Archive for the Hamas Category

In Wahrheit ist die Mordgier der Araber das Friedenshindernis, sagt ein Soldat, der in der [so genannten] West Bank gedient hat.

Posted in Extremismus, Gaza, Hamas, Islam, Israel on 7. Mai 2012 by derwille

 

Beerdigung der von jungen Arabern ermordeten Familie Fogel. 

 Vergangene Woche endete mein monatelanger Reservedienst in Judäa und Samaria; dies war seit meinem obligatorischen Dienst in der IDF mein erster Aufenthalt in diesen Gebieten. Wenn man ein paar Jahre älter geworden ist, dann verändert sich die Sichtweise. Man sieht die verschiedenen Umstände klarer und gelangt zu neuen Schlussfolgerungen. Vergesst alles, was man euch beigebracht hat: Von wegen Straßensperren, Kontrollen, Demütigungen, Apartheid. Ich bin einer anderen Realität begegnet und beschreibe nun meine Eindrücke. 

Jeder Mensch darf etwas anders als schockierend empfinden, entsprechend seiner Glaubensüberzeugung, seinen Moral- und Wertvorstellungen und seiner Weltsicht. Manche betrachten eine Militärpatrouille, die einen Palästinenser wegen einer Sicherheitsüberprüfung anhält, als moralisches Verbrechen und sind tief erschüttert. Ich ziehe es vor, wegen anderer Ursachen erschüttert und entsetzt zu sein.

Ich war erschüttert, als ich begriff, dass etliche Israelis ihr tägliches Leben unter beständiger Lebensgefahr führen, und dass eine jüdische Ortschaft von einem Zaun umgeben werden muss, damit deren Einwohner nicht niedergemetzelt werden.

 Plötzlich verstand ich, was wahrhaft entsetzlich ist: dass ich am abendlichen Beginn eines jüdischen Feiertages neben einem jüdischen Dorf in einem Versteck Wache halten musste, um den Mord an Juden durch die in der Nachbarschaft wohnende arabische Bevölkerung zu verhindern; denn, ein jüdischer Feiertag ist natürlich ein wunderbares Datum für Terrorgruppen, um den Juden noch etwas mehr Schmerz zuzufügen.

 Ich war erschüttert, zu erfahren, dass Juden nicht gestattet ist, im Tal unterhalb ihres Dorfes wandern zu gehen und dass sie die umliegenden Dörfer nicht betreten dürfen, weil sie diese nicht mehr lebendig verlassen würden. Und ich war erschüttert, zu erfahren, dass ihre Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, und dass sie zu bestimmten Zeiten nicht einmal ihr Dorf verlassen dürfen. Sie leben unter der beständigen Bedrohung, gesteinigt, erschossen und gelyncht zu werden.

 Seit Jahren erzählt man uns die Lüge, dass unsere Anwesenheit dort das Hindernis für den Frieden wäre; gleichzeitig werden alle Arten seltsamer Entschuldigungen für den mörderischen Terror vorgebracht.

 Aber über das Massaker in Hebrons jüdischer Gemeinde im Jahr 1929, das sich ganze 38 Jahre vor der Eroberung von Judäa und Samaria ereignet hat, erzählt man uns nichts. Genauso wenig erzählt man uns, dass zwischen 1949 und 1956 mehr als 300 jüdische Zivilisten bei “palästinensischen” Terrorangriffen ermordet worden sind.

 Das Verhindern von Massenmord

Niemand erzählt uns, dass die palästinensische Befreiungsorganisation im Jahr 1964 gegründet wurde; das war drei Jahre bevor Judäa und Samaria unter dem Kommando des IDF Stabschefs Yitzhak Rabin erobert wurden.

 Jedes einzelne Gebiet, das bis zum heutigen Tag an die Palästinenser übergeben wurde, wurde anschließend mit einer Terror Infrastruktur ausgestattet. Und das jüngste Beispiel – die Evakuierung von Gush Katif – zeigt dies in der klarst möglichen und offenbarsten Art und Weise.

 Die Palästinenser entwickeln ihren Hass gegen Israel nicht wegen des Soldaten am Checkpoint. Dieses ist meine persönliche Überzeugung. Sie beziehen ihren Hass direkt vom Fernsehen, das die Palästinensische Autonomiebehörde und die Hamas ausstrahlen. In diesem Fernsehen werden Juden mit Affen und Schweinen verglichen, die getötet werden müssen. Sie beziehen ihren Hass von der Hetze in Moscheen, Schulen und von den Photos von “Märtyrern“, die jede Wand und jeden Platz in den arabischen Städten in Judäa und Samaria zieren.

 Sie holen ihren Antrieb zum Hassen von ihren palästinensischen Idolen, Marwan Barghouti und dem Massenmörder Yasser Arafat. Sie werden durch öffentliche Plätze und Fußballstadien inspiriert, die nach Terroristen benannt wurde; Jahrzehnte der Hetze und der Verrohung zeigen ihre Auswirkungen.

 Ich bedauere, dies feststellen zu müssen, aber die Gleichung ist schlicht und einfach die: Ohne unsere Anwesenheit dort, würden wir einen Massenmord an Juden durch die Hände der Araber erleben, gegen den die Morde von 1929 sich noch vergleichsweise geringfügig ausnehmen würden.

Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Soldaten der IDF während ihres Dienstes in den Territorien komplizierten Situationen gegenüberstehen. Meine Kameraden und ich, die wir aufgerufen wurden, dort zu dienen, gingen nicht dorthin, um Blut zu vergießen, zu erniedrigen oder auf der Ehre der Palästinenser herumzutrampeln. Das Gegenteil ist der Fall. Wir wurden alle im Sinn der zionistischen Werte, Toleranz und dem Wunsch nach Frieden erzogen, gleichgültig ob die politischen Ansichten eher nach links oder rechts tendierten. Ich weiß dass die echten Linken keine radikalen Aktivisten oder gewalttätigen Anarchisten sind, die an Freitagen auf IDF Truppen Steine werfen. Für mich repräsentiert die wahre Linke: Rabin, möge er in Frieden ruhen, Zionismus, Aufbau und Freundschaft. Auch wenn wir politisch nicht in allem übereinstimmen, werden wir dennoch weiterhin Seite an Seite kämpfen.

 Und auch abgesehen von der politischen Debatte bin ich stolz in Judäa und Samaria zu dienen, Ich bin stolz, dass dank mir und meinen Mitreservisten, die Einwohner des Dorfes sicher Pessach feiern konnten, ohne ermordet zu werden. Ich bin stolz, dass die Straßensperre, an der ich gedient habe, verhindert hat, dass Messerstecher und Sprengstoff hinter die grüne Linie gelangen konnten. Ich bin auch stolz, dass meine Anwesenheit verhindert hat, dass Felsbrocken auf jüdische Autos geschleudert worden sind. Ich bin stolz, dass ich all diese Einsätze ausführen konnte, und so Morde und Schaden für Menschenleben verhindern konnte.

Yaniv Blumenfeld, 25, lebt in zentral Israel und dient bei den Fallschirmjägern.

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Raketenbedrohung Israels (Der neue islamistische ‚hybride Krieg‘ zur Judenvernichtung und Weltherrschaft)

Posted in Hamas, Iran, Israel, Libanon on 16. Dezember 2011 by derwille
Ulrich W. Sahm, Jerusalem

Tausende Raketen stehen bereit, um Israel von allen Seiten zu beschießen und jeden Ort zu treffen. „Keine Stelle in Israel ist mehr immun.“ Uzi Rubin, 67 , der „Erfinder“ der mit den Amerikanern entwickelten „Arrow“ Abwehrrakete gegen ballistische, mit atomarem Sprengkopf bestückte Raketen, hat bei einer Pressekonferenz in Naharijah nahe der Grenze zu Libanon das Raketenarsenal und das strategische Konzept hinter der Bedrohung von Iran, Syrien, der Hisbollah im Libanon und der Hamas im Gazastreifen analysiert.

Nicht nur die Anzahl der geschätzten 50.000 Raketen allein bei der Hisbollah-Miliz im Libanon oder die potentielle Fähigkeit des Iran, künftig Atombomben über Tel Aviv abzuwerfen, bestimmen deren Bemühungen, neue Raketen mit noch größerer Reichweite zu entwickeln. Rubin, heute Berater des israelischen Verteidigungsministeriums, beobachtet das Geschehen in arabischen Staaten, um israelische Antworten zu suchen. „Ich sammle Bilder arabischer Waffensysteme und vermute, dass der Unterschied zwischen öffentlich zugänglichen Fotos und geheimen Informationen nicht sehr groß ist.“ Seine Präsentation habe die neuesten Entwicklungen mit ungewissem Ausgang in Syrien noch nicht berücksichtigen können. Rubin redete von einer „radikalen Koalition“ gegen Israel, ausgehend von Iran, mit Syrien als Verbündetem und Hisbollah wie Hamas als „Satelliten“. Ob die Hisbollah den Libanon beherrsche oder der Libanon die Hisbollah kontrolliere, könne man nicht genau sagen. Im Gazastreifen gebe es neben der Hamas inzwischen auch den „Islamischen Dschihad“. Die Hamas habe die Unterstützung des Iran verloren. Die jüngste Runde der Gewalt zwischen Gaza und Israel sei vom erstarkten „Islamischen Dschihad“ ausgegangen. „Hisbollahchef  Hassan Nasrallah ist der eloquenteste Sprecher dieser radikalen Koalition, sagt aber das gleiche wie iranische Generäle“ erklärt Rubin. „Ich liebe diesen Mann nicht, aber ich mag seine Reden. Sie sind Kunstwerke.“ Der Fachbegriff für das neue Kriegskonzept sei „Hybrider Krieg“. Nasrallah definierte es 2008: “Wir haben eine neue Form der Kriegsführung entwickelt, wie es sie in der Welt noch nicht gab, irgendwas zwischen klassischem Krieg und Guerillakampf.“ Das Konzept folge der Vorstellung, dass die westlichen Gesellschaften innerlich schwach und moralisch korrupt seien. Sie hätten Angst vor Verlusten „weil sie sich an das Leben klammern“. Im Gegensatz dazu seien die Kämpfer des „Hybriden Krieges“ stark, moralischen aufrecht, heroisch und ohne Angst, weil sie den Tod umarmen. Der „Hybride Krieg“ nutze eine empfundene soziale Asymmetrie, um die Gesellschaft des Gegners nicht aber dessen Streitkräfte zu zerstören. Die Idee sei nicht ganz neu, sagt Rubin. Sie gehe teilweise auf Mao Tse-tung zurück. Sie sei schon in Vietnam und Afghanistan praktiziert worden. Zu ihren Methoden gehöre Einschüchterung und die Drohung, das Hinterland des Feindes mit Raketen zu zerstören, ein Zermürbungskrieg mit intensiven verlustreichen Attacken auf dessen Zivilbevölkerung (etwa mit Raketen oder Terroranschlägen), sowie das Verteilen und Verstecken der eigenen offensiven Waffen in zivilen Wohngebieten. So könnten die eigenen Waffen Gegenmaßnahmen des Feindes am besten überleben und führten dank dieser Verwendung „menschlicher Schutzschilde“ zu einer Delegitimierung des Gegners. Gemäß westlichen Normen dürfen keine „unschuldige Zivilisten“ getroffen werden, selbst wenn Waffenlager unter Schulen oder Hospitälern oder in Moscheen eingerichtet worden sind und eigentlich, sogar gemäß den Genfer Konventionen, sich in legitime militärische Ziele verwandeln. „Für Nasrallah handelt es sich um einen Krieg zwischen zwei Gesellschaften. Deshalb unterscheidet er nicht zwischen Kämpfern und unbeteiligten Zivilisten, da die gesamte Gesellschaft am Kampf beteiligt ist“, erklärt Rubin die Unbedenklichkeit, Kinder und Dorfbewohner als „menschliche Schutzschilde“ für militärische Anlagen zu missbrauchen. „Sie sind stolz darauf, dass auch ihre Frauen und Kinder den Tod umarmen, wie es die Hamas 2009 während des Gazakrieges es darstellte.“ Die moralische Niederlage, Israels oder der USA, sei umso größer, je mehr „unbeteiligte Zivilisten“ durch „Kolateralschaden“ getötet werden. Gemäß dem Konzept werden die feindlichen Streitkräfte provoziert, um sie ausbluten zu lassen und um so deren Gesellschaft zu demoralisieren. Und gleichgültig wie eine Schlacht ausgeht oder und wie hoch die eigenen Verluste sind, werde sie immer als ein „Sieg“ dargestellt. Das verwirre die westlichen Gegner. „Wenn Nasrallah oder die Hamas nach einem Krieg mit Israel behaupten können, dass sie immer noch existieren, ist das für sie ein Zeichen, dass sie den Krieg gewonnen haben“, erklärte Rubin. Das mache diese Organisationen „unbesiegbar“. Auch Syrien habe sich nach dem Jom Kippur Krieg 1973 diesem Konzept angeschlossen. Bis dahin führte es noch einen klassischen Krieg mit vielen Panzer und einer großen Armee. „Heute nicht mehr. Die Panzer verrosten irgendwo, während Syrien sein Raketenarsenal ausbaut und eine bewegliche Infanterie verstärkt hat.“ Die Syrer investieren viel in Flak und Waffen gegen Schiffe wie Panzer, weil sie den Gegner provozieren und dann mit viel Feuerkraft zerstören wollen. Rubin erzählt, jahrelang Bilder syrischer Militärflugzeuge gesucht und keines gefunden zu haben, weder am Boden noch im Flug. Die Syrer hätten nichts veröffentlicht und alles versteckt. Aus unerfindlichen Gründen hätten die Syrer vor einem Jahr eine Parade abgehalten und dabei auch einige ihrer Flugzeuge gezeigt, darunter ehemals sowjetische Suchoi „die wohl nirgendwo anders mehr fliegen“ und „hoffnungslos veraltete“ MIG 29, die Syrien 1991 in Moskau gekauft habe. Im Gegensatz zu den Syrern liebt der Iran Militärparaden. Aber auch dort gab es nur veraltete Flugzeuge zu sehen, die Iran teilweise noch in Zeiten des Schah erworben hat und die in keiner anderen Luftwaffe mehr im Dienst stünden, wie die Phantom F-4. „Sie investieren nicht mehr in ihre Luftwaffe, obgleich die Iraner das Geld dazu hätten.“ Stattdessen rüsten sie ihre Raketenarsenale auf. Rubin zeigt Bilder und erklärt, wie durch Abmessen von Umfang und Länge der Raketen die Reichweite und das Gewicht des Sprengkopfes der iranischen Schihab, Silsal oder Aschura Raketen mit den symbolischen Namen ermittelt würden. Es handle sich um in Nordkorea, China und Russland entwickelte, aber im Iran verbesserte Systeme. „Es ist mir unverständlich, wozu der Iran die BM25 Musudan Rakete mit 3000 Kilometern Reichweite, also fast bis London, benötigt“, sagte Rubin. Doch die Antwort lieferte Präsident Ahmadinidschad in einer geheimen Rede. Darin äußerte er den Traum einer iranischen „Weltherrschaft“. Jene Landstreckenrakete stamme ursprünglich aus Nordkorea, wo die gleiche Frage gestellt werden musste, da die Feinde Japan oder Südkorea viel näher bei Nordkorea liegen. Die Antwort war, dass Pjönjang wohl auch amerikanische Stützpunkte in Guam im Pazifik treffen können wolle. Mysteriös ist für Rubin auch, wieso sich die Hisbollah im Libanon Raketen zugelegt hat, die El Arisch in Ägypten und sogar Saudi Arabien erreichen können. Weiter erzählte Rubin, am vergangenen Montag, zum ersten Mal „in der Geschichte“, bewegte Bilder des Starts einer syrischen SS21 “Tochka” Scud-Rakete gesehen zu haben. Die Reichweite von 700 Kilometern mache Sinn, selbst wenn es Syrien nur darum gehe, das von seiner Grenze nur 200 Kilometer entfernte Tel Aviv zu treffen. Denn so könnten die Raketen von der Grenze zu Iran aus abgeschossen werden und seien so relativ geschützt vor Angriffen der israelischen Luftwaffe. Bei einer Show in Teheran sei bei einer Rakete die Reichweite von „1948 Kilometern“ angegeben worden. Verwirrt hätten Amerikaner gefragt: „Was ist denn das für eine Angabe?“ Rubin erklärte ihnen, dass es sich um das Gründungsjahr Israels handelte… Iran verfüge auch über 12 oder 20 Marschflugkörper, die 2000 aus der Ukraine gestohlen und nach Iran gebracht worden seien, angeblich um sie nachzubauen. Rubin erinnerte daran, dass Iran Silsal Raketen an die Hisbollah im Libanon geliefert habe. Nasrallah hatte 2006 gedroht, mit ihnen Tel Aviv treffen zu wollen, was aber nicht geschehen ist, weil Israel mutmaßlich deren Silos rechtzeitig zerstören konnte. Rubin zeigte wie Iran die Raketenspitzen mit Sensoren versehen habe, sodass sie nicht nur willkürlich die israelische Metropole, sondern sogar spezielle Ziele in der Stadt treffen könnten. Rubin ging auch auf die Bewaffnung der Hamas im Gazastreifen ein. In jüngster Zeit filmten israelische Drohnen das Entladen einer neuen Rakete, die von vier Männern getragen werden musste und doppelt so lang war, wie alle bisher auf Israel abgeschossenen Raketen, die in Beer Schewa und kurz vor Tel Aviv einschlugen. Die neue Rakete wurde zerstört. Die Männer und der Befehlshaber der Raketeneinheit des Islamischen Dschihad wurden getötet. Rubin berichtete bei der Gelegenheit, wieso die Hamas im Jahr 2000 begonnen habe, mit einer explosiven Mischung aus Zucker und Kunstdünger betriebene primitive Kassam-Raketen zu bauen. „Zwischen dem Westjordanland und Israel gab es damals keinen Zaun. Da konnte man ungehindert Attentäter losschicken. Aber um Autodiebstähle zu verhindern, hatte Israel einen Zaun rund um den Gazastreifen gezogen. Um Israel weiter bekämpfen zu können, seien deshalb „lokal produzierte Raketen aus Materialien, die aus Israel importiert werden konnten“, zum Einsatz gekommen. Israel habe dem Gazastreifen weder Zucker noch Dünger vorenthalten können, „weil das unmenschlich gewesen wäre“, sagte Rubin zynisch. Ihm selber sei das eigene Auto fünf Mal in Richtung Gazastreifen gestohlen worden. Erst später habe die Hamas durch die Schmugglertunnel vom Iran gelieferte Katjuschas (Stalinorgeln), Gradraketen und Fadjar importiert. Rubin kommt zum Schluss, dass kein anderes Land neben Israel derart bedroht werde. Einzigartig sei, dass die Raketen von Terrororganisationen (Hisbollah, Hamas und Dschihad) abgeschossen werden könnten, die von einem ordentlichen UNO-Mitglied und Staat (Iran) unterstützt und beliefert würden. Israels Gegenmittel seien „hoch intensive offensive Gegenangriffe“, also kurze Kommandounternehmen, und ein neu entwickelter Raketen-Abwehrschirm, also ein passiver Schutz.

Jetzt bestaetigt: Deutschland drohte Israel mit Stornierung des U-Boot-Deals um Geld fuer das neue Hamas-Fatach-Buednis freizupressen… Deutschland, wo stehst du?

Posted in Extremismus, Gaza, Hamas, Israel on 9. Dezember 2011 by derwille

Die Feindlichkeit der deutschen Regierung gegenueber Israel erreicht eine neue Stufe:

Es ist nicht das erste mal, dass Deutschland versucht, Israel gegen seine innersten Interessen zu erpressen, aber diesmal will man sich nicht nur mit irgendeiner Pseudogerechtigkeit gegenueber den ‘Palaestinensern’ einbringen, sondern unterstuetzt fast direkt die Hamas, die mit allen Mitteln die Vernichtung des Judenstaates sucht.

Herzlichen Glueckwunsch ‘historische Verantwortung’ – oder haben wir die nur falsch verstanden? Deutschland muss die Heuchlerei beseite legen und sich entscheiden: Freund Israels, oder Freund seiner Feinde…

Schon damals bekamen wir nur dank Wikileaks die fiese Fratze der deutschen Regierung hinter dem netten ‘israelfreundlichen Laecheln’ zu Gesicht:

Antiisraelischer als die Obama-Administration, deren Hillary Clinton sich gerade wieder – auch erst ohne Mikrofone – als antiisraelisch fixierte und von Fakten frei schwebende, uebertriebene ‘Kritikern’ Israels herausstellte, verlangte der Merkelvertraute Heusgen damals von den Amerikanern, Israel unter Druck zu setzen und es mit der westlichen Rueckendeckung in UNO-Abstimmungen zu erpressen.

Der angebliche Grund war damals der gleiche wie jetzt fuer diese letzte masslose und dreiste Einmischung in israelische Angelgenheiten und erneute Erpressung Israels: Der Bau von Wohnungen in vornehmlichen juedischen Wohngegenden.

Aber gehen wir es mal langsam an:

Die WELT war es, die als erste berichtete, dass die ploetzliche Umstimmung im israelischen Kabinett in Sachen Freigabe eingefrorener PA-Steuergelder, eng mit der Lieferung eines weiteren deutschen Dolphin-U-Boots verknuepft war, welche Deutschland nach verschiedenen Berichten zuvor erbost storniert hatte.

In Israel folgten dann einige Artikel, wie hier bei Ynet, und heute erst berichtete Benjamin Weinthal – der Berlin Korrespondent der Jerusalem Post, dass ungenannte deutsche Offizielle diese Verbindung bestaetigten. Kurz: Deutschland erpresste den juedischen Staat – schon wieder.

Aber gehen wir noch mal etwas zurueck. Was war da mit den ‘palaestinensischen Geldern’ los?

Die WELT schrieb dazu:

“Bei dem Geld handelt es sich um Steuereinnahmen aus den besetzten Gebieten, die Israel für die Autonomiebehörde eingetrieben, aber wegen des palästinensischen Antrags auf Vollmitgliedschaft in der Unesco nicht weitergereicht hat.”

 

Das ist nur teilweise zutreffend, denn waehrend eine urpruengliche Sperrung der Gelder wohl in Israel mit der vertrauensbrechenden und einseitigen UN-Attacke der PA begruendet wurde, sah das am Ende ganz anders aus:

Nach Berichten in Israel wollte man die Gelder – auch auf auslaendischen, sprich vor allem europaeischen, aber auch amerikanischen, Druck – wieder freigeben, da die PA sich in Sachen erzwungende ‘Palaestina’-Ausrufung durch die UN etwas zurueckzog und somit die Begruendung, sich gegen ‘einseitige Schritte’ der PA zu wenden, fuer manche nicht mehr ganz fasste.

Dann aber passierte etwas worueber die deutschen Medien auffaellig wenig, um nicht zu sagen so gut wie NICHTS, berichteten: Machmud Abbas – ich weigere mich seinen ‘Kampfnamen (denn gegen wen kaempft er wohl?) ‘Abu Masen’ als Standardbezeichnung zu verwenden – fuhr nach Kairo in das sich zusehens talibanisierende Aegypten um dort feierlich auf den Hamas-Chef Maschaal zu treffen, sich zu verbruedern und oeffentlich zu erklaeren, dass “keinerlei Meinungsverschiedenheiten” zwischen der ‘palaestinensischen’ Fuehrung in Judea und Samaria (‘Westbank’) und der antisemitischen, genozidalen, verbrecherischen Hamas bestehen.

Das war nicht nur ein weiterer ‘Alleingang’ der PA, sondern eine de facto Kriegserklaerung an Israel: Ein eins-zu-eins Buednis mit der Partei, die sich unsere kompromisslose Vernichtung ganz oben auf die Fahne geschrieben hat, kann keine partnerschaftlich-kritische Beziehung darstellen bzw. Verhaldung oder das Ueberweisen von Geldern weiter ermoeglichen.

Genau so sah es das israelische Kabinett offensichtlich auch und beschloss, die Gelder aufgrund der ploetzlichen Hamas-Ambitionen der PA doch nicht freizugeben und weiterhin zurueckzuhalten.

Aber dann – welch Wunder – ploetzlich, ohne dass irgendeine Aenderung auf der ‘palaestinensischen’ Seite zu erkennen war, wurden die Gelder vom selben Kabinett freigegen – nur Lieberman widersetzte sich oeffentlich gegen diese Frei-Haus-Ueberweisung “an Terroristen“.

Es scheint das Mysterium dieser Handlung, so inkosequent und so vollkommen gegen israelische Interessen und zum Wohle unserer grausamsten Feinde, ist jetzt gelueftet: Deutschland leisete der Hamas und Co. Schuetzenhilfe.

Die deutsche Regierung erpresste Israel mit der Auslieferung eines weiteren strategisch wichtigen U-Boots und machte es von den Ueberweisungen der Gelder an die (Hamas)-PA abhaengig.

Diese U-Boote sollen fuer Israel immens wichtig sein und ich persoenlich denke, dass die angebliche ‘nukleare Zweitschlagoption’ – wenn tatsaechlich vorhanden – nur eine von vielen wichtigen Missionsarten der kleinen aber qualitativ hochueberlgenden israelischen U-Boot-Flotte ist: Besonders in Sachen Informationsbeschaffung, Abfangen von feindlichen Waffenlieferungen, Geheimoperationen tief im Feindeland und fern, sehr fern, von Israel etc. sind sie wahrscheinlich Gold wert.

Deutschland weiss das sicher und weiss daher auch nur zu gut, wie man Israel effektiv gegen seine Interessen erpressen kann.

Juden in Jerusalem? – keine gute Idee fuer die deutsche Regierung

Die Frage ist, warum? Warum tut Deutschland das?

Der angeblich Grund sind Wohnungen. Ja, das schlimme Verbrechen Wohnungen zu bauen und diese dann auch noch von ortsansaessigen Juden erwerben zu lassen… Der U-Boot Deal soll urspruenlich wegen einigen hundert Wohnungen im Jerusalemer Stadtteil Gilo auf Eis gelegt worden sein.

Und ja, fuer die Gruenen war diese “Siedlungspolitik” nicht einmal mit der Kontoueberweisung an Hamas und Co. wettzumachen, sondern trotz allem wollten sie den boese Judenstaat abstrafen und das U-Boot – trotz Vereinbarungen – nicht ausliefern:

“Umso heftiger reagieren sie jetzt, da Merkel doch noch unterschrieben hat: „Die israelische Regierung hält nach wie vor an ihrer Siedlungspolitik fest und genehmigt ständig neue Wohneinheiten. Es ist daher ein falsches Signal, dass die Lieferung der U-Boote doch noch erfolgt“, sagt etwa die außenpolitische Sprecherin der Grünen, Kerstin Müller.”

 

Lassen wir jetzt mal die Siedlungsfrage allgemein aussen vor und gehen nur spezifisch auf die Geschichte im Jerusalemer Stadtteil Gilo ein, welche angeblich Israel fast um ein U-Boot gebracht haette:

Nicht nur, dass es noch Jahre dauern wird, bevor fuer dieses Projekt hier der erste Bagger zu schaufeln beginnt (und jeder Friedensfreund auf der anderen Seite bis dahin drei Friedesnabkommen abschliessen kann), ich finde die Frechheit der deutschen Regierung, Juden ein Recht auf Hausbau in Jerusalem abzusprechen, ist im internationalen Vergleich einfach einmalig.

Sagt mir doch, liebe Frau Merkel und Co., welches Volk auf dieser Erde auf irgendeine Stadt solch einen historischen, durchgehenden, kulturellen und religioesen Anspruch hat, wie das juedische auf Jerusalem? Juden duerfen Jerusalem viel eher ihre zu Hause und als ihre Stadt bezeichnen als Amerikaner Washington D.C., als Tuerken Istanbul, als ‘Syrer’ oder Araber Damaskus, als Deutsche Berlin.

Die atemberaubende Blindheit und antiisraelische Fixiertheit ist atemberaubend und quillt aus allen emotionalen Anfeindungen Berlins gegen unsere gewaehlte Regierung.

Wenn der deutschen Regierung angeblich etwas an unserer Existenz oder auch nur an unserem Recht auf eine solche lieget, wie man dort immer man wieder gerne behauptet, dann warum sich hinter unsere Feinde und gegen uns stellen? Warum Absprachen brechen, warum unsere militaerischen Faehigkeiten beschaedigen, warum Hamasfreunden mit Geld ueberhaeufen? Ist jetzt anstatt unserem ‘Existenzrecht’, das ‘Recht auf Terrorfinanzierung’ zur deutschen Staatsraeson erwachsen? Anstatt unserer Sicherheit, das Wohlergehen der Hamas?

Ich kann mich nicht erinnern, dass der feindliche Zynismus einer deutschen Regierung  je so hoch gegen Israel wie jetzt: Uns mit der Aufkuendigung einer wichtigen militaerischen Bestellungen zu drohen, weil wir Wohnungen in Jerusalem bauen und uns auch noch gegen natioanle Interessen zu zwingen einem antisemitischen Buednis unserer Feinden Gelder (zu unserer Vernichtung) in die Hand zu geben – einfach atemberaubend…

Ja, klar, es stimmt schon, die deutsche Regierung reiht sich damit in eine internationale und natuerlich auch historische Mode, Juden das Wohnen in ihrer heiligsten Stadt verbieten zu wollen und es alle kriminelle Tat hinzustellen.

Und ja, in der sich schnell islamisierenden und radikalisierenden antisemitischen arabischen Welt, wo Deutschland ohnehin schon einen ‘Holocaustbonus’ geniessen kann, lassen sich so Tueren oeffnen und Absatzmaerkte schaffen.

Aber eins geht nicht, liebe deutsche Regierung: Auf zwei Hochzeiten tanzen.

Deutschland muss Farbe bekennen

Seien sie ehrlich – mit sich selbst, mit der deutschen Bevoelkerung und mit uns. Sagen Sie wo sie stehen – auf der Seite Israels oder der Seite unserer Vernichter. Es steht ihnen frei sich fuer die antiisraelische Internationale ins Zeug zu schmeissen, nur seien sie ehrlich. Und wenn Sie uns gegen unsere Sicherheit und Interessen erpressen wollen und die Hamas gerne hofieren, finanzieren etc. wollen, dann sagen sie das offen. In dem Falle, stehen sie zur Feindschaft zum juedischen Staat, zur Ungunst, wenn Juden selbstbestimmt ihrem kleinen Staat errichten, selbstbestimmt verwalten, selbstbestimmt verteidigen, wenn sie wachsen, florieren und erfolgreich sind. Seien sie ehrlich und hoeren sie auf, auf der einen Seite ihr historisches Gewissen mit Phrasen von Freundschaft, Verwantwortung und ‘besonderen Beziehungen’ zu erleichtern und sich toll und ‘judenfreundlich’ zu fuehlen und uns auf der anderen Seite das Messer in den Ruecken stechen bzw. uns die Haende zu binden und es Ihren ‘palaestinensischen Freunden’ in die Haende zu legen – am besten noch per Zwang durch uns.

Frau Merkel muss sich entscheiden – Freund Israels oder Schuetzenhilfe derjenigen, die den naechsten Holocaust planen. Und wenn es zweiteres ist, dann sagen sie das und hoeren sie auf zu heucheln, dann kann sich Israel entsprechend einrichten und bestellt nicht weiter U-Boote bei angeblichen Freunden, die im entscheidenen Moment die Auslieferung davon abhaengig machen, ob wir in der juedischen Hauptstadt Wohnungen fuer Juden bauen oder dass wir doch gefaelligst unseren Feinden die Mittel nicht streichen. Reicht es nicht schon, dass sie die Iraner mit grossen Geschaeften und Technologie bei der Stange halten, und eventuelle militaerische Operationen gegen deren Holocaustbombe kategorisch(!) ausschliesen – ich erinnere an Herr Westerwelles iranischen ‘Blankocheque’, der auch entsprechend von der iranischen Staatspresse gefeiert wurde (Titel: “Deutschland wiederholt heftigen Widerstand gegen die antiiranische Rhetorik der USA und Israel“).

Israel braucht Freunde, keine Heuchler und Beinsteller. Und wenn sie das sind, dann nehmen sie doch bitte den Titel ‘Freund’ aus dem Mund.

Und nochwas, liebe deutsche Regierung: Wenn sie sich schon im Nahostkonflikt verheddern, gleichzeitig behaupten unser Freund zu sein und unsere Feinde auf Haenden tragen, es Juden und Arabern/Moslems zu gleich recht machen wollen, und ihnen das alles zu viel wird, dann halten Sie sich doch einfach raus.

Mehr wert als ein Gefasel von ‘historischer Verantwortung’, die dann im Enddefekt so ausgelegt wird, dass dafuer verantwortlich ist, die Juden schoen an die Leine zu nehmen, damit sie sich nicht zu effektiv gegen ihre Vernichter wehren koennen, ist ein Deutschland, das sich raushaelt.

Wenn das die ‘historische Verantwortung’ und ‘besondere Beziehung’ ist, dann kann sie Israelis und Juden gestohlen bleiben. Oder noch besser: Lassen Sie alle historischen Gewissensspiele in jegliche Richtung draussen und seien Sie einfach ‘a Mensch’, hoeren auf Terroristen zu unterstuetzen und bevorzugen Sie Demokratien ueber islamistische und menschenverachtende Regime.

Seien Sie nicht unser ‘Freund’, sondern Freund der Rationalitaet und Menschlichkeit – das waere doch mal ein Anfang…

Der lächelnde Babymörder

Posted in Extremismus, Gaza, Hamas, Israel on 21. September 2011 by derwille
Das Laecheln des ueberzeugten Judenschlaechters – Hakim schnitt den Kindern – darunter ein drei Monate altes Babymaedchen – die Kehlen im Schlaf durch und ist stolz darauf…
Vergangene Woche hörten wir erstmals die Aufnahmen der Luftfahrtkommunikation, die während der Gräueltaten des 11. September aufgenommen wurden. Diese Tonaufnahmen enthalten auch die Stimme des Anführers Mohammed Atta, kurz bevor er das Flugzeug in das World Trade Center flog. “Wir haben einige Flugzeuge”, sagte Atta. “Bleiben Sie ruhig und alles wird in Ordnung kommen. Wir kehren zum Flughafen zurück.”
Hakims Opfer…
Seine Stimme klingt metallisch, nicht mehr menschlich. In der Tat offenbaren diese Aufnahmen mehr über 9/11 als die Tausende Bücher und Aufsätze, die dazu geschrieben wurden. Es ist dieselbe Stimme, die auf einem 2006 in Afghanistan entdeckten Video zu hören ist. Atta lächelt, macht Späße und lacht in die Kamera.
Vergangene Woche verurteilte ein israelisches Gericht Hakim Awad zu fünfmal lebenslänglicher Haftstrafe für den Mord an fünf Mitgliedern der Familie Fogel in Itamar. Ruth Fogel war im Badezimmer, als Awad ihren Ehemann Udi und ihre drei Monate alte Tochter Hadas tötete, indem er deren Kehlen durchschnitt, als sie im Bett lagen. Awad ermordete Ruth, als sie das Badezimmer verließ. Dann ging er zu einem Schlafzimmer, in dem Ruths und Udis Söhne Yoav (11) und Elad (4) schliefen. Dann schlitzte er deren Kehlen durch.
Vor Gericht lächelte Awad stets in die Kameras, genau wie Atta in seinem Video. Awad sagte aus, er habe “kein Bedauern” und zeigte das V-Zeichen für Victory, Sieg, als er das Gerichtsgebäude verließ. “Ich bin ein normaler Mensch, genau wie Sie, ich habe keine geistige Beeinträchtigung, ich hatte niemals eine schwere Krankheit”, teilte Awad den Richtern mit. Sein Lächeln war echt.
Das Massaker an der Familie Fogel in Itamar, bei dem zwei Palästinenser so gezielt, gefühllos und kalt lächelnd Babys ermordeten, wie man dies sonst nur von den Nazis und Khmer Rouge kennt, wurde von unseren Kommentatoren und Intellektuellen nicht entschlüsselt. Denn uns wurde ja immer gesagt, dass die klare Aussage “sie hassen uns”, die Sprache von Fremdenfeinden, Unterdrückern und Intoleranten sei; dass der zum Genozid führende Antisemitismus in der Asche von Auschwitz begraben worden sei; dass wir höflich und selbstkritisch sein sollten und uns einer Selbstzensur zu unterwerfen hätten.
Eine irreführende Kombination postkolonialer Schuldgefühle gemischt mit liberaler Herablassung hat unser Moralempfinden betäubt und uns blind gegen Awads lächelndes Grinsen gemacht; ein Grinsen, das maßlosen Hass und Verachtung offenbart, sowie physische Aggression mit der Absicht, die Juden zu vertreiben, zu zerstören und auszulöschen.
Wie die Aufnahmen zum 11. September, offenbart auch Awads Lächeln etwas; und zwar das ungenierte schamlose Ausmaß des antijüdischen Hasses in der gegenwärtigen Zeit – vergleichbar mit den schlimmsten Zeiten der Nazis in den frühen 30er Jahren. Man erfährt dadurch mehr als durch all die Bücher, die zum Thema Naher Osten verfasst wurden.
Awad gleicht anderen “lächelnden Attentätern”. Zum Beispiel, dem führenden Kopf der Terrorangriffe auf Bali, Amrozi bin Nurhasyim, der als der “lachende Bombenleger” bezeichnet wurde. Im Jahr 2005 wurden Videoaufnahmen von Beslan veröffentlicht, die zeigen, wie der Anführer der Terroristen lachte, als hunderte Schüler, deren Familien und Lehrer in die mit Sprengstoff versehene Halle getrieben wurden.
Es ist dasselbe Lächeln wie das von Klaus Barbie, dem Gestapo Chef im Südosten Frankreichs von 1942 bis 1944, der die ganze Zeit über lächelte, als die jüdischen Opfer 1997 vor Gericht die Folterungen beschrieben. Im Jahr 2007 hat das US Holocaust Museum ein Photoalbum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, das 116 seltene Photos hochrangiger Nazis im Auschwitz Konzentrationslager zeigt. Josef Mengele, der Lagerarzt, berüchtigt für seine medizinischen Experimente, lächelt während die Gaskammern in Auschwitz-Birkenau am Werk sind.
Deutschland führte den Holocaust nicht aus, weil die Mittel und Möglichkeiten vorhanden waren, sondern weil seine Anführer zuvor in den Menschen den Willen dazu erzeugt hatten. Derselbe totalitäre Wille zu blindem Gehorsam ist auch der Grund für Hakim Awads Lächeln.

PLO-Botschafter will judenfreien Staat

Posted in Extremismus, Gaza, Hamas, Israel on 15. September 2011 by derwille

Gut gemacht von USA Today, das ein palästinensisches Statement jener Art veröffentlicht, bei dem andere Medien gerne ein Auge zudrücken.

„Nach der Erfahrung der vergangenen 44 Jahre militärischer Besatzung und all den Konflikte und Spannungen denke ich, es wäre im besten Interesse der beiden Völker, getrennt zu leben„, sagte PLO-Botschafter Maen Areikat während eines Pressetermins mit Reportern als Antwort auf eine Frage über die Rechte von Minderheiten in einem zukünftigen Palästina.

Ein solcher Staat wäre der erste seit Nazi-Deutschland, der offiziell Juden oder anderen Glaubensangehörigen verbieten würde, dort zu leben; in einem Land, das danach strebte, judenrein oder als von Juden gesäubert zu sein, sagte Elliott Abrams, ehemaliger Offizieller des U.S. National Security Council.

In Israel leben 1,3 Millionen Muslime, die israelische Bürger sind. Juden haben in „Judäa und Samaria“, den biblischen Namen für das Westjordanland, seit Tausenden von Jahren gelebt. Areikat sagte, die PLO strebe einen säkularen Staat an, aber die Palästinenser bräuchten die Trennung, um an der Verwirklichung ihrer eigenen nationalen Identität zu arbeiten.

Die palästinensische Forderung ist inakzeptabel und „eine verabscheuungswürdige Form von Antisemitismus“, sagte Abrams. Eine kleine jüdische Minderheit in einem zukünftigen Palästina stelle bis zu 1% der Bevölkerung und würde die palästinensische Identität nicht beeinträchtigen, sagte er.

„Kein zivilisiertes Land würde so handeln“, sagte Abrams.

Während also Israel trotz seiner 20% arabischer Minderheiten, die nach dem israelischen Recht gleichgestellt sind, als „Apartheid-Staat“ portraitiert wird, wollen die Palästinenser einen dezidiert judenfreien Staat errichten. Stellen Sie sich die Empörung vor, wenn Israel zu verstehen gegeben hätte, es wolle keine Nichtjuden im Land.

Bernd Dahlenburg

WILLE: Das erinnert an die Nazi-Gestapos (diesmal die PLO-Araber) unter Hitler….

Ich bin eine Nomadin

Posted in Aus dem Rechten Eck, Gaza, Hamas, Islam on 9. Juli 2010 by derwille

Mein Leben für die Freiheit der Frauen

Der Islam an sich ist das Problem – wie der muslimische Umgang mit Sex, Geld und Gewalt die Integration verhindert!

von Ayaan Hirsi Ali:

„Der Islam ist nicht nur ein Glaube, er ist eine Lebensweise, eine gewalttätige Lebensweise.“, und „Ich glaube, dass die Unterwerfung der Frauen im Islam das größte Hindernis für Integration und Fortschritt der muslimischen Gemeinschaften darstellt.“, sind die beiden Kernbotschaften der wohl bekanntesten Islamkritikerin der Welt, Ayaan Hirsi Ali. Sie richtet sich dabei weniger an die Muslime selbst, als vielmehr an westliche Politik und Bürger. Sie müssten einerseits verstehen, was für ein Geschenk Demokratie und politische Freiheit bedeuteten. Und andererseits, dass es der Islam ist, der genau diese bedroht.

Die Unterdrückung der Frau ist genuin islamisch

Drei Themenschwerpunkte – Sex, Geld und Gewalt – machen für die Autorin die ausschlaggebenden Missverständnisse aus, die von westlichen Multikulturalisten nicht verstanden würden. Die Unterdrückung der muslimischen Frauen steht dabei natürlich im Vordergrund, ob es sich nun um Ehrenmorde, Beschneidung, Zwangsverheiratung oder generelle sexuelle Verfügbarkeit und Gewalt handle. „Der Ehrenkodex mag in seinen Ursprüngen vorislamisch sein und auf die Stammeskultur zurückgehen, er ist aber heute ein integraler Bestandteil der muslimischen Religion und Kultur.“

Muslime und der Sozialstaat

Als zweites großes Thema spricht Ayaan Hirsi Ali über die Alimentierung von Migranten und Flüchtlingen durch die westlichen Sozialstaaten. Da aber in muslimischen Kulturen wenig über Sparen oder wirtschaftliches Haushalten gelehrt wird und insbesondere Frauen in islamischen Ländern über kein Geld verfügen können, führen monetäre Sozialhilfe und großzügig gewährte Kredite zu auswegloser Verschuldung. Und während mit den staatlich gewährleisteten Geldern oft die Verwandten in der Heimat unterstützt werden, vermisst man jegliche Verantwortung gegenüber der finanzierenden Aufnahmegesellschaft. „Man fragte sie nicht nach ihren Wertvorstellungen, Sitten und Gebräuchen oder ihrer Kenntnis niederländischer Sitten und Gesetze. […] Niemand von uns war bisher Bürger in einem modernen Sinn von Staatsbürgerschaft gewesen. Wir hatten niemals eine auf Mitsprache beruhende Loyalität gegenüber einer Regierung gespürt. Treu waren wir nur der Blutlinie.“

Diese übermäßige Belastung des Sozialstaates durch Migranten aus islamischen Ländern und deren nachfolgenden Generationen aufgrund geringer Teilnahme am Erwerbsleben und hoher Kriminalitätsraten beweisen neuere Studien tatsächlich. „Doch die Überzeugung der Multikulturalisten, dass die somalische Clankultur irgendwie bewahrt werden sollte – selbst wenn die Menschen, die sie hervorgebracht hat, sich entschließen, in westlichen Gesellschaften zu leben –, ist eine Garantie für soziales Scheitern.“

Islam heißt Unterwerfung

Das dritte große Thema zu Gewalt und der Abschottung des muslimischen Denkens führt zum eigentlichen Vorwurf der Autorin an die westlichen Gutmenschen. Die grundlegende Gewalttätigkeit des Islams und die enormen Auswirkungen der Religion auch auf scheinbar gemäßigte Muslime würden immer noch unterschätzt. Das von frühester Kindheit an eingetrichterte Prinzip der Unterwerfung – so die wörtliche Bedeutung von Islam – mache die Menschen abhängig von Autoritäten und anfällig für Fundamentalismen. So verdammt Ayaan Hirsi Ali auch die vermeintlichen Reformatoren des Islams, die in angepassten Versionen des Korans versuchten, die ganz gewalttätigen Stellen abzumildern: „Das Verwunderlichste an diesem verzweifelten Bemühen, die muslimische heilige Schrift ‚neu zu interpretieren‘, ist, dass kein einziger dieser intelligenten und so wohlmeinenden Männer und Frauen mit der Vorstellung leben kann, die anstößigen Teile der Schrift ganz abzulehnen. In ihren Händen wird Allah, der Gott der Klarheit, zu einem Gott der Zweideutigkeit. Aus Mohammed, dem ganz eindeutigen Vermittler von Allahs Wort, wird jemand, der sich unklar ausdrückte und der Nachwelt einen diffusen Mischmasch unzähliger Regeln hinterlassen hat.“

Auch, dass meisten Muslime scheinbar gemäßigt sind und den Geboten des Korans nicht täglich folgten, dürfe nicht falsch verstanden werden, so die Autorin: „Ein gemäßigter Muslim mag die Gebote des Islam nicht auf dieselbe Weise wie ein fundamentalistischer Muslim befolgen, etwa das Tragen des Schleiers oder die Weigerung, einer Frau die Hand zu geben. Aber sowohl die Fundamentalisten als auch die sogenannten Gemäßigten sind sich im Hinblick auf die Authentizität, Wahrhaftigkeit und den Rang der muslimischen Schrift einig.“ Letztlich müssten die Westler sich endlich trauen, Unterschiede klar zu benennen und auch zu bewerten. Denn: „Alle Menschen sind gleich – aber das gilt nicht für alle Kulturen und Religionen. […] Es gehört zur muslimischen Kultur, Frauen zu unterdrücken, und zu allen Stammeskulturen, Patronage, Nepotismus und Korruption zu institutionalisieren. Die Kultur der westlichen Kultur ist besser.“

Es gibt eine Perspektive

Doch Ayaan Hirsi Ali bleibt nicht bei dieser Kritik, wie es viele andere Autoren tun. „In diesem Kampf der Kulturen muss der Westen unbedingt seinerseits Kritik an den Kulturen farbiger Menschen üben. Wir müssen den relativistischen ‚Respekt‘ für nichtwestliche Religionen und Kulturen aufgeben, wenn Respekt nur ein Euphemismus für Beschwichtigung ist. Aber wir dürfen nicht bei der Kritik stehen bleiben. Wir müssen dringend eine alternative Botschaft anbieten, die dem Gebot der Unterwerfung überlegen ist.“ Einige dieser Lösungsvorschläge liefert sie selbst, die meisten drehen sich dabei um Bildung und Aufklärung der muslimischen Migranten. Lediglich der Aufruf zur christlichen Gegen-Missionierung – weil es sich beim Christentum mittlerweile um eine friedliche Religion handle – überzeugt keineswegs. Hier driftet die Vertreterin des starken und säkularen Staates plötzlich von bisher propagierten Überzeugungen ab.

Von der persönlichen Erfahrung zur Kritik am System Islam

Bekannt wurde Ayaan Hirsi Ali nicht nur dadurch, dass der muslimische Fundamentalist Mohammed Bouyeri den niederländischen Filmemacher Theo van Gogh auf offener Straße abmetzelte und eine Morddrohung an sie an die Brust der Leiche heftete. Sie schrieb auch unter anderem den autobiografischen Weltbestseller „Mein Leben, meine Freiheit“. Darin schilderte sie ihren Lebensweg von Somalia in den freien Westen, vom Volks-Islam zum aufgeklärten Staatsbürger. Auch ihr neues Buch „Ich bin eine Nomadin“ trägt stark autobiografische Züge, entpuppt sich aber bei der Lektüre als schlagkräftiges und argumentatives Plädoyer gegen den Islam. So trägt die englische Übersetzung auch den passenderen Untertitel „A Personal Journey Through the Clash of Civilazations“.

Kritiker werfen der Islamkritikerin wie üblich vor, dass man nicht vom eigenen Leben auf die Allgemeinheit schließen könne. Doch Ayaan Hirsi Ali will mit ihren Büchern vor allem eigenes Denken provozieren und zum eigenen Handeln motivieren. Dafür eignen sich Emotionen einfach am besten. Studien, die belegen, was die Autorin behauptet, gibt es indes längst genug.

Die nützlichen Idioten der Islamofaschisten

Posted in Gaza, Hamas, Islam, Israel on 6. Juli 2010 by derwille

Die Empörung nach dem Angriff israelischer Soldaten auf ein Free-Gaza-Schiff ist gross. Was bringt westliche Friedensaktivisten dazu, sich zu Handlangern der Terror-Organisation Hamas zu machen? Die Palästinenser sind wie immer nur Schachfiguren in einem Propagandakrieg.

Als am frühen Morgen des 31. Mai die Schiffe der Free-Gaza-Flottille im Mittelmeer von der israelischen Marine vor der Weiterfahrt in ein unter Seeblockade stehendes Gebiet gewarnt wurden, entgegnete jemand auf einem der Schiffe: «Halt den Mund. Geh zurück nach Auschwitz.»

Obwohl sich Islamisten gern als Holocaust-Leugner hervortun, wusste dieser offenbar genau, was in Auschwitz geschehen ist. Beim Auslaufen des grössten Schiffes der Flotte, der «Mavi Marmara», war gesungen worden: «Khaybar, Khaybar, oh Juden, die Heerscharen Mohammeds werden wieder über euch kommen!» Islamischen Schriften zufolge radierte Mohammed 628 in Khaybar einen jüdischen Stamm aus, bis auf ein paar Frauen, deren Schönste er zu seiner Sexgespielin machte.

Wer wissen will, was die Hamas ist, braucht nur mal im Internet die Satzung dieses Vereins anzuklicken. Da schwindelt dem Leser angesichts des ihm entgegenschlagenden religiösen Hasses, gepaart mit von Mordlüsternheit strotzenden wirren Formulierungen und der Beschwörung islamitischer Überlegenheit.

Aber ach, dass die Hamas und ihre Anhänger Judenhasser sind, kümmert die nützlichen Idioten nicht. Es ist diesen Idioten auch nicht so wichtig, dass vier Wochen vor dem «Blutbad» auf der «Mavi Marmara» im Irak 500 Muslime bei Anschlägen von anderen Muslimen ums Leben kamen. Unerheblich, dass im pakistanischen Lahore wenige Tage vor dem «Blutbad» in zwei Moscheen 94 Angehörige einer Minderheit getötet wurden, weil sie unter Islamisten als Ketzer gelten. Und dass bei Krawallen im Westen Chinas vor einigen Monaten 140 Muslime von chinesischen Einsatzkommandos getötet wurden – was soll’s? Von den nützlichen Idioten im Westen zu alldem kein Wort, denn es waren ja keine Juden daran beteiligt.

Jetzt sind es die Türken, die die Palästinenser für ihre Zwecke nutzen. Als Osmanen haben die Türken gnadenlos über die Araber geherrscht. Wie die Iraner betrachten die Türken die Araber als minderwertige Nomaden und die Palästinenser als gänzlich unwürdig, da sie gegen die Allerminderwertigsten der Minderwertigen, die Juden, den Kürzeren ziehen. Es geht niemandem wirklich um die Palästinenser, ausser vielleicht den Juden. Ja, den Juden. Die Palästinenser sind nämlich ihre nächsten Nachbarn. Dem Rest der Welt geht es um die Symbolik, um die Palästinenser als Opfer.

Die arabischen Herrscher und ihre Handlanger in den Medien benutzen die Palästinenser als Schachfiguren in ihrem Propagandakrieg. Sie behaupten, die Araber seien arm, weil die Juden reich seien – anders ausgedrückt, die Juden hätten den Erfolg Israels den Arabern gestohlen. Dass Israel 1948 eine Ödnis war, tut nichts zur Sache. Wo käme man hin, wenn man die Araber selbst für ihre Rückständigkeit und fehlende Geltung verantwortlich machte?
Die iranischen Herrscher nutzen den in Koran und Islam enthaltenen Judenhass dazu, die islamische Welt aufzureizen, um im Schutz der aufgereizten Stimmung Zeit für die Entwicklung einer Atombombe zu gewinnen.

Die westlichen Friedensaktivisten, die den Islamisten nützlichen Idioten, sind allen auf den Leim gegangen und glauben, sie dienten der Sache des Antiimperialismus, des Antikolonialismus und des Antirassismus. Sie stellen sich hinter die Hamas, eine faschistoide Organisation aus Judenhassern, Frauenhassern, Schwulenhassern, und glauben, damit mutig für die gute Sache einzutreten.

Kurz nach dem «Blutbad» stürmten bewaffnete Hamas-Mitglieder die Büros verschiedener Menschenrechtsorganisationen in Gaza und beschlagnahmten Computer und Büromobiliar. Haben Sie die empörten Proteste der westlichen Idioten vernommen? Nein, sie schwiegen.
Warum ist im Fall der Palästinenser immer alles schlimmer als zum Beispiel im Fall der Tschetschenen? Letztere sind massenhaft von den Russen abgeschlachtet worden, in einem weit grösseren Umfang, als Palästinenser je zu Opfern von Israelis geworden sind.

Die tragische Hysterikerin Rachel Corrie kam ums Leben, als sie vor einen fahrenden Bulldozer der israelischen Armee sprang. Das hätte sie in Tschetschenien nicht getan. Rachel ist jetzt zu einer Art Schutzheiligen der nützlichen Idioten geworden.

Der britische Journalist Tom Gross hat einmal sämtliche jüdischen und israelischen Rachels aufgelistet, die bei palästinensischen Gewaltakten ums Leben kamen. Darunter zum Beispiel Rachel Thaler, eine sechzehnjährige Britin, die 2002 bei einem Sprengstoffanschlag auf eine Pizzeria getötet wurde – die britische Presse hat Rachel Corrie Hunderte von Artikeln gewidmet, Rachel Thaler aber totgeschwiegen. Da wäre Rachel Levy, 17, getötet bei einem Sprengstoffanschlag auf ein Lebensmittelgeschäft. Rachel Gavish, zusammen mit ihrem Mann und ihrem Sohn bei einem Sprengstoffanschlag während eines Pessach-Essens getötet. Rachel Charhi, bei einem Sprengstoffanschlag getötet, als sie in einem Strassencafé sass. Rachel Levi wurde erschossen, als sie auf den Bus wartete. Rachel Shabo wurde zusammen mit ihren drei Söhnen im Alter von 5, 13 und 16 umgebracht. Rachel Ben Abu, getötet bei einem Sprengstoffanschlag auf ein Einkaufszentrum. Und so weiter und so fort. Rachel Corrie warf sich vor einen Bulldozer, dessen Fahrer sie nicht rechtzeitig sehen konnte. Sie wurde zur Heiligen. Die anderen Rachels wurden kaltblütig ermordet und sind ausser für ihre Familien und ihre Freunde für jedermann anonym geblieben.

Von dreien der neun getöteten Aktivisten auf der «Mavi» ist bekannt, dass sie sich wünschten, als Märtyrer zu sterben. Man sieht diese pathologische Prahlerei vom ersehnten Tod bei Islamisten häufiger. Sie posaunen herum, wie sehr sie nach der Märtyrerschaft dürsten. Werden sie dann von israelischen Kugeln getroffen, tragen Tausende blindwütiger, lautstark Rache fordernder Islamisten sie zu Grabe. Ein fröhliches Dankeschön an die Israelis, dass sie den Märtyrern beschert haben, was sie sich aus tiefstem Herzen wünschten —, die Fahrkarte zu den 72 Jungfrauen im Paradies — bekommt man von den Mengen selten zu hören.

Die nützlichen Idioten sind nicht böse – vermutlich veranlassen noble Ideale sie zu ihrem Handeln. Aber warum gelten die nie für die Kurden? Oder für die Menschen in Darfur? Oder für die Kongolesen? Immer geht es um die Palästinenser, und dabei sind sie unter allen unterdrückten Völkern diejenigen, die es am wenigsten schlecht haben.

Werfen wir einen Blick auf einen wichtigen Indikator für den Status quo in einem Gemeinwesen, die Rate der Säuglingssterblichkeit pro tausend Geburten. Das sagt sehr viel über Ernährung, Hygiene und Zugang zu medizinischer Versorgung aus. In der Schweiz liegt die Säuglingssterblichkeit bei 4,12 Promille – 4,12 von 1000 Neugeborenen sterben vor dem ersten Lebensjahr. Eine niedrige Rate, fast wie die von Israel: 4,17. Im Sudan liegt sie dagegen bei 78,1 Promille – erschreckend hoch; eines von dreizehn Neugeborenen stirbt. Im Gazastreifen, dem Land von Hunger und Elend und Verzweiflung, dem Land, das die nützlichen Idioten gegen die Juden beschützen müssen, wie sie die Menschen von Darfur nie gegen Khartoum beschützt haben, beläuft sich die Säuglingssterblichkeit auf 17,71 Promille. Das ist im Vergleich zum Sudan sehr wenig und im Vergleich zu Israel sehr viel. Und im Vergleich zur Türkei? Dem Land, das dank seiner radikalislamischen Regierung auf eine militärische Konfrontation mit Israel zusteuert? Dort liegt die Säuglingssterblichkeit bei 24,84 Promille. Dort sterben mehr Neugeborene als im Gazastreifen. Es wäre vielleicht sinnvoll, einen Schiffskonvoi mit Ärzten und Hebammen aus Gaza in die Türkei zu schicken. Die medizinische Versorgung in Gaza ist ja offensichtlich besser organisiert als die in der Türkei.

Vor einigen Tagen schrieb der Korrespondent der Washington Post: «Aber wenn man durch die Hauptstrasse von Gaza-Stadt geht – die Salah al-Din Street –, sieht man Lebensmittelgeschäfte, die von Wand zu Wand mit frischen israelischen Jogurts, Hummus, ja sogar aus Ägypten herübergeschmuggelten Cocoa Puffs gefüllt sind. Die Apotheken sehen genauso gut bestückt aus wie eine typische Rite Aid in den USA. ‹Wenn Leute aus dem Westen kommen, haben sie ein bestimmtes Bild von Gaza im Kopf›, sagt der Ökonom Omar Shaban, Direktor von Pal-Think for Strategic Studies in Gaza. ‹Wir haben Mikrowellen in unseren Häusern, und zwar alle, nicht nur ich. Wenn man in ein Flüchtlingslager kommt, ist die Behausung dort zwar schlecht, aber die Menschen und die Ausstattung sind modern. Das Problem ist die öffentliche Infrastruktur.›»

Das ist unangenehm, doch in den Slums von Kairo oder Damaskus oder jeder anderen arabischen Stadt ist die Infrastruktur nicht besser.
Wenn man von allen Problemen auf der Welt die «katastrophalen Zustände» im Gazastreifen zum Brennpunkt der heiligen Empörung macht, setzt man sich dem Verdacht aus, dass man entweder geistig minderbemittelt ist oder Islamist oder Antisemit.

Die Passagiere auf der «Mavi» waren alles zusammen. Aber Leute wie der schwedische Schriftsteller Henning Mankell? Das ist doch ein intelligenter, feinfühliger Mann. Warum wollte er Hilfsgüter zu Menschen bringen, die sie gar nicht benötigen? Er muss doch wissen, dass die Teilblockade sofort aufgehoben wird, wenn die Hamas erklärt, dass keine Raketen mehr abgeschossen werden und die Selbstmordattentäter zu Hause bleiben, oder?

Bis 1987 die erste Intifada ausbrach, hatten Palästinenser überall in Israel gearbeitet. Es gab keine roadblocks. Zehntausende aus dem Gazastreifen hatten einen Job jenseits der grünen Grenze. Israelis gingen auf die Märkte in Gaza oder lagen dort am Strand, inmitten friedfertiger Palästinenser. Diese Zeit könnte wiederkommen. Die Hamas gibt zu verstehen, dass sie die Grenze zu Israel respektiert, und eine Blütezeit kann anbrechen.

Wie nützlich muss man als Idiot sein, um diese Wahrheit zu leugnen? Warum kollaboriert Mankell lieber mit Angehörigen der Hamas, einer Bewegung, die antisemitisch ist und antichristlich und antischwul und überhaupt anti-alles, wofür Mankell als postmoderner Linker eintritt – dessen Werte und Normen in den Augen der Hamas pervers und obszön sind –, und verketzert die Juden?

Wenn man sich die europäischen Zeitungen ansieht, dürfte die Erkenntnis gereift sein, dass der Wahnsinn zugeschlagen hat. Mankell erkennt nicht, was er anrichtet. Wenn die Islamisten mit den Juden fertig sind, kommen sie zu ihm. Es sei denn, er unterwirft sich Allah. Die nützlichen Idioten, zu denen ein Grossteil der Medien und der politischen Eliten gezählt werden müssen, sind zu Kollaborateuren der Islamofaschisten geworden. Es ist zum Heulen.

von Leon de Winter

Wille: Absolut auf den Punkt gebracht!