen hier nicht beipflichtet, oder nicht?”

Der Bürgermeister von Toulouse antwortet:

“Was meiner Meinung nach das Wichtigste ist [sic!], ist nicht in die Falle von Vorurteilen zu treten, uns betonen, dass der Glauben eines Menschen seine Privatangelegenheit ist…”

Und wenn man jetzt schon meint, man sollte nur seine jiddischen Beine in die Hand nehmen und den Kontinent verlassen, hat noch nicht den ‘Kulturverantwortlichen’ von Toulouse gehört – anscheinend eine Jobumschreibung für ‘islamistischer Terrorversteher von Beruf’:

Auf die widerholte Frage, ob er hier nicht “Spannungen zwischen Juden und Moslems” feststellen kann – nachdem sämtliche Vertreter der jüdischen Gemeinde dem Reporter ihre Ängste erzählten, das tägliche Bedrohtsein, das ausrüsten mit Waffen, das Schicken der Kindern nach Israel, sobald sie alt genung sind, in der Hoffnung, dass sie sich in Israel niederlassen und dort ihre Zukunft und Familie aufbauen, antwortet er: “In keinster[sic!] Weise. Ein vereinzelter Verrückter kann nicht die Wirklichkeit diktieren oder primitive Vorurteile erzeugen.

Der Journalist muss wohl auf die Basics zurückfallen und fragt dann (- als letzte Hoffnung?):

“Der Mord diese Woche in der Schule, war in Ihren Augen eine antisemitische Tat?”

Und alle europäischen Gutmenschen, Terrorversteher, Judenhasser Blocke und Stifte raus und mitschreiben – der Typ hat’s wirklich skrupellos drauf. Hier die Antwort vom ‘Kulturbeauftragten’ der Stadtverwaltung von Toulouse:

“Ich weiss nicht, ob er Antisemit ist. Ich habe mit dem Verdächtigen[sic!] nicht gesprochen. Ich weiss, dass er ein deutliches Motiv angab, wonach sein Antrieb die israelische Politik in Gasa war. Ich stimme in keinster Weise in dem überein, was er tat und verurteile es, aber Israel zu kritisieren ist erlaubt und das ist legitim.”

Kein Zweifel, Merach und seinesgleichen – antisemistische, islamistische Mörder – sind die grösste Gefahr. Aber Menschen, wie dieser ‘Kulturbeauftragter’ machen diese Morde möglich und lassen sie vor allem auch in der Zukunft wieder möglich werden. Die Europär – und vielleicht allen voran die Franzosen – leben in der Illusion der automatischen ‘Volksgemeinschaft’, bzw. der Nation, als alle Bürger eines Staates. Sie wollen oder können nicht verstehen, dass die Idee vom Volk als Passgemeinschaft gescheitert ist und ganz egal wie sehr sie daran festhalten, islamistischte Kräfte sie so oder so aushebeln und dagegen arbeiten. Sie können sie auch auch morgen noch als ‘Franzosen’ bezeichnen, während sie sich als Ummah und Teil des kommenden Kalifats sehen, dass zuerst einmal Menschen wie den Herrn ‘Kulturbeauftragten’ entrechten werden.

Ja selbst im arabischen Frühling bekommt es der Westen einfach nicht auf die Reihe, die islamistischen Hintergründe und Volkserwachungsbewegungen zu benennen oder sich zuzugeben, und sie verharren in den alten Phrasen von ‘Nation’ und ‘Volk’. Wie oft haben wir von Hillary und Co. gehört, dass doch von Kadaffi bis Assad, diese doch nicht “gegen ihre eigenes Volk” vorgehen können. Ich bezweifle, dass weder Kadaffi noch Assad, die Leute, die abschlachten liessen oder wollten, als Teil ihres ‘Volkes’ ansahen. Frag mal einen Beduinenstamm im libyschen Staatsgebiet, ob er und der nächsten Bediunenstamm ‘eine Nation’ sind. Und wenn gerade Schiiten und Allawiten Sunniten in Syrien abschlachten, sich christen und Drusen noch auf ihrer Seite halten, während Sunniten versuchen Schiiten und Allawiten zu töten, von welchem ‘Volk’ ist hier genau die Rede? Wenn sunnitische Islamisten in Ägypten gerade langsam aber sicher die Kopten entrechten, was hat das mit ‘einem Volk’ zu tun?

Vielleicht sollte die laizistische Republik mal eine Volksumfrage machen, wieviele Moslems sich als Teil der französischen Nation betrachten und wieviele nichtmuslmische Franzosen diese als solche betrachten. Man kann sich selbst belügen, die Wirklichkeit verleugnen, dadurch wird sie aber nicht besser – eher im Gegenteil.

Den Juden – vor allen den Jungen – in Frankreich und Europa allgemein kann man nur immer wieder raten: Verlasst das sinkende Schiff und lauft in euren eigenen und euch am besten beschützenden Hafen ein – Israel.

Advertisements

Kaum eine spontane Wutreaktion – Das angebliche, neue „Israel-Feind-Erkennungssystem“ der Türkei brauchte zur Entwicklung wahrscheinlich mindestens mehrere Monate…

Posted in Aus dem Rechten Eck, Extremismus, Israel, Türkei on 18. September 2011 by derwille

Joschua Cohen, Eilat,

Während die Türkei weiter eskaliert und es wahrscheinlich jetzt auf eine offene Konfrontation mit Zypern/Griechenland ankommen lässt, indem es einfach ein norwegisches Bohrschiff in griechisch beanspruchte ‘wirtschaftliche’ Gewässer vor der östlichsten, winzigen griechischen Insel Kastelorizo schickt, und dann kuckt, ob die Griechen es sich trauen werden, das von der Türkei geschickte Schiff am Bohren zu hindern, hört sich die Frage nach den IFF-Umrüstung der Türkei gegen Israel wie Schnee von gestern an, verstärkt aber den Eindruck, dass Erdogan hier seit längerem eine handfeste Konfrontation plant…

Nach dem Bekanntwerden des neuen türkischen ‘Freund-Feind-Erkennungs-Systems’, welches nach türkischen Angaben das übliche NATO-System ersetzen sollte, um auch israelische Flugzeuge als ‘Feind’ kennzeichnen zu können, wandte ich mich an ‘unseren’ Luft- und Raumfahrtexperten Joschua Cohen, mit der Frage, wie lange man für die Entwicklung so eines Systems braucht, um festzustellen, wie ‘spontan’ oder ‘von längerer Hand geplant’ dieser weitere feindliche Zug Erdogans und Eskalation im türkisch-israelischen Verhältnis’ wirklich war. Hier seine Antwort…

Da es sich dabei eigentlich um 40er Jahre Technologie
handelt, sollte das nicht unendlich schwierig sein.

Normal braucht man gar kein neues entwickeln, sondern nur die Cryptoschlüssel austauschen und evtl. die Software (bei modernen Systemen) überarbeiten. (Spezielle Keys gibt’s eh vor jeder Mission bzw. in Kriegsfall komplett anderen Satz.)

Sicherlich könnte man bedenken haben, ob da noch irgendwo was fest programmiert ist, das man nicht ändern kann, aber ist
schon Paranoia.

Im Übrigen ist der Name fehlleitend.

Diese Systeme dienen nur der positiven Freund-Identifikation und klassifizieren ein anderes Luftfahrzeug bei nicht
korrekt antwortend NICHT automatisch als Feind.

Man will so Friendly-Fire-Unfälle vermeiden.

Oft genug kommt es aber vor, dass es nicht funktioniert, weil die Piloten/Techniker den falschen Schlüssel ausgewählt haben, dieser inzwischen abgelaufen ist, es Beschädigungen durch Kampfhandlungen am Jet gab, oder durch operieren in niedrigen Höhen die notwendige Line-of-Sight Verbindung nicht möglich oder durch Reflektionen an Hügeln, Wasserflächen und auch damit einhergehende Polarisationsänderung gestört wird.

Unkonventionell könnte man einfachere Systeme, bis hin zu
modifizierten Handys einsetzen. Piept immer ganz schick, jedes Mal wenn die
“Interrogation” nicht hinhaut und man benutzt dann im Briefing abgesprochene,
andere sichere Anflugprotokolle und Sektoren, den Funk, visuelle Identifikation
oder ähnliches.

Da es verschiedene Modi gibt in denen diese Systeme
funktionieren und weitere Standardisierungen existieren, um auch mit zivilem
Flugverkehr kompatibel zu sein, ist Deine Frage nicht einfach zu beantworten.

Letztlich hängt das auch damit zusammen in
wie weit die C2 und höheren C-Strukturen (bis C5I oder C4ISR) einbezogen
werden. Das in der NATO standardisierte Link 16 spielt dabei auch eine Rolle.

Sagen wir, wenn man von Grund auf komplett neu macht, mit
Vorkenntnissen und Elektronikkenntnissen: 2-3 Monate von der

Entwurfsphase bis zum Prototypen, mit
Erprobung 9.

Reines umrüsten geht schneller; eine komplett unabhängige
C2 Struktur zu entwerfen und einzuführen ist aber eine Aufgabe die ein
Jahrzehnt dauern kann.

Wenn man auf hohem Niveau macht wird’s dann tricky, weil
die sichere Identifikation und Führung eigener wie fremder Kräfte mit
ECM-Sicherheiten und Sicherheit gegen Feindaufklärung berücksichtigt werden
sollten.

Da kommen wir aber schnell in klassifizierte
Informationsregionen und modernste Radarsysteme und optoelektronische
Aufklärung und elektronische Kriegsführung.

U.a. werden dabei z.B. Radarechos
(Millimeterradar) der Turbinenschaufeln ausgewertet und so Typ Triebwerk und
Jet

zugeordnet, sowie das Flugverhalten des
Kontaktes bewertet.

Mit modernsten Phased-Array-Radaren wie z.B.
an Bord der F-22 und der entsprechenden Rechentechnik, geht dann noch einiges
Schönes, da man dort noch mit Welleninterferrenzen, Fake-Echos etc. arbeiten
kann.

Das ist aber schon andere Baustelle – simples IFF ist
eine einfache Transponder Sache – ich schicke ein Signal und das wird

entsprechend (Code) beantwortet – oder auch
nicht. Man stelle es sich als (schwaches) Sekundär-Radar vor, das aber auf
Mitarbeit der Gegenstelle setzt, ergänzend zum normalen aktiven
Flugtransponder.

Dann kommen bei höheren Modi noch
Zusatzinformationen dazu wie Rufzeichen, Flightlevel etc. und im Militärbereich
auch

Statusmeldungen über den Jet (Fuel,
verbleibende Bewaffnung, GPS Positionen, Spezial IDs usw., usf., das aber auch
in Spread Spektrum und Pulsverfahren, was dann nah bei Link 4…11…16 oder 22 ist).

NACHFRAGE Ulrich J. Becker: Sorry, wenn ich
versuche es für den Normalsterblichen einfacher verständlich zu machen: Wie
lange würdest du bei den Tuerken in etwa schätzen, dass sie an diesem Schritt
gearbeitet haben: ca. 3 Monate, oder 9?

 Ich schätze, dass sie mit dem Gaza-Hilfsschiff-Debakel
daran zu arbeiten begonnen haben – und seit Erdogans Machtübernahme generell an
einem sich von NATO und Co. abnabeln arbeiten.

Weiterhin kaufen sie nicht ohne Grund Unmengen an südkoreanischer Technologie – incl. ganzer Panzerfertigungsanlagen
ein.

WILLE: Die Türken werden immer größenwahnsinniger……

Ich bin eine Nomadin

Posted in Aus dem Rechten Eck, Gaza, Hamas, Islam on 9. Juli 2010 by derwille

Mein Leben für die Freiheit der Frauen

Der Islam an sich ist das Problem – wie der muslimische Umgang mit Sex, Geld und Gewalt die Integration verhindert!

von Ayaan Hirsi Ali:

„Der Islam ist nicht nur ein Glaube, er ist eine Lebensweise, eine gewalttätige Lebensweise.“, und „Ich glaube, dass die Unterwerfung der Frauen im Islam das größte Hindernis für Integration und Fortschritt der muslimischen Gemeinschaften darstellt.“, sind die beiden Kernbotschaften der wohl bekanntesten Islamkritikerin der Welt, Ayaan Hirsi Ali. Sie richtet sich dabei weniger an die Muslime selbst, als vielmehr an westliche Politik und Bürger. Sie müssten einerseits verstehen, was für ein Geschenk Demokratie und politische Freiheit bedeuteten. Und andererseits, dass es der Islam ist, der genau diese bedroht.

Die Unterdrückung der Frau ist genuin islamisch

Drei Themenschwerpunkte – Sex, Geld und Gewalt – machen für die Autorin die ausschlaggebenden Missverständnisse aus, die von westlichen Multikulturalisten nicht verstanden würden. Die Unterdrückung der muslimischen Frauen steht dabei natürlich im Vordergrund, ob es sich nun um Ehrenmorde, Beschneidung, Zwangsverheiratung oder generelle sexuelle Verfügbarkeit und Gewalt handle. „Der Ehrenkodex mag in seinen Ursprüngen vorislamisch sein und auf die Stammeskultur zurückgehen, er ist aber heute ein integraler Bestandteil der muslimischen Religion und Kultur.“

Muslime und der Sozialstaat

Als zweites großes Thema spricht Ayaan Hirsi Ali über die Alimentierung von Migranten und Flüchtlingen durch die westlichen Sozialstaaten. Da aber in muslimischen Kulturen wenig über Sparen oder wirtschaftliches Haushalten gelehrt wird und insbesondere Frauen in islamischen Ländern über kein Geld verfügen können, führen monetäre Sozialhilfe und großzügig gewährte Kredite zu auswegloser Verschuldung. Und während mit den staatlich gewährleisteten Geldern oft die Verwandten in der Heimat unterstützt werden, vermisst man jegliche Verantwortung gegenüber der finanzierenden Aufnahmegesellschaft. „Man fragte sie nicht nach ihren Wertvorstellungen, Sitten und Gebräuchen oder ihrer Kenntnis niederländischer Sitten und Gesetze. […] Niemand von uns war bisher Bürger in einem modernen Sinn von Staatsbürgerschaft gewesen. Wir hatten niemals eine auf Mitsprache beruhende Loyalität gegenüber einer Regierung gespürt. Treu waren wir nur der Blutlinie.“

Diese übermäßige Belastung des Sozialstaates durch Migranten aus islamischen Ländern und deren nachfolgenden Generationen aufgrund geringer Teilnahme am Erwerbsleben und hoher Kriminalitätsraten beweisen neuere Studien tatsächlich. „Doch die Überzeugung der Multikulturalisten, dass die somalische Clankultur irgendwie bewahrt werden sollte – selbst wenn die Menschen, die sie hervorgebracht hat, sich entschließen, in westlichen Gesellschaften zu leben –, ist eine Garantie für soziales Scheitern.“

Islam heißt Unterwerfung

Das dritte große Thema zu Gewalt und der Abschottung des muslimischen Denkens führt zum eigentlichen Vorwurf der Autorin an die westlichen Gutmenschen. Die grundlegende Gewalttätigkeit des Islams und die enormen Auswirkungen der Religion auch auf scheinbar gemäßigte Muslime würden immer noch unterschätzt. Das von frühester Kindheit an eingetrichterte Prinzip der Unterwerfung – so die wörtliche Bedeutung von Islam – mache die Menschen abhängig von Autoritäten und anfällig für Fundamentalismen. So verdammt Ayaan Hirsi Ali auch die vermeintlichen Reformatoren des Islams, die in angepassten Versionen des Korans versuchten, die ganz gewalttätigen Stellen abzumildern: „Das Verwunderlichste an diesem verzweifelten Bemühen, die muslimische heilige Schrift ‚neu zu interpretieren‘, ist, dass kein einziger dieser intelligenten und so wohlmeinenden Männer und Frauen mit der Vorstellung leben kann, die anstößigen Teile der Schrift ganz abzulehnen. In ihren Händen wird Allah, der Gott der Klarheit, zu einem Gott der Zweideutigkeit. Aus Mohammed, dem ganz eindeutigen Vermittler von Allahs Wort, wird jemand, der sich unklar ausdrückte und der Nachwelt einen diffusen Mischmasch unzähliger Regeln hinterlassen hat.“

Auch, dass meisten Muslime scheinbar gemäßigt sind und den Geboten des Korans nicht täglich folgten, dürfe nicht falsch verstanden werden, so die Autorin: „Ein gemäßigter Muslim mag die Gebote des Islam nicht auf dieselbe Weise wie ein fundamentalistischer Muslim befolgen, etwa das Tragen des Schleiers oder die Weigerung, einer Frau die Hand zu geben. Aber sowohl die Fundamentalisten als auch die sogenannten Gemäßigten sind sich im Hinblick auf die Authentizität, Wahrhaftigkeit und den Rang der muslimischen Schrift einig.“ Letztlich müssten die Westler sich endlich trauen, Unterschiede klar zu benennen und auch zu bewerten. Denn: „Alle Menschen sind gleich – aber das gilt nicht für alle Kulturen und Religionen. […] Es gehört zur muslimischen Kultur, Frauen zu unterdrücken, und zu allen Stammeskulturen, Patronage, Nepotismus und Korruption zu institutionalisieren. Die Kultur der westlichen Kultur ist besser.“

Es gibt eine Perspektive

Doch Ayaan Hirsi Ali bleibt nicht bei dieser Kritik, wie es viele andere Autoren tun. „In diesem Kampf der Kulturen muss der Westen unbedingt seinerseits Kritik an den Kulturen farbiger Menschen üben. Wir müssen den relativistischen ‚Respekt‘ für nichtwestliche Religionen und Kulturen aufgeben, wenn Respekt nur ein Euphemismus für Beschwichtigung ist. Aber wir dürfen nicht bei der Kritik stehen bleiben. Wir müssen dringend eine alternative Botschaft anbieten, die dem Gebot der Unterwerfung überlegen ist.“ Einige dieser Lösungsvorschläge liefert sie selbst, die meisten drehen sich dabei um Bildung und Aufklärung der muslimischen Migranten. Lediglich der Aufruf zur christlichen Gegen-Missionierung – weil es sich beim Christentum mittlerweile um eine friedliche Religion handle – überzeugt keineswegs. Hier driftet die Vertreterin des starken und säkularen Staates plötzlich von bisher propagierten Überzeugungen ab.

Von der persönlichen Erfahrung zur Kritik am System Islam

Bekannt wurde Ayaan Hirsi Ali nicht nur dadurch, dass der muslimische Fundamentalist Mohammed Bouyeri den niederländischen Filmemacher Theo van Gogh auf offener Straße abmetzelte und eine Morddrohung an sie an die Brust der Leiche heftete. Sie schrieb auch unter anderem den autobiografischen Weltbestseller „Mein Leben, meine Freiheit“. Darin schilderte sie ihren Lebensweg von Somalia in den freien Westen, vom Volks-Islam zum aufgeklärten Staatsbürger. Auch ihr neues Buch „Ich bin eine Nomadin“ trägt stark autobiografische Züge, entpuppt sich aber bei der Lektüre als schlagkräftiges und argumentatives Plädoyer gegen den Islam. So trägt die englische Übersetzung auch den passenderen Untertitel „A Personal Journey Through the Clash of Civilazations“.

Kritiker werfen der Islamkritikerin wie üblich vor, dass man nicht vom eigenen Leben auf die Allgemeinheit schließen könne. Doch Ayaan Hirsi Ali will mit ihren Büchern vor allem eigenes Denken provozieren und zum eigenen Handeln motivieren. Dafür eignen sich Emotionen einfach am besten. Studien, die belegen, was die Autorin behauptet, gibt es indes längst genug.

Offener Brief an eine Bundestagsabgeordnete

Posted in Aus dem Rechten Eck with tags , , on 6. Februar 2010 by derwille

Als am 27. Januar Israels Staatspräsident Schimon Peres das Kaddisch-Gebet für die Opfer der Schoah sprach, erhob sich der Bundestag zu Ehren der ermordeten Juden. Die Abgeordnete Sevim Dagdelen von der Linkspartei blieb hingegen sitzen. Nun haben drei Pfarrer einen offenen Brief an die Politikerin verfasst, den Israelnetz.com im Wortlaut dokumentiert.

Sehr geehrte Frau Dagdelen,

Respekt ist das, was einen überkommt, wenn man zurückblickt, lat. respectare. Am Jahrestag der Befreiung von Auschwitz saßen Sie im Deutschen Bundestag. Sie saßen da, als Schimon Peres zurückgeblickt hat und seinen Großvater vor sich sah, wie er ihn, den Elfjährigen, in einen Zug setzt, der ihn nach Israel bringt, bevor ihn Deutsche umbringen konnten. Sie saßen da, als er, der Überlebende, das Kaddisch sprach für sechs Millionen, die ermordet wurden, und saßen da, als er, der Präsident des Staates Israel, sagte „Nie wieder.“ Sie saßen da und blieben sitzen, als sich der Bundestag erhob.

Sie sitzen aber nicht, das ist uns klar, für eine Nazi-Partei im Parlament, sondern stehen für DIE LINKE. In Ihrer Fraktion werden Sie als „Sprecherin Migrations- und Integrationspolitik“ geführt. Zu wem sprechen Sie, wenn Sie sitzen bleiben? Sind auch die Anhänger der Hisbollah darunter, mit denen Sie auf Demos gehen und den „Tod! Tod Israel!“ verlangen? Antisemitismus ist die Leidenschaft, die den Tod der Juden wünscht. Nur dass Sitzenbleiben nicht sehr leidenschaftlich wirkt, eher kalkuliert. Als rechnete es sich für Sie. Blieben Sie sitzen im Bundestag, weil Sie den Sitz im Bundestag behalten wollen? Könnte sein, dass Sie gar keine Antisemitin sind, sondern eine Politikerin, ganz leidenschaftslos.

Nur dass gerade dies uns fassungslos macht. „Meine verehrten Anwesenden“, hatte Schimon Peres im Bundestag gesagt, „die Shoa wirft schwierige Fragen zur tiefsten Seele des Menschen auf. Wie böse kann der Mensch sein?“ Seit Hannah Arendt dämmert uns, wie banal das Böse sein kann, sie hat die Banalität des Bösen als „Unwillen“ beschrieben: „Da ist keine Tiefe, es ist nicht dämonisch. Es ist einfach der Unwille, sich je vorzustellen, was eigentlich mit dem anderen ist.“ Einfach der Unwille, „an der Stelle jedes andern zu denken“. An der Stelle eines 11jährigen, den der Großvater zum Zug bringt. An der Stelle des 86jährigen, der Ihnen sagt: „Ich danke Ihnen.“

Einfach der Unwille mitzufühlen. Der einfache Wille, nichts wissen zu wollen. Früher liefen sie mit, heute bleiben Sie sitzen, es widert uns an. Die Kirchen, die wir bespielen, sind Kirchen der Kulturen, es sind offene Häuser, und manche Gespräche werden darin so offen geführt, dass es weh tun kann. Auch Sie sind hier zu Gast gewesen. Sie werden es nicht mehr sein, Sie sind uns nicht erwünscht. Sie haben denen, die überlebt haben, den Respekt verweigert, unseren haben Sie restlos verloren.

Pfr. Barbara von Bremen | St. Petri-Kirche Dortmund

Pfr. Thomas Schöps | Bleckkirche

Pfr. Thomas Wessel | Christuskirche Bochum

Wille:  Leider ist auch der Bundestag in Deutschland nicht von Leuten ( wie dieser DAGDELEN) ohne Verstand gefeit!

Kein Zimmer für Juden in Tiroler Hotel?

Posted in Aus dem Rechten Eck with tags , on 11. Mai 2009 by derwille

MAILAND/LAIBACH. „Zwei gravierende antisemitische Vorfälle in Österreich – Tiroler Hotel weist jüdische Familie ab und in Mauthausen Störaktion der Nazis“. So übertitelte die einflussreiche Mailander Tageszeitung „Corriere della sera“ am Montag auf ihrer Homepage. Der „Corriere“ zitierte dabei – wie auch die slowenische Nachrichtenagentur STA – einen Bericht der „Tiroler Tageszeitung“ (TT) von Samstag.

In dem TT-Bericht hieß es unter anderem, einer Wiener Familie sei bei der Zimmersuche für einen 14-tägigen Sommerurlaub im Tiroler Ort Serfaus in einer E-Mail vom „Haus Sonnenhof“ mitgeteilt worden, dass die gewünschte Ferienwohnung zwar noch frei sei, man jedoch wegen „schlechter Erfahrungen“ keine jüdischen Gäste mehr aufnehmen wolle.

Der fünffache Vater, der nicht namentlich genannt werden wollte, zeigte sich demnach „total verblüfft“.“Ich bin seit meiner Geburt Wiener, meine Gattin ist Belgierin. Es tut mir leid für unsere jüdischen Mitbürger, dass so etwas nur möglich ist“, sagte der Mann laut TT.

Irmgard Monz, Inhaberin des Sonnenhofs, wollte ihr Verhalten gegenüber der TT nicht begründen. Es sei ihr Recht, auszuwählen, wer in ihrem Haus wohne.

„Aber Österreich hat sich noch durch einen anderen antisemitischen Vorfall beschmutzt“, schrieb der „Corriere“ weiter und berichtete über die „Heil Hitler“-Rufe und Pöbeleien vermummter Neonazis bei der Mauthausen-Gedenkfeier am Sonntag.

Wille: Typisch Österreich. Man will keine Juden als Urlauber. Man sollte diesen „Haus Sonnenhof“ aus SERFAUS überhaupt meiden. Nun habe ich schlechte Erfahrungen mit Tiroler Bürger.

Islaminstitut: Zunehmender Antisemitismus im Zuge der Islamisierung

Posted in Aus dem Rechten Eck, Islam with tags , , on 24. April 2009 by derwille

BONN (inn) – Der Islamexperte Albrecht Hauser hat vor einem wachsenden Antisemitismus in der islamischen Welt gewarnt. Auch unter muslimischen Jugendlichen in Europa werde Judenhass immer offener propagiert, so der Zweite Vorsitzende des Institutes für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz. Anlass waren die neuesten Äußerungen des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad auf der UN-Konferenz gegen Rassismus in Genf.

Ahmadinedschad hatte Israel unter anderem als „grausamstes und rassistisches Regime“ beschrieben, das „unter dem Vorwand jüdischen Leidens“ gegründet worden sei. Nach Einschätzung Albrecht Hausers haben sich antisemitische Tendenzen sowohl in den islamischen Ländern als auch unter muslimischen Jugendlichen in Europa im Zuge des Nahostkonflikts in den vergangenen Jahrzehnten verschärft. Dabei wurden häufig die alten antijüdischen Hassbilder und antisemitischen Hetzschriften aus Europa über eine so genannte „jüdische Weltverschwörung“ aufgegriffen und mit dem religiös und historisch gewachsenen muslimischen Überlegenheitsgefühl gegenüber den Juden kombiniert.

Vorwurf eines kreuzfahrerisch-zionistischen Kriegs gegen den Islam

Bereits der im 20. Jahrhundert einflussreiche islamistische Denker Sayyid Qutb hatte behauptet, die Juden führten einen kreuzfahrerisch-zionistischen Krieg gegen den Islam und seien verantwortlich für verderbliche Einflüsse wie Frauenemanzipation, Individualismus und Säkularität. Schriften wie die „Protokolle der Weisen von Zion“ oder Hitlers „Mein Kampf“ erfreuten sich in vielen islamischen Ländern bis heute großer Beliebtheit, so Hauser. Islamistische Kreise begrüßten und unterstützten indirekt die nationalsozialistische „Endlösung der Judenfrage“.

In den vergangenen Jahrzehnten hätten islamistische Grupperungen wie Hamas und Hisbollah, die meist sowohl als soziale Einrichtungen als auch als terroristische Kampfeinheiten agierten, die Theorien Qutbs aufgegriffen und den Nahostkonflikt in ihrer vor allem medial betriebenen Propaganda als eine Art unausweichlichen Endkampf dargestellt. „Immer wieder haben sie unmissverständlich die Vernichtung des Staates Israel als ihr Endziel beschrieben. Weitere Indizien für einen wachsenden und tief verwurzelten Antisemitismus sind die starke gesellschaftliche Rezeption alter europäischer Ritualmord- und Verschwörungstheorien und antisemitische Karikaturen in arabischen Printmedien.“

Mohammed und die Juden: Von theologischer Kritik zur erbitterten Feindschaft

Eine kritische bis feindliche islamische Haltung gegenüber den Juden findet sich laut Hauser bereits im Koran und der frühislamischen Geschichte. Mohammed habe sich zunächst um eine Anerkennung seiner Botschaft bei Juden und Christen bemüht. Nachdem er von diesen mehrheitlich in seinem Sendungsanspruch abgelehnt worden war, habe er die Juden in Medina sowohl verbal als auch militärisch immer stärker angegriffen. „Er warf ihnen Unglauben und Verspottung der göttlichen Botschaft, Hochmut, Egoismus und Vertrauen auf Macht und Reichtum vor.“

Der Vorwurf der Schriftverfälschung richte sich sowohl gegen die Christen als auch gegen die Juden, hieß es weiter. In Sure 5,82 würden die Juden neben den Polytheisten als die größten Feinde der Gläubigen beschrieben. Nach Sure 5,60 und 7,166 bestrafe Gott die Juden für ihren Widerstand, indem er sie in Schweine und Affen verwandle. In der antiisraelischen und antisemitischen Propaganda zahlreicher islamistischer Gelehrter und Aktivisten werde zudem auf das persönliche Vorbild Mohammeds verwiesen. Als politischer, militärischer und religiöser Führer der muslimischen Gemeinschaft habe er die besiegten jüdischen Stämme entweder umbringen, vertreiben oder in die Sklaverei verkaufen lassen. Die Reduzierung der sozialen Stellung der Juden auf die Rolle so genannter Schutzbefohlener sei bereits von Mohammed im Koran festgeschrieben worden.

Wille:  Wenn man hier den letzten Absatz liest, sieht man es sehr deutlich, das der Islam von sich auf andere schliesst. Dadurch weisst man, dass der Moslem sich selbst als Affe und Schwein wahrnimmt. Der Moslem gibt auch zu, dass der Koran eine Fälschung ist und noch dazu den Verstand tötet.